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		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Rampenlicht&amp;diff=600</id>
		<title>Rampenlicht</title>
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		<updated>2026-10-24T19:51:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Rampenlicht | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rampenlicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fußlicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Fußrampe&amp;#039;&amp;#039; oder einfach &amp;#039;&amp;#039;Rampe&amp;#039;&amp;#039;) war ein wichtiger Bestandteil der historischen Theaterbeleuchtung. Es besteht aus einer Anordnung von Leuchtmitteln am vorderen Bühnenrand, der sogenannten Rampe.&amp;lt;ref&amp;gt;Das &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Theater-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; von 1846 definiert die Rampe als „Gestell…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Rampenlicht&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;&#039;Rampenlicht&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Fußlicht&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Fußrampe&#039;&#039; oder einfach &#039;&#039;Rampe&#039;&#039;) war ein wichtiger Bestandteil der historischen [[Theaterbeleuchtung]]. Es besteht aus einer Anordnung von [[Leuchtmittel]]n am vorderen Bühnenrand, der sogenannten Rampe.&amp;lt;ref&amp;gt;Das &#039;&#039;Allgemeine Theater-Lexikon&#039;&#039; von 1846 definiert die Rampe als „Gestell“ für die Fußlichter: Robert Blum, Karl Herloßsohn, Hermann Marggraff: &#039;&#039;Allgemeines Theater-Lexikon oder Encyklopädie alles Wissenswerthen für Bühnenkünstler, Dilettanten und Theaterfreunde,&#039;&#039; Neue Ausgabe, Pierer und Heymann, Altenburg/Leipzig 1846, Bd. 6, S. 154 ([http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV005511228/ft/bsb10574772?page=162 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rampenlicht ist bis heute kein gerichtetes Scheinwerferlicht, sondern [[Flutlicht]], auch wenn das englische [[Verfolger (Scheinwerfer)|Spotlight]] oft mit „Rampenlicht“ übersetzt wird. Obwohl es jahrhundertelang als „unnatürliche“ Notlösung beklagt wurde, weil die Mitte der Bühne nicht besser beleuchtet werden konnte, und obwohl es wegen der offenen [[Flamme]]n eine Gefahr für die Darsteller war, hielt sich das Rampenlicht bis ins 20. Jahrhundert hinein. Heute hat es auch im Theater nur noch geringe Bedeutung. Im übertragenen Sinn der „öffentlichen Aufmerksamkeit“ ist der Ausdruck Rampenlicht nach wie vor gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wetteiferten manche Theater mit ihrem Rampenlicht um die hellste Lichttechnik, was der Kunst und den Künstlern nicht immer zuträglich war und die Brandgefahr durch Vermehrung der Flammen und den Wechsel der Brennstoffe von Talg und Pflanzenölen über Petroleum und Camphin bis hin zu Stadtgas und Knallgas vergrößerte. Als es elektrische [[Scheinwerfer]] gab, war das Rampenlicht der bloßen Helligkeit wegen nicht mehr nötig. Aus Traditionsgründen und für besondere Effekte wird es da und dort noch verwendet. Unter anderem hielten sich sein dramatisches Potenzial (Schlagschatten auf den Gesichtern) im [[Melodram (Theater)|Melodram]] und seine erotische Komponente (hervorgehobene Beine) in [[Revue]] und [[Varieté]], was auch die [[Lichtführung]] von Filmszenen beeinflusst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Von der Kerze zum Gaslicht ===&lt;br /&gt;
==== Frühe Zeugnisse ====&lt;br /&gt;
Eine frühe Erwähnung des Rampenlichts als Bühnenbeleuchtung findet sich in Sebastiano Serlios &#039;&#039;Le premier livre d’architecture&#039;&#039; 1545.&amp;lt;ref&amp;gt;Sarah Stanton, Martin Banham (Hrsg.): &#039;&#039;The Cambridge Paperback Guide to Theatre.&#039;&#039; Cambridge Univ. Press, 1996, ISBN 0-521-44654-6, S. 349.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 17. Jahrhundert diskutierten die Architekten Joseph Furttenbach (&#039;&#039;Architectura recreationis&#039;&#039;, 1640) und Nicola Sabbatini (&#039;&#039;Pratica di fabricar scene e macchine ne’ teatri,&#039;&#039; 1638) das Rampenlicht ausführlicher: Sabbatini meinte, dass es die Kostüme gut zur Geltung bringe, aber für die Darsteller hinderlich und unvorteilhaft sei. Es lasse sie „bleich und abgezehrt erscheinen, als ob sie das Fieber gehabt hätten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Bemmann: &#039;&#039;Die Bühnenbeleuchtung vom geistlichen Spiel bis zur frühen Oper als Mittel künstlerischer Illusion.&#039;&#039; [Diss. im Selbstverlag], Leipzig 1933, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Rampenlicht konnte sich gegenüber einer gemeinsamen Beleuchtung von [[Zuschauerraum]] und [[Bühne (Theater)|Bühne]] mittels [[Kronleuchter]]n noch nicht allgemein durchsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 18. Jahrhundert wurde die gleichmäßige Beleuchtung von Bühne und Zuschauerraum während der Vorstellung aufgegeben und machte einer differenzierteren Bühnenbeleuchtung Platz, die aus einer Beleuchtung der Hinterbühne von den [[Gasse (Theater)|Gassen]] aus und dem Rampenlicht am vorderen Bühnenrand bestand. Dadurch wurde das Bühnengeschehen besser sichtbar als der Zuschauerraum. Auf [[William Hogarth]]s Kupferstich &#039;&#039;Strolling Actresses Dressing in a Barn&#039;&#039; (1738) sind vorne links der Mitte eine Reihe von Kerzen mit Haltern zu sehen, die mit großer Wahrscheinlichkeit als Fußlichter dienten. Dies zeigt nach Ansicht des Historikers Carl Friedrich Baumann, dass auch wandernde Schauspieltruppen diese Art Beleuchtung verwendeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl-Friedrich Baumann: &#039;&#039;Licht im Theater. Von der Argand-Lampe bis zum Glühlampen-Scheinwerfer.&#039;&#039; Steiner, Stuttgart 1988, ISBN 3-515-05248-8, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kontroversen ====&lt;br /&gt;
Rampenlicht wurde unvermindert kritisiert, als es sich durchgesetzt hatte, doch es ließ sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts durch keine bessere Technik ersetzen. Die [[Ästhetik]] des Rampenlichts wurde selten begrüßt. Der Choreograph Jean Georges Noverre lehnte es mit den Worten ab, dass nichts verfehlter sei als eine Beleuchtung von unten nach oben.&amp;lt;ref&amp;gt;Jean Georges Noverre: &#039;&#039;Observations sur la construction d’une nouvelle Salle de l’Opéra,&#039;&#039; La Haye, Paris 1807, Bd. 2, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Johann Christian von Mannlich befand 1802, das Rampenlicht sei „sonderlich dem Frauenzimmer wegen des Schattens über der Brust und über der Nase sehr unvorteilhaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Christian von Mannlich: &#039;&#039;Versuch über Gebräuche, Kleidung und Waffen der ältesten Völker bis auf Constantin den Großen nebst einigen Anmerkungen über die Schaubühne&#039;&#039;, Seidel, München 1802, S. 14, Anm. a). URL: http://archive.org/details/versuchubergebra00mann, abgerufen am 28. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Gunsten des Rampenlichts wurde aus Gründen der Nützlichkeit argumentiert. So erklärte der Chemiker Antoine-Laurent de Lavoisier um 1766: „Man erhält so ein Mittel, dass die Zuschauer nicht mehr so schnell ermüden. Man spart sehr viel Brennstoff, was sehr viel ausmacht, wenn man nicht daran denkt, dass er außerdem unsere Schauspielsäle übel riechend und ungesund macht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Antoine-Laurent Lavoisier: &#039;&#039;Œuvres&#039;&#039;, Bd. 3, Paris 1865, S. 96, zitiert nach Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kerze und Öllampe ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rampenlicht bestand zunächst aus einer Reihe von [[Kerze]]n am vorderen Bühnenrand auf der ganzen Breite der Bühne. Weil die aus Talg hergestellten Kerzen schon nach etwa zehn Minuten Brennzeit ein Drittel an Helligkeit verloren, wie [[Johann Gottfried Dingler]] ausführte,&amp;lt;ref&amp;gt;Polytechnisches Journal Ueber die Beleuchtungs- und Erwärmungsfähigkeiten des Oel erzeugenden Gases, des Stein-Kohlen-Gases, und des Oehl- oder Thran-Gases 1822&amp;lt;/ref&amp;gt; mussten sie während der Aufführung von [[Lichtputzer]]n mit einer [[Dochtschere]] gewartet werden, welche oft zum [[Drama]] passende Kostüme trugen. Die Kerzen wurden manchmal durch eine erhöhte Begrenzung der Rampe gegenüber dem Publikum verborgen. Darstellerinnen mit langen Kleidern mussten sich in Acht nehmen, dem Feuer nicht zu nahe zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab das am Bühnenrand frei stehende und das in einem schmalen Graben vor der Bühne vertieft angebrachte Rampenlicht. Um eine [[Blendung (Überbelichtung)|Blendung]] der Zuschauer zu vermeiden und das auf die Bühne geworfene Licht zu verstärken, wurden einzelne [[Blende (Optik)|Blenden]] pro Flamme oder eine durchlaufende Blende zwischen Flammen und Zuschauerraum angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Kranich: &#039;&#039;Bühnentechnik der Gegenwart,&#039;&#039; Bd. 2, Oldenbourg, München 1929, Anhang, Abb. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Blendung und Gefährdung der Darsteller wurden in Kauf genommen. Die Blenden dienten zugleich als Reflektoren, die oft zylinder- oder muschelförmig gestaltet waren. Bei manchen Theatern war das Rampenlicht in eine [[Versenkung (Theater)|Versenkeinrichtung]] oder in Bodenklappen eingebaut, sodass es unter der Bühne gezündet werden und die Vorderbühne dann schlagartig erhellen oder verdunkeln konnte, was auch „Tagmaschine“ genannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Comédie-Française ersetzte die 48 Kerzen des Rampenlichts bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch 32 mehrdochtige [[Öllampe]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert A. Frenzel: &#039;&#039;Geschichte des Theaters. Daten und Dokumente 1470–1840.&#039;&#039; Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, München 1979, S. 191.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Austausch der Lampen durch das hellere Gaslicht, das die Augen stärker ermüdete, konnten sich die Schauspieler an dieser Bühne nach Charles Nuitters Angaben bis weit ins 19. Jahrhundert hinein widersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Nuitter: &#039;&#039;Le nouvel Opéra,&#039;&#039; Hachette, Paris 1875, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Argand-Lampe ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kaum mehr flackernde und durch verbesserte [[Sauerstoff]]zufuhr wesentlich hellere [[Argand-Lampe]] seit etwa 1800, die zunächst noch mit Pflanzenölen und späterhin mit [[Petroleumlampe|Petroleum]] betrieben wurde, stellte eine deutliche Verbesserung dar. Erstmals wurde sie bereits 1784, kurz nach ihrer Erfindung, im Pariser [[Théâtre de l’Odéon]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Internetquelle: =Dan Redler, Ben Tzion Munitz http://www.compulite.com/stagelight/html/history-3/history-3-text.html History: 18th Century: Innovations in Stage Lighting https://web.archive.org/web/20151221231852/http://www.compulite.com/stagelight/html/history-3/history-3-text.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre [[Lichtstärke (Photometrie)|Lichtstärke]] übertraf die Kerze etwa um den Faktor 10. Das Rampenlicht der Pariser Oper bestand zeitweise aus einer Reihe von 52 Argand-Lampen, in der [[Staatsoper Unter den Linden|Königlichen Oper Berlin]] waren es 72.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Greisenegger, Tadeusz Kreszowiak (Hrsg.): &#039;&#039;Schein werfen. Theater – Licht – Technik.&#039;&#039; Brandstätter, Wien 2008, ISBN 978-3-85033-218-7, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies blieb für manche Bühnen bis über die Mitte des 19. Jahrhunderts hinaus die hauptsächliche Beleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dresdner Architekt Karl Moritz Haenel erwähnte 1846 farbiges Rampenlicht, das durch den Vorsatz von [[Farbfilter#Anwendung in der Beleuchtung|eingefärbten Glasplatten]] erreicht werde: Blaugrün für Mondschein, gelb und rot für Abend- und Morgensonne. Schwarze Schirme waren für die Argand-Lampen in Gebrauch, wenn Finsternis auf der Bühne herrschen sollte, und sie seien durch das gasbetriebene Rampenlicht entbehrlich geworden, weil dafür die Gaszufuhr gedrosselt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Haenel: &#039;&#039;Über die Gasbeleuchtung im Theater&#039;&#039;, in: &#039;&#039;Romberg’s Zeitschrift für praktische Baukunst,&#039;&#039; 101 (1846), Nr. LXXV, Heft 3, S. 356.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Die Veränderung der Beleuchtung“, so führte das &#039;&#039;Allgemeine Theater-Lexikon&#039;&#039; aus, „geschieht am Besten &amp;lt;!-- sic --&amp;gt; durch den [[Souffleur]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Blum, Karl Herloßsohn, Hermann Marggraff: &#039;&#039;Allgemeines Theater-Lexikon oder Encyklopädie alles Wissenswerthen für Bühnenkünstler, Dilettanten und Theaterfreunde,&#039;&#039; Neue Ausgabe, Pierer und Heymann, Altenburg/Leipzig 1846, Bd. 6, S. 154 ([http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV005511228/ft/bsb10574772?page=162 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gaslicht ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beleuchtung der Theater mit [[Ölgas]] und später mit dem aus [[Steinkohle]] gewonnenen [[Stadtgas]] setzte sich seit den 1810er-Jahren zunehmend durch. Das Londoner [[Theatre Royal Drury Lane|Drury Lane Theatre]] hatte in den 1820er-Jahren bereits gasbetriebenes Rampenlicht mit 80&amp;amp;nbsp;Lampen.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die [[Gasbeleuchtung]] noch auf offenen Flammen beruhte, hatte sie einen geringen [[Wirkungsgrad]], war also nicht besonders hell und trug erheblich zur Heizung bei, was für die Bühnendarsteller nicht unbedingt angenehm war. Auf einer Vorbühne in Paris wurde als Durchschnittstemperatur 37,5&amp;amp;nbsp;°C gemessen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumann, S. 98&amp;quot;&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch die Musiker im [[Orchestergraben]] wurden durch die Hitze beeinträchtigt. Durch die aufsteigende [[Heißluft]] waren die Schauspieler zudem einem ständigen Luftzug ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dem Gas Kohlenstoffpartikel beigemischt wurden, um die Flamme heller zu machen (sofern die brennbaren Verunreinigungen wie [[Naphthalin]] nicht ausreichten), beeinträchtigte der [[Ruß]] zusammen mit dem in großer Menge produzierten [[Kohlenstoffdioxid]] und dem giftigen [[Kohlenstoffmonoxid]] die Luftqualität im Theater. Da eine vollständige [[Biogasaufbereitung#Entschwefelung|Entschwefelung]] nicht möglich war, verbreitete sich je nach Qualität des Gases aufgrund der Spuren von [[Schwefelwasserstoff]] ein Geruch von faulen Eiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite war Gas ökonomischer als Öl, wenn man von einer vergleichbaren Lichtstärke ausging. Mit der neuen Technik wuchsen aber auch die Ansprüche, sodass sich höhere Beleuchtungskosten ergaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lichtqualität des Gaslichts als Bühnenbeleuchtung wurde geschätzt, nicht zuletzt weil sich die Gaszufuhr und damit die [[Beleuchtungsstärke]] in gewissem Maß regeln ließen. Mit zahlreichen Experimenten, etwa mit nach unten gerichteten Flammen, indirekter Abstrahlung auf die Bühne und [[Abzug (Gas)|Abzugsvorrichtungen]] unter dem Bühnenboden, versuchten Architekten und Bühnentechniker, die Nachteile des gasbetriebenen Rampenlichts in den Griff zu bekommen. Der Physiker [[Jules Antoine Lissajous]] entwickelte 1861 eine solche Anlage für die [[Pariser Oper]]. Auch in der [[Mailänder Scala]] 1868 und in der [[Wiener Hofoper]] wurden Fußrampen mit Luftabzug eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 96–98&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führend in der Entwicklung der Bühnentechnik waren die größten europäischen Städte [[London]] und [[Geschichte von Paris|Paris]] aufgrund ihrer Theaterdichte. Zu den wenigen allseits gelobten (also nicht bloß hellen, sondern auch ästhetisch befriedigenden) Verwendungen des gasbetriebenen Fußlichts gehört das geisterhafte Nonnenballett im [[Mondlicht]] aus [[Giacomo Meyerbeer]]s Oper &#039;&#039;[[Robert le diable]]&#039;&#039; 1831,&amp;lt;ref&amp;gt;Attila Csampai, Dietmar Holland, Alexandra Maria Dielitz: &#039;&#039;Opernführer&#039;&#039;, Rombach, Freiburg i. Br. 2006, ISBN 978-3-7930-9484-5, S. 334.&amp;lt;/ref&amp;gt; die in dieser [[Ausstattung (Theater)|Ausstattung]] bis 1893 mit 758 Vorstellungen&amp;lt;ref&amp;gt;Sieghart Döhring: &#039;&#039;Robert le diable,&#039;&#039; in: Carl Dahlhaus (Hrsg.): &#039;&#039;Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters,&#039;&#039; Bd. 4, Piper, München 1991, ISBN 3-492-02414-9, S. 128f.&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Repertoiresystem|Repertoire]] der Pariser Oper blieb. Als neuartiger Kontrast wurden das Rampenlicht ebenso wie der stets brennende Kronleuchter im Zuschauerraum unmittelbar vor dieser Szene am Ende des III. [[Akt (Theater)|Akts]] verfinstert.&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Véron: &#039;&#039;Mémoires d&#039;un bourgeois de Paris,&#039;&#039; Librairie nouvelle, Paris 1857, Bd. 3, S. 167. URL: http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k39209d/, abgerufen am 29. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rampenlicht als Mondlicht wurde zum wesentlichen Merkmal für die romantischen Ballette &#039;&#039;[[La Sylphide]]&#039;&#039; (1832) und &#039;&#039;[[Giselle]]&#039;&#039; (1841). Die Beleuchtungsrichtung wurde durch einen [[Wasserspiegel]] gerechtfertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Der II. Akt von &#039;&#039;Giselle&#039;&#039; spielt „am Rand eines Sees“: Carl Dahlhaus (Hrsg.): &#039;&#039;Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters,&#039;&#039; Bd. 1, Piper, München 1986, ISBN 3-492-02411-4, S. 617.&amp;lt;/ref&amp;gt; Maler wie [[Edgar Degas]] waren vom Gaslicht als Rampenlicht fasziniert und hielten es in unzähligen Varianten fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschen Sprachgebiet ließ die Einführung des Gases auf sich warten. 1829 lehnte der Architekt und Bühnenbildner [[Karl Friedrich Schinkel]] in einem Gutachten das Ansinnen von [[Karl Friedrich Cerf]] ab, die Bühne des [[Königsstädtisches Theater|Königsstädtischen Theaters]] Berlin mit Gas zu beleuchten.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Konkurrenzkampf der Theater in den größeren Städten wie Wien und Berlin sowie das Repräsentationsbedürfnis der [[Hoftheater]] förderten in der Folgezeit die Umstellung auf Gaslicht. Das &#039;&#039;Theater-Lexikon&#039;&#039; schrieb 1841: „Selbst in Deutschland finden sich schon Mehrere [Bühnen], die ganz oder zum Teil durch Gas beleuchtet sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Theater-Lexikon: Theoretisch-practisches Handbuch.&#039;&#039; Wiegand, Leipzig 1841, S. 501.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Berliner [[Victoria-Theater]] als eine der größten Theaterbauten um die Mitte des Jahrhunderts hatte 1859 ein Rampenlicht mit 68 Gasflammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höhepunkt und Ende ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Edgar Germain Hilaire Degas detail2.jpg|mini|Gesichter im Rampenlicht: Edgar Degas 1874 (Detail)]]&lt;br /&gt;
==== Kalk- und Bogenlicht ====&lt;br /&gt;
Seit dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts wurden die Petroleum- und Gaslampen des Rampenlichts an manchen Orten durch [[Drummondsches Licht]] („Kalklicht“) ergänzt oder ersetzt, das gleißend hell war und sich aus größerer Entfernung einsetzen ließ. Seine englische Bezeichnung &#039;&#039;Limelight&#039;&#039; wird heute häufig mit „Rampenlicht“ übersetzt,&amp;lt;ref&amp;gt;Z.B. bei de.pons.eu oder dict.leo.org&amp;lt;/ref&amp;gt; obwohl es sich beim Kalklicht schon um eine neuere Technik als die Fußlichter handelte, die sich notgedrungen in nächster Nähe der Darsteller befinden mussten. Mit einer Lichtstärke, die das normale Gaslicht etwa um den Faktor&amp;amp;nbsp;20 übertraf,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cambridge Guide&amp;quot;&amp;gt;Don Burton Wilmeth, Tice L. Miller (Hrsg.): &#039;&#039;The Cambridge Guide to American Theatre,&#039;&#039; Cambridge Univ. Press, New York 1996, ISBN 0-521-56444-1, S. 362.&amp;lt;/ref&amp;gt; war das Kalklicht zur Konstruktion von [[Scheinwerfer]]n oder [[Projektor]]en geeignet, die nicht direkt an der Rampe befestigt werden mussten und sich als [[Verfolger (Scheinwerfer)|Verfolger]] auf die Bühnendarsteller richten ließen. Als erstes Theater setzte [[Royal Opera House|Covent Garden]] in London 1837 diese Beleuchtungstechnik ein. In den 1860er- und 70er-Jahren galt sie als hochmodern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ebbe Almqvist: &#039;&#039;History of Industrial Gases.&#039;&#039; Kluwer, New York 2003, ISBN 0-306-47277-5, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Vereinigten Staaten wurde das Spektakel &#039;&#039;[[The Black Crook]]&#039;&#039; (1866) berühmt für seine Kalklicht-Effekte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cambridge Guide&amp;quot; /&amp;gt; und blieb in New York City über sechzig Jahre lang im Repertoire.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helleres Licht gaben auch Lampen mit dem hochexplosiven [[Camphin]] (siehe [[Äthergaslampe]]). Eine weitere, wegen ihrer noch grelleren Lichtqualität und ihrem Zucken nicht von allen Theatern geschätzte Verstärkung ermöglichte die [[Kohlebogenlampe]] als erste elektrische Bühnenbeleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brandgefahr ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Edgar Degas - Ballet Rehearsal on Stage - Google Art Project.jpg|mini|Rampenlicht im romantischen [[Ballett]]: Edgar Degas 1874]]&lt;br /&gt;
Die Brandgefahr der immer helleren Beleuchtung vergrößerte sich: Die Ballerina [[Emma Livry]] starb 1863, nachdem sie sich am Rampenlicht in der Salle Le Peletier der [[Pariser Oper]] entzündet hatte, und auch etwa die &#039;&#039;[[Augsburger Postzeitung]]&#039;&#039; berichtete am 11. Dezember 1865: „Frl. Ehlers, eine der Schönheiten der deutschen Truppe, nahte sich an einem der letzten Abende der Rampe zu sehr, während sie in &#039;&#039;[[Zehn Mädchen und kein Mann]]&#039;&#039; tanzte; ihr leichtes Kleid fing Feuer und im Nu stand sie in Flammen. Ihr Auskommen ist kaum mehr zu erwarten.“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Augsburger Postzeitung.&#039;&#039; Nr. 292 1865, S. 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; August Fölsch erwähnt neun Todesfälle wegen zu großer Nähe zum Rampenlicht 1870–1878.&amp;lt;ref&amp;gt;August Fölsch: &#039;&#039;Theaterbrände und die zur Verhütung derselben erforderlichen Schutzmaßnahmen,&#039;&#039; Otto Meissner, Hamburg 1878, S. 350ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Explosion eines [[Camphin]]-Fußlichts in einer [[Music Hall]] während des [[Goldrausch]]s 1866 in [[Virginia City]] ließ das Theater in kürzester Zeit abbrennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert D. Armstrong: &#039;&#039;Nevada Printing History: A Bibliography of Imprints &amp;amp; Publications, 1858–1880.&#039;&#039; Univ. of Nevada Press, 1981, ISBN 0-87417-063-X, S. 1866.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Kalklicht]] wiederum barg die Gefahr einer [[Knallgas]]explosion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Katastrophen im Jahr 1881, die [[Gasexplosion]] in der [[Oper Nizza]] und der Wiener [[Ringtheaterbrand]], forderten einige hundert Todesopfer und ließen die Zuschauerzahlen weltweit einbrechen. In beiden Fällen war nach mehreren erfolglosen Zündversuchen zu viel Gas ausgetreten, in Nizza erfolgte die Explosion an der Rampe zu Beginn einer Vorstellung von &#039;&#039;[[Lucia di Lammermoor]]&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nice.fr/Culture/Centre-du-patrimoine/Les-Fiches-Patrimoine-et-autres-publications/L-opera |titel=Stadt Nizza, Geschichte der Oper |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140221173834/http://www.nice.fr/Culture/Centre-du-patrimoine/Les-Fiches-Patrimoine-et-autres-publications/L-opera |archiv-datum=2014-02-21 |abruf=2013-07-02 |sprache=fr |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Katastrophen hatten die zunehmende Ersetzung des Gaslichts im Theater durch elektrisches Licht zur Folge. Der 1885 erfundene [[Glühstrumpf]], der die Gasbeleuchtung wesentlich verbesserte, konnte die [[Elektrifizierung]] des Bühnenlichts nicht aufhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kritik ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Honoré Daumier 026.jpg|mini|Blendend hell beleuchtete Kostüme, Schatten auf den Kulissen und schemenhafte Gesichter: Gasbetriebenes Rampenlicht in einer [[Karikatur]] von Honoré Daumier um 1860.]]&lt;br /&gt;
Dass mit dem Rampenlicht des 19. Jahrhunderts nach dem Willen mancher Theaterdirektionen die hellste Lichttechnik der Gegenwart gezeigt werden sollte, stieß auf zunehmenden Widerstand vor allem der Bühnenkünstler. Die fehlende „Natürlichkeit“ des Rampenlichts wurde schon zu Beginn des Jahrhunderts beklagt,&amp;lt;ref&amp;gt;So schon bei Ludwig Catel: &#039;&#039;Vorschläge zur Verbesserung der Schauspielhäuser.&#039;&#039; Berlin 1802, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch später wurde der „falsche und unnatürliche Effekt“ des gasbetriebenen Rampenlichts bemängelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Anon., &#039;&#039;Scenery and Decoration of Theatres. Lightning the Stage,&#039;&#039; in: &#039;&#039;The Builder. A Journal for the Architect, Engineer, Operative &amp;amp; Artist&#039;&#039;, London 12. Juni 1847, S. 281&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Komponist [[Richard Wagner]] wandte sich gegen die „hellerleuchtete Rampe der Vorderbühne“, ihn störte „die Frechheit in der nackten Ausstellung des scenischen Geheimnisses vor den Augen der Gaffer“.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Wagner: &#039;&#039;Gesammelte Schriften und Dichtungen,&#039;&#039; Bd. 9, 4. Aufl., Siegels Musikalienhandlung, Leipzig 1907, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schriftsteller [[Heinrich Heine]] erklärte im Jahr 1837 [[Ironie|ironisch]], der „Feuerstreif der Rampe“ sei ein „Zauberglanz, der einem prosaischen Publikum sehr leicht als unnatürlich vorkommt, und der doch weit natürlicher ist als die gewöhnliche Natur“.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Heine: &#039;&#039;Ueber die französische Bühne. Vertraute Briefe an August Lewald,&#039;&#039; Sechster Brief, in: August Lewald: &#039;&#039;Allgemeine Theater-Revue,&#039;&#039; Bd. 3, Cotta, Stuttgart und Tübingen 1837, S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein Ärgernis, wenn der untere Teil des geschlossenen [[Vorhang (Theater)|Vorhangs]] durch das kaum veränderliche Rampenlicht hell beleuchtet wurde. Noch älter sind Klagen über die Sichtbehinderung durch [[Luftflimmern]], Rauch und Dampf.&amp;lt;ref&amp;gt;etwa bei Alfred Anger: &#039;&#039;On the Illumination of theatres.&#039;&#039; In: &#039;&#039;The Journal of the Royal Institution of Great Britain.&#039;&#039; Febr. 1831, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1881 schilderte eine Londoner Zeitschrift „die immense Hitze, die alleine von den Fußlichtern herstammt. Dies entspricht einer Anzahl Feuerstellen an der Rampe, und jeder Luftzug von der Bühne her füllt den Zuschauerraum mit einem Hitzeschwall.“&amp;lt;ref&amp;gt;Anon.: &#039;&#039;The Lighting of Theatres,&#039;&#039; in: &#039;&#039;The Era,&#039;&#039; 23. Juli 1881, URL: http://www.arthurlloyd.co.uk/Backstage/LightingTheatres1881.htm, abgerufen am 28. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wand aus aufsteigender heißer Luft erzeugte eine [[Schallbrechung]], worunter die Verständlichkeit der Bühnendarsteller für das Publikum litt.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Weil: &#039;&#039;Die elektrische Bühnen- und Effekt-Beleuchtung,&#039;&#039; Hartlebens Verlag, Wien, Leipzig 1904, S. 4. URL: http://archive.org/details/elektrotechnisc13merlgoog, abgerufen am 28. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die [[Kohlemikrofon]]e des Pariser [[Theatrophon]]s wurden 1881 durch den [[Luftzug]] der Rampenlichter gestört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumann, S. 98&amp;quot; /&amp;gt; Durch die Verdunkelung des Zuschauerraums, die Ende des 19. Jahrhunderts üblich wurde, und durch die zunehmende Lichtstärke der Fußlichter fehlte oft das ausgleichende Licht von oben, was die Schlagschatten des Rampenlichts verstärkte. Auch die Blendung der Darsteller vergrößerte sich: „Sänger insbesondere klagen oft darüber, dass sie über die offen brennende Fußrampe hinweg den [[Taktstock|Stab]] des [[Kapellmeister]]s nicht mit genügender Deutlichkeit sehen können.“&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Licht und Lampe. Rundschau&#039;&#039;, Jg. 1921, S. 626.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lösungsversuche ====&lt;br /&gt;
[[Datei:EdisonMaximSwan.png|mini|Die Swan-Glühlampe (rechts) von 1878, eines der ersten elektrischen Rampenlichter]]&lt;br /&gt;
Versuche, die Vorderbühne nur durch Ober- und Seitenlichter zu beleuchten, schlugen regelmäßig fehl, weil die Mitte zu dunkel blieb und die Darsteller sich gegenseitig in den Schatten stellten, wenn sie hauptsächlich von der Seite beleuchtet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ludwig Catel]] berichtete um 1802 über einen solchen Versuch: „[…] da aber das [[Proszenium]] zu breit ist, so ist nicht genug Licht in die Mitte gefallen. Wollte man die Beleuchtung von oben herableiten, so würde man, des großen Abstands wegen, auch hier nicht Licht auf den Schauspieler bringen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Catel: &#039;&#039;Vorschläge zur Verbesserung der Schauspielhäuser,&#039;&#039; Lange, Berlin 1802, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch für das 1876 eröffnete [[Richard-Wagner-Festspielhaus]] in [[Bayreuth]] scheiterten die Pläne, das Rampenlicht durch eine Beleuchtung von oben zu ersetzen, „weil die Helligkeit des Gaslichtes zu gering war, um die Darsteller über eine Entfernung von 12 bis 15&amp;amp;nbsp;m ausreichend von vorn zu beleuchten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 309.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die Bühnenscheinwerfer mit der bis heute gewohnten [[Fresnel-Linse]], zunächst mit Kalklicht oder Bogenlicht (erzeugt von der stabileren [[Differenzialbogenlampe]]), konnten Abhilfe schaffen. Diese frühen Bauarten hatten noch den erheblichen Nachteil einer nur mechanisch veränderlichen Lichtstärke. [[Hubert von Herkomer]] in London und [[David Belasco]] in New York experimentierten damit Ende der 1880er Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 210f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Ablösung des monoton-intensiven Rampenlichts durch andere Beleuchtungsmethoden setzte Ende des 19. Jahrhunderts ein, so durch die amerikanische Tänzerin [[Loïe Fuller]]&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Nelson und Marcia Ewing Current: &#039;&#039;Loie Fuller: Goddess of Light,&#039;&#039; Northeastern Univ. Press, Boston 1997, ISBN 1-55553-309-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder den europäischen Bühnenbildner [[Adolphe Appia]]. Beide arbeiteten mit elektrischem (Bogen-)Licht und frühen Scheinwerfern. Appia hoffte um 1904, das Rampenlicht, „dieses erstaunliche Ungeheuer“, durch die (indirekte) [[#Neue Leuchtmittel|Fortuny-Beleuchtung]] ersetzen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Denis Bablet, Marie Louise Bablet (Hrsg.): &#039;&#039;Adolphe Appia 1862–1928. Darsteller – Raum – Licht,&#039;&#039; Atlantis, Zürich 1982, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fuller ließ ihre Tänze etwa auch durch eine Glasplatte hindurch von unten beleuchten oder verwendete [[phosphoreszierend]]e Materialien als Alternativen zur „permanenten Grellheit der Fußlichter“, wie [[Anatole France]] 1908 anerkennend hervorhob.&amp;lt;ref&amp;gt;Edward T. James (Hrsg.): &#039;&#039;Notable American Women. A Biographical Dictionary,&#039;&#039; Harvard Univ. Press, Cambridge (MA) 1971, Bd. 1, ISBN 0-674-62734-2, S. 676.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konservatives Festhalten ====&lt;br /&gt;
Im Unterhaltungstheater zu Beginn des 20. Jahrhunderts blieb das Rampenlicht dagegen noch weit verbreitet. Gemälde aus dem Umkreis der [[Ashcan School]] zeigen, wie Tänzerinnen mit Hilfe des Rampenlichts ihre Beine in Szene setzen, zum Beispiel &#039;&#039;Dancer in White Before the Footlights&#039;&#039; (1910) oder &#039;&#039;Footlight Flirtation&#039;&#039; (1912) von [[Everett Shinn]]. Auch [[Max Reinhardt]] wollte nicht auf das Rampenlicht verzichten, namentlich für das Kabarett [[Schall und Rauch]], und setzte mit Vorliebe farbige Rampen ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 1930 wird argumentiert: „Ganz ohne Rampe wird man jedoch nicht auskommen […] Für gewisse Zwecke, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ballett]], braucht man […] scharfes Rampenlicht“.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Elektrotechnische Zeitschrift.&#039;&#039; VDE, Berlin 1930, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Eurythmie]] auf der [[Goetheanum#Bühne|Bühne im Goetheanum]] Dornach hält bis heute an einer von [[Rudolf Steiner]] und [[Ehrenfried Pfeiffer]] konzipierten Art des Rampenlichts fest.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arnold Jäger |url=http://www.lichteurythmie.de/6script/ajj-5-de.html |titel=Grundlagen und Aufgaben der Beleuchtungskunst |datum=1977 |abruf=2013-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neue Leuchtmittel ====&lt;br /&gt;
[[Glühlampe]]n und etwa auch die [[Jablotschkowsche Kerze]]&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; waren neue elektrische [[Leuchtmittel]] für das Fußlicht, mit denen die Brandgefahr erheblich verringert wurde. Die leicht rötliche, allerdings lichtschwache [[Kohlefadenlampe]] erinnerte an das Gaslicht und wurde deshalb bevorzugt. Das 1881 erbaute Londoner [[Savoy Theatre]] war noch mit Gaslicht ausgerüstet, hatte aber bereits ein Rampenlicht aus einer Reihe von Glühlampen des Erfinders [[Joseph Wilson Swan]], der mit einem persönlichen Auftritt die Vorteile des neuen Leuchtmittels nach der Katastrophe von Nizza herausstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Edward Garland Fletcher: &#039;&#039;Electricity at the Savoy,&#039;&#039; in: &#039;&#039;Studies in English&#039;&#039;, Univ. of Texas Press 21(1941), S. 154–161&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund ihres schwächeren Lichts mussten diese Leuchtmittel vermehrt werden: Das 1882 eröffnete erste voll elektrisch beleuchtete [[Mahen-Theater|Brünner Stadttheater]] brauchte 142&amp;amp;nbsp;Glühlampen für das Rampenlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Th. Weil: &#039;&#039;Die elektrische Bühnen- und Effekt-Beleuchtung,&#039;&#039; Hartlebens Verlag, Wien, Leipzig 1904, S. 36&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Mariano Fortuny (Modeschöpfer)|Mariano Fortuny]] versuchte um die Jahrhundertwende, indirektes Licht (erzeugt von starken Bogenlampen) zum hauptsächlichen Theaterlicht zu machen, was den natürlichen Lichtverhältnissen im Freien nahekam, aber sich als [[diffuses Licht]] nicht gegen die aufkommenden Scheinwerfer behaupten konnte. 1909 wurde die Fortuny-Beleuchtung in der [[Krolloper]] Berlin als Alternative für die zahlreichen Kohlefadenlampen auch für die Fußlichter eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ablösung durch Scheinwerferlicht ===&lt;br /&gt;
==== Metallfadenlampe ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Stagebar1.JPG|mini|Aktuelle Variante des Fußlichts mit [[LED-Lampe]]n.]]&lt;br /&gt;
Seit den 1920er Jahren besteht das Theaterlicht hauptsächlich aus elektrischen [[Scheinwerfer]]n, auf der Basis der seit den 1910er Jahren ausgereiften, mit [[Inertgas]] gefüllten [[Metallfadenlampe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sándor Jeszenszky |url=http://www.i-l-g.at/texte/symposium/2007/Jeszenszky_Welsbach.pdf |titel=Auer von Welsbach und die Metallfadenlampe |hrsg=Ignaz-Lieben-Gesellschaft |datum=2007 |seiten=8 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160122074719/http://www.i-l-g.at/texte/symposium/2007/Jeszenszky_Welsbach.pdf |archiv-datum=2016-01-22 |abruf=2013-07-15 |format=PDF; 12,4&amp;amp;nbsp;MB |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das hitzebeständige Material [[Wolfram]] ermöglichte die Herstellung von Glühbirnen, die nicht mehr aufgrund ihrer geringen Lichtstärke an der Rampe aufgereiht werden mussten, sondern sich zum Betrieb von Scheinwerfern eigneten. Dies erlaubt eine stärkere und differenziertere (das heißt: punktgenaue und regelbare) Beleuchtung aus größerer Entfernung. Um 1915 wird die maximale Lichtstärke der Kohlefadenlampe mit 100&amp;amp;nbsp;[[Hefnerkerze]]n angegeben, diejenige der Metallfadenlampe mit 1000.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Sommer (Hrsg.): &#039;&#039;Technik-Wissen 1900–1915,&#039;&#039; Bd. 8: Vom elektrischen Strom, Welz, Mannheim 2003, S. 13f.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928 führte [[Osram]] die 10.000&amp;amp;nbsp;[[Watt (Einheit)|Watt]]-Glühbirne ein, zwei Jahre später die 50.000&amp;amp;nbsp;Watt-Lampe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anneliese Burghart, Bernhard Müller, Wilhelm Hanseder |url=http://www.siemens.com/history/pool/beteiligte_unternehmen/aktive_beteiligungen/902k004de_100jahre_osram.pdf |titel=100 Jahre Osram |hrsg=Osram GmbH München |datum=2006 |seiten=37 |abruf=2013-07-22 |format=PDF; 4,9&amp;amp;nbsp;MB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130626083920/http://www.siemens.com/history/pool/beteiligte_unternehmen/aktive_beteiligungen/902k004de_100jahre_osram.pdf |archiv-datum=2013-06-26 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-31 08:39:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Rampenlicht wurde durch Frontal-Beleuchtung aus dem Zuschauerraum, etwa von [[Loge (Zuschauerraum)|Logen]] im ersten und zweiten Rang aus, ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Baumann (1988), &#039;&#039;Licht im Theater,&#039;&#039; S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fußlicht an der Rampe hat seither nur noch untergeordnete Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Traditionsreste ====&lt;br /&gt;
Berühmt geworden ist [[Alfred Wertheimer]]s Foto von [[Elvis Presley]] 1956 auf den Knien vor dem Rampenlicht auf der Bühne des heutigen [[Altria Theater]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.alfredwertheimer.com/portfolio/#itemId=54c67ccfe4b0cb21a719a68d |text=Alfred Wertheimer |wayback=20160307230701}}, aufgerufen am 5. Sept. 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Erzählung, von der [[Charles Chaplin]] für seinen mit „Rampenlicht“ übersetzten Filmtitel &#039;&#039;[[Rampenlicht (Film)|Limelight]]&#039;&#039; (1952) ausging, hieß noch &#039;&#039;Footlights&#039;&#039;. Der Titel spielt auf die zu Beginn des 20. Jahrhunderts schon altmodische Beleuchtung in den einfachen [[Vaudeville#Das US-Vaudeville|Vaudeville]]-Theatern an, in denen er seine Karriere begann – und wahrscheinlich auch auf den Sachverhalt, dass das [[Kalklicht]] ebenfalls in den frühen [[Cinématographe|Cinématographen]] Verwendung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verbleibende Funktionen ====&lt;br /&gt;
Rampenlicht ist heute keine Notlösung mehr, weil die Bühne nicht besser beleuchtet werden könnte, sondern wird für besondere Wirkungen oder eine [[Varieté]]-Atmosphäre eingesetzt. Es wird etwa verwendet, „um die Illusion von Tiefe zu erzeugen“ oder „um eine Person von einer anderen optisch zu isolieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ramy Binyamin Boshra Biskless: &#039;&#039;Die Bühnenbeleuchtung in der Musiktheater-Inszenierung,&#039;&#039; Dissertation Univ. Wien 2011, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Film]] hat sich die Beleuchtung von unten, die sich selten durch eine reale Lichtquelle erklären lässt, hauptsächlich für düster-dramatische Stimmungen erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiele siehe &#039;&#039;Fiche ADEC 56,&#039;&#039; no. 6-6, Dez. 2010, S. 2. URL: [http://www.adec56.org/spip/spip.php?action=acceder_document&amp;amp;arg=294&amp;amp;cle=4619621457d9509b2d9707944a362b35d075f96f&amp;amp;file=pdf%2Ffiche_no_6-6_ver_05-12-10.pdf] (PDF; 373 kB) abgerufen am 26. Juni 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[historische Aufführungspraxis]] von Opern und Balletten des [[Barockzeitalter]]s verwendet manchmal wieder ein rekonstruiertes Rampenlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;So eine Inszenierung von Händels Oper &#039;&#039;[[Radamisto]]&#039;&#039; (1720) im [[Badisches Staatstheater Karlsruhe|Badischen Staatstheater Karlsruhe]] 2008, siehe {{Internetquelle |autor=Gerhard Menzel |url=http://www.omm.de/veranstaltungen/festspiele2009/KA-2009radamisto.html |titel=Karlsruhe auf neuen Pfaden? - Eine Annäherung an 1720 |abruf=2013-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch zur Rekonstruktion von [[Melodram (Theater)|Melodramen]] des 19. Jahrhunderts wird Rampenlicht eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles H. Randall, Joan LeGro Bushnel: &#039;&#039;Hisses, Boos &amp;amp; Cheers, Or, A Practical Guide to the Planning, Producing, and Performing of Melodrama,&#039;&#039; Dramatic Publishing, Woodstock (IL) 1986, ISBN 0-87129-421-4, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktuelle Techniken ====&lt;br /&gt;
Viele neuere Theatergebäude haben kein fest eingebautes Rampenlicht mehr und müssen es bei Bedarf durch Lichtbänder oder [[Lichterkette (Beleuchtung)|Lichterketten]] auf dem Bühnenboden ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das heutige elektrische Rampenlicht mit [[Leuchtstofflampe]]n, [[Halogenlampe]]n oder [[Leuchtdiode]]n, die in Leuchtkammern angeordnet sind, ist ein [[Flutlicht]] ohne Richtwirkung, allerdings mit variabler [[Lichtstärke (Photometrie)|Lichtstärke]] und Farbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Max Keller: &#039;&#039;DuMont’s Handbuch der Bühnenbeleuchtung.&#039;&#039; DuMont, Köln 1986, ISBN 3-7701-1579-1, S. 83, 122.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhältlich sind zum Beispiel vier aneinander gefügte Kammern für die Farben Rot, Grün, Blau und Weiß, die sich getrennt ansteuern und [[Additive Farbmischung|mischen]] lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://revolux.com/Download/PDF_Dateien/Rampen-2004.pdf |titel=Oberlicht- und Fußrampen, Katalog |hrsg=Revolux Berlin |datum=2004 |seiten=7–11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131126115129/http://revolux.com/Download/PDF_Dateien/Rampen-2004.pdf |archiv-datum=2013-11-26 |abruf=2013-06-08 |format=PDF; 1,1&amp;amp;nbsp;MB |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie besitzen einen sogenannten asymmetrischen Rinnenspiegel als Reflektor, mit dem sich eine streifenförmige [[Ausleuchtung]] und gute Mischung der Farben erreichen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Rampensau}}&amp;lt;!-- Anker für Weiterl. von [[Rampensau]] --&amp;gt; Heutige Bedeutung als Redewendung ==&lt;br /&gt;
Obwohl es auf den meisten Bühnen kein festes Rampenlicht mehr gibt, hat sich dieser Begriff als Redewendung gehalten. Heute heißt die [[Redensart]] „im Rampenlicht stehen“ nach dem [[Duden]] so viel wie „stark beachtet sein; im Mittelpunkt des [öffentlichen] Interesses stehen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Rampenlicht |titel=Rampenlicht |werk=Wörterbuch Duden online |abruf=2013-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darsteller, die sich in den Vordergrund, also ins Rampenlicht drängen, bezeichnet man im Theater-[[Jargon]] als „&#039;&#039;&#039;Rampensau&#039;&#039;&#039;“, was nach dem [[Pons-Verlag|Pons]] den „leidenschaftlichen Bühnenkünstler“ charakterisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://de.pons.eu/deutsche-rechtschreibung/rampensau |titel=Rampensau |werk=Pons Online-Wörterbuch |abruf=2013-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Jener Begriff wird zugleich abwertend gebraucht, weil die Eingliederung ins [[Ensemble (Theater)|Ensemble]] und die Respektierung der [[Vierte Wand|vierten Wand]] seit dem 19. Jahrhundert als Qualitäten des Schauspielers gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. eine Theaterkritik in &#039;&#039;[[die tageszeitung]]&#039;&#039;: „[[Jens Harzer]] ist keine Rampensau, sondern ein eminenter Ensemblespieler.“, TAZ, 26. Aug. 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerhalb des Theaters bezeichnet Rampensau in einem übertragenen Sinn „jemand, der, indem er sich in den Mittelpunkt stellt und andere in den Hintergrund drängt, es versteht, durch leidenschaftlichen Eifer, Schwung, Überzeugungskraft oder dergleichen mitzureißen“ (so in &#039;&#039;Wikitionary&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Zeit der [[Massenmedien]] gehörte das [[Theater]] zu den wichtigsten Orten der [[Öffentlichkeit]]. Folgende historische Eigenschaften des Rampenlichts legten den Grund für die heutige Bedeutung:&lt;br /&gt;
* Die lange Zeit &#039;&#039;geringe [[Lichtstärke (Photometrie)|Lichtstärke]]&#039;&#039;, die nur den vordersten Streifen der Bühne erhellen konnte und die Darsteller nötigte, an die Rampe zu treten, um sichtbar zu sein. (Diese Bedeutung zeigt sich etwa in einer Schlagzeile von 2008: „UN-Klimagespräche: Entwicklungsländer drängen sich ins Rampenlicht.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.euractiv.com/de/klimawandel/un-klimagespraeche-entwicklungsl-news-254604 |titel=UN-Klimagespräche: Entwicklungsländer drängen sich ins Rampenlicht |werk=euractiv.com |datum=2008-12-12 |abruf=2013-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;gleißende Helligkeit&#039;&#039; in Umkehrung der ursprünglichen Situation, vor allem des [[Kalklicht]]s und des [[Bogenlicht]]s im 19. Jahrhundert. (Diesen Aspekt illustriert zum Beispiel der Vers „Ich wurd’ geblendet vom Ruhm und vom Rampenlicht“ aus dem Album &#039;&#039;[[23 (Album)|23]]&#039;&#039; (2011) der Rapper [[Bushido (Rapper)|Bushido]] und [[Sido]].)&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;Beleuchtung von unten&#039;&#039;, die den Schein von Größe vermittelte und von der Bühne aus die Sicht auf das Publikum im [[Parkett (Theater)|Parkett]] erschwerte (als der Zuschauerraum stets noch erleuchtet war), was die Überheblichkeit der Stars gefördert haben mochte. (Auf diese Eigenschaft wird im Ausspruch „Wer im Rampenlicht steht, hat Mühe, das Publikum zu erkennen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.aphorismen.de/zitat/43166 |titel=Aphorismus zum Thema: Ruhm |werk=aphorismen.de |abruf=2013-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des Journalisten [[Walter Ludin (Theologe)|Walter Ludin]] angespielt.) Im Unterhaltungstheater sollte das Rampenlicht allerdings auch die Beine hervortreten lassen und den Darstellerinnen unter den Rock leuchten, was sich in [[Revue]]titeln wie &#039;&#039;[[Parade im Rampenlicht]]&#039;&#039; (1933) spiegelt.&lt;br /&gt;
* Die &#039;&#039;Brandgefahr&#039;&#039;, die von diesen Beleuchtungstechniken ausging und Darsteller, die sich zu weit in den Vordergrund begaben, gefährdete. (So steht etwa noch in einer Medienkritik von 1972, man wolle „den Anfängen wehren, damit der Könner nicht zuletzt im Rampenlicht wie ein Komet verglüht“.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;[[Deutschland Archiv]]&#039;&#039; 1972, Bd. 5, S. 758.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carl Friedrich Baumann: &#039;&#039;Licht im Theater. Von der Argand-Lampe bis zum Glühlampen-Scheinwerfer.&#039;&#039; Steiner, Stuttgart 1988, ISBN 3-515-05248-8.&lt;br /&gt;
* Ramy Binyamin Boshra Biskless: &#039;&#039;Die Bühnenbeleuchtung in der Musiktheater-Inszenierung,&#039;&#039; [[Dissertation]] an der [[Universität Wien]], Institut für Theater, Film und Medienwissenschaft 2011, [http://othes.univie.ac.at/16584/1/2011-09-08_0747192.pdf (online, aufgerufen am 8. Juni 2013)] (PDF, 271&amp;amp;nbsp;Seiten, 5,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Greisenegger, Tadeusz Kreszowiak (Hrsg.): &#039;&#039;Schein werfen. Theater – Licht – Technik.&#039;&#039; Brandstätter, Wien 2008, ISBN 978-3-85033-218-7.&lt;br /&gt;
* Frederick Penzel: &#039;&#039;Theatre Lighting Before Electricity.&#039;&#039; Wesleyan Univ. Press, Middletown 1978, ISBN 0-8195-5021-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Footlight|Rampenlicht}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=AGVGQnjQc0I Mit Rampenlicht beleuchteter Vaudeville-Tanz von Eva Tanguay, ca. 1910]&lt;br /&gt;
* [http://www.compulite.com/stagelight/ Compulite-Danor Stage-Lighting Museum: Bebilderte Geschichte der Theaterbeleuchtung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|16. August 2013|121599318}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lichtquelle nach Verwendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lichtführung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Redewendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterbauten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Versenkeinrichtung&amp;diff=599</id>
		<title>Versenkeinrichtung</title>
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		<updated>2026-10-24T19:41:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Weiterleitung nach Versenkung (Theater) erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#Weiterleitung [[Versenkung (Theater)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<title>Versenkung (Theater)</title>
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		<updated>2026-10-24T19:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Versenkeinrichtung | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Versenkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der Theatersprache eine Öffnung im Bühnenboden genannt, die unkonventionelle Auftritte und Abgänge von der Unterbühne aus oder das Erscheinen- und Verschwindenlassen von Requisiten ermöglicht. Auch Bühneneffekte wie Rauch oder das Rampenlicht werden manchmal mit Hilfe von Versenkungen r…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Versenkeinrichtung&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Versenkung&#039;&#039;&#039; wird in der Theatersprache eine Öffnung im Bühnenboden genannt, die unkonventionelle Auftritte und Abgänge von der [[Unterbühne]] aus oder das Erscheinen- und Verschwindenlassen von [[Requisit]]en ermöglicht. Auch [[Bühneneffekt]]e wie Rauch oder das [[Rampenlicht]] werden manchmal mit Hilfe von Versenkungen realisiert. – Daher erklären sich die Redensarten „aus der Versenkung holen/zaubern“, „in der Versenkung verschwinden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem barocken Zauberspiel sind Versenkungen als Teil der [[Bühnenmaschinerie]] üblich. Im Unterschied zum [[Deus ex machina]], der mit einer Hebemaschine von oben erscheint, kommen meist Hexen, Dämonen und ähnlich negativ besetzte Figuren aus der Versenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versenkung kann mit einem [[Hubpodium|Hubboden]] ausgestattet sein, der sich in der Senkrechten bewegen lässt. Die maximal mögliche Versenkung wird oft als Maß einer [[Bühne (Theater)|Bühne]] angegeben. Da Versenkungen ein Sicherheitsrisiko für die Darsteller und Techniker bilden, gibt es heute strenge Vorschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.umwelt-online.de/recht/arbeitss/uvv/zh1/z219_ges.htm Sicherheitsvorschriften für Versenkeinrichtungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: /* Weiternutzung von Bildern und Mediendateien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Über Stagenine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiternutzung von Text == &lt;br /&gt;
Grundsätzlich dürfen alle Texte von Stagenine gemäß der [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de Creative-Commons-Lizenz &#039;&#039;CC-BY-SA 4.0&#039;&#039;] (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0) genutzt werden. Solange diese Lizenzbestimmungen eingehalten werden, ist eine Genehmigung für die Nutzung also nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Texte dürfen auch für kommerzielle Zwecke verwendet werden und sie dürfen verändert werden. Es müssen die Autoren genannt werden und der Text und jede daraus abgeleitete Form muss ebenfalls wieder unter derselben Lizenz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel für eine Artikelnutzung ===&lt;br /&gt;
Wer außer Text auch Bilder von Stagenine nutzen möchte, beachte die Hinweise [[#Weiternutzung von Bildern und_Mediendateien|weiter unten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine breit akzeptierte Art der Textnutzung unter der &#039;&#039;&#039;Doppellizenz&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Kleindarsteller&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Weiternutzung von Bildern und Mediendateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die in Stagenine verwendeten Bilder und [[Spezial:Dateien|Mediendokumente]] (Grafiken, Videos usw.) sind entweder gemeinfrei oder wurden von Ihren Urhebern unter eine Freie Lizenz gestellt, die jedem eine kostenfreie Nutzung gestattet, wenn die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Da Medieninhalte (anders als die Texte der Wikipedia) unter verschiedenen Lizenzen stehen können, ist es wichtig, die zugehörige Bilddetailseite aufzusuchen, um dort mehr über die Bildnutzung zu erfahren. Die Detailseite erreicht man durch einen Klick auf das jeweilige Vorschaubild, sowie dann nochmals auf &#039;&#039;„Weitere Einzelheiten“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meistverwendeten freien Lizenzen erfordern eine &#039;&#039;&#039;Nennung des Urhebers sowie eine Nennung und Verlinkung der Lizenz&#039;&#039;&#039; – wie im nebenstehenden Beispiel. Diese Angaben sind dann obligatorisch. Eine Verwendung des Medieninhaltes ohne diese Angaben wäre eine Urheberrechtsverletzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache Möglichkeit, die für eine Nutzung nötigen Lizenzangaben zu ermitteln, bietet der [http://lizenzhinweisgenerator.de/ Lizenzhinweisgenerator], der bei Eingabe des Bildnamens und der Verwendungsart eine lizenzkonforme Attribution zurückliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lizenzhinweisgenerator.de/ Lizenzhinweisgenerator]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Informationen zur Verwendung von Bildern findest Du unter [[Stagenine:Weiterverwendung von Medien|Weiterverwendung von Medien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<updated>2026-10-24T19:30:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: /* Weiternutzung von Bildern und Mediendateien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Über Stagenine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiternutzung von Text == &lt;br /&gt;
Grundsätzlich dürfen alle Texte von Stagenine gemäß der [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de Creative-Commons-Lizenz &#039;&#039;CC-BY-SA 4.0&#039;&#039;] (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0) genutzt werden. Solange diese Lizenzbestimmungen eingehalten werden, ist eine Genehmigung für die Nutzung also nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Texte dürfen auch für kommerzielle Zwecke verwendet werden und sie dürfen verändert werden. Es müssen die Autoren genannt werden und der Text und jede daraus abgeleitete Form muss ebenfalls wieder unter derselben Lizenz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel für eine Artikelnutzung ===&lt;br /&gt;
Wer außer Text auch Bilder von Stagenine nutzen möchte, beachte die Hinweise [[#Weiternutzung von Bildern und_Mediendateien|weiter unten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine breit akzeptierte Art der Textnutzung unter der &#039;&#039;&#039;Doppellizenz&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
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== Weiternutzung von Bildern und Mediendateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die in Stagenine verwendeten Bilder und [[Spezial:Dateien|Mediendokumente]] (Grafiken, Videos usw.) sind entweder gemeinfrei oder wurden von Ihren Urhebern unter eine Freie Lizenz gestellt, die jedem eine kostenfreie Nutzung gestattet, wenn die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Da Medieninhalte (anders als die Texte der Wikipedia) unter verschiedenen Lizenzen stehen können, ist es wichtig, die zugehörige Bilddetailseite aufzusuchen, um dort mehr über die Bildnutzung zu erfahren. Die Detailseite erreicht man durch einen Klick auf das jeweilige Vorschaubild, sowie dann nochmals auf &#039;&#039;„Weitere Einzelheiten“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meistverwendeten freien Lizenzen erfordern eine &#039;&#039;&#039;Nennung des Urhebers sowie eine Nennung und Verlinkung der Lizenz&#039;&#039;&#039; – wie im nebenstehenden Beispiel. Diese Angaben sind dann obligatorisch. Eine Verwendung des Medieninhaltes ohne diese Angaben wäre eine Urheberrechtsverletzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache Möglichkeit, die für eine Nutzung nötigen Lizenzangaben zu ermitteln, bietet der [http://lizenzhinweisgenerator.de/ Lizenzhinweisgenerator], der bei Eingabe des Bildnamens und der Verwendungsart eine lizenzkonforme Attribution zurückliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lizenzhinweisgenerator.de|lizenzhinweisgenerator.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Informationen zur Verwendung von Bildern findest Du unter [[Stagenine:Weiterverwendung von Medien|Weiterverwendung von Medien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<updated>2026-10-24T19:30:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: /* Weiternutzung von Bildern und Mediendateien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Über Stagenine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiternutzung von Text == &lt;br /&gt;
Grundsätzlich dürfen alle Texte von Stagenine gemäß der [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de Creative-Commons-Lizenz &#039;&#039;CC-BY-SA 4.0&#039;&#039;] (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0) genutzt werden. Solange diese Lizenzbestimmungen eingehalten werden, ist eine Genehmigung für die Nutzung also nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Texte dürfen auch für kommerzielle Zwecke verwendet werden und sie dürfen verändert werden. Es müssen die Autoren genannt werden und der Text und jede daraus abgeleitete Form muss ebenfalls wieder unter derselben Lizenz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel für eine Artikelnutzung ===&lt;br /&gt;
Wer außer Text auch Bilder von Stagenine nutzen möchte, beachte die Hinweise [[#Weiternutzung von Bildern und_Mediendateien|weiter unten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine breit akzeptierte Art der Textnutzung unter der &#039;&#039;&#039;Doppellizenz&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Kleindarsteller&lt;br /&gt;
| Abruf = 21. Oktober 2026&lt;br /&gt;
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== Weiternutzung von Bildern und Mediendateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die in Stagenine verwendeten Bilder und [[Spezial:Dateien|Mediendokumente]] (Grafiken, Videos usw.) sind entweder gemeinfrei oder wurden von Ihren Urhebern unter eine Freie Lizenz gestellt, die jedem eine kostenfreie Nutzung gestattet, wenn die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Da Medieninhalte (anders als die Texte der Wikipedia) unter verschiedenen Lizenzen stehen können, ist es wichtig, die zugehörige Bilddetailseite aufzusuchen, um dort mehr über die Bildnutzung zu erfahren. Die Detailseite erreicht man durch einen Klick auf das jeweilige Vorschaubild, sowie dann nochmals auf &#039;&#039;„Weitere Einzelheiten“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meistverwendeten freien Lizenzen erfordern eine &#039;&#039;&#039;Nennung des Urhebers sowie eine Nennung und Verlinkung der Lizenz&#039;&#039;&#039; – wie im nebenstehenden Beispiel. Diese Angaben sind dann obligatorisch. Eine Verwendung des Medieninhaltes ohne diese Angaben wäre eine Urheberrechtsverletzung. &lt;br /&gt;
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Eine einfache Möglichkeit, die für eine Nutzung nötigen Lizenzangaben zu ermitteln, bietet der [http://lizenzhinweisgenerator.de/ Lizenzhinweisgenerator], der bei Eingabe des Bildnamens und der Verwendungsart eine lizenzkonforme Attribution zurückliefert.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Stagenine:Weiternutzung&amp;diff=594</id>
		<title>Stagenine:Weiternutzung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stagenine.de/index.php?title=Stagenine:Weiternutzung&amp;diff=594"/>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Über Stagenine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiternutzung von Text == &lt;br /&gt;
Grundsätzlich dürfen alle Texte von Stagenine gemäß der [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de Creative-Commons-Lizenz &#039;&#039;CC-BY-SA 4.0&#039;&#039;] (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0) genutzt werden. Solange diese Lizenzbestimmungen eingehalten werden, ist eine Genehmigung für die Nutzung also nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Texte dürfen auch für kommerzielle Zwecke verwendet werden und sie dürfen verändert werden. Es müssen die Autoren genannt werden und der Text und jede daraus abgeleitete Form muss ebenfalls wieder unter derselben Lizenz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel für eine Artikelnutzung ===&lt;br /&gt;
Wer außer Text auch Bilder von Stagenine nutzen möchte, beachte die Hinweise [[#Weiternutzung von Bildern und_Mediendateien|weiter unten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine breit akzeptierte Art der Textnutzung unter der &#039;&#039;&#039;Doppellizenz&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Kleindarsteller&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopiervorlage:&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;html&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{WP&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiternutzung von Bildern und Mediendateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die in Stagenine verwendeten Bilder und [[Spezial:Dateien|Mediendokumente]] (Grafiken, Videos usw.) sind entweder gemeinfrei oder wurden von Ihren Urhebern unter eine Freie Lizenz gestellt, die jedem eine kostenfreie Nutzung gestattet, wenn die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Da Medieninhalte (anders als die Texte der Wikipedia) unter verschiedenen Lizenzen stehen können, ist es wichtig, die zugehörige Bilddetailseite aufzusuchen, um dort mehr über die Bildnutzung zu erfahren. Die Detailseite erreicht man durch einen Klick auf das jeweilige Vorschaubild, sowie dann nochmals auf &#039;&#039;„Weitere Einzelheiten“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meistverwendeten freien Lizenzen erfordern eine &#039;&#039;&#039;Nennung des Urhebers sowie eine Nennung und Verlinkung der Lizenz&#039;&#039;&#039; – wie im nebenstehenden Beispiel. Diese Angaben sind dann obligatorisch. Eine Verwendung des Medieninhaltes ohne diese Angaben wäre eine Urheberrechtsverletzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache Möglichkeit, die für eine Nutzung nötigen Lizenzangaben zu ermitteln, bietet der [http://lizenzhinweisgenerator.de/ Lizenzhinweisgenerator], der bei Eingabe des Bildnamens und der Verwendungsart eine lizenzkonforme Attribution zurückliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Link=http://lizenzhinweisgenerator.de|lizenzhinweisgenerator.de]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Informationen zur Verwendung von Bildern findest Du unter [[Stagenine:Weiterverwendung von Medien|Weiterverwendung von Medien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Stagenine:Weiternutzung&amp;diff=593</id>
		<title>Stagenine:Weiternutzung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stagenine.de/index.php?title=Stagenine:Weiternutzung&amp;diff=593"/>
		<updated>2026-10-24T19:28:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: /* Weiternutzung von Bildern und Mediendateien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Über Stagenine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiternutzung von Text == &lt;br /&gt;
Grundsätzlich dürfen alle Texte von Stagenine gemäß der [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de Creative-Commons-Lizenz &#039;&#039;CC-BY-SA 4.0&#039;&#039;] (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0) genutzt werden. Solange diese Lizenzbestimmungen eingehalten werden, ist eine Genehmigung für die Nutzung also nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Texte dürfen auch für kommerzielle Zwecke verwendet werden und sie dürfen verändert werden. Es müssen die Autoren genannt werden und der Text und jede daraus abgeleitete Form muss ebenfalls wieder unter derselben Lizenz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel für eine Artikelnutzung ===&lt;br /&gt;
Wer außer Text auch Bilder von Stagenine nutzen möchte, beachte die Hinweise [[#Weiternutzung von Bildern und_Mediendateien|weiter unten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine breit akzeptierte Art der Textnutzung unter der &#039;&#039;&#039;Doppellizenz&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Kleindarsteller&lt;br /&gt;
| Abruf = 21. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopiervorlage:&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;html&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Kleindarsteller (Name des Begriffs aus Wikipedia)&lt;br /&gt;
| Abruf = 21. Oktober 2026 (Datum das Aufrufes)&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. (Wurde der Text Verändert?)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiternutzung von Bildern und Mediendateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die in Stagenine verwendeten Bilder und [[Spezial:Dateien|Mediendokumente]] (Grafiken, Videos usw.) sind entweder gemeinfrei oder wurden von Ihren Urhebern unter eine Freie Lizenz gestellt, die jedem eine kostenfreie Nutzung gestattet, wenn die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Da Medieninhalte (anders als die Texte der Wikipedia) unter verschiedenen Lizenzen stehen können, ist es wichtig, die zugehörige Bilddetailseite aufzusuchen, um dort mehr über die Bildnutzung zu erfahren. Die Detailseite erreicht man durch einen Klick auf das jeweilige Vorschaubild, sowie dann nochmals auf &#039;&#039;„Weitere Einzelheiten“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meistverwendeten freien Lizenzen erfordern eine &#039;&#039;&#039;Nennung des Urhebers sowie eine Nennung und Verlinkung der Lizenz&#039;&#039;&#039; – wie im nebenstehenden Beispiel. Diese Angaben sind dann obligatorisch. Eine Verwendung des Medieninhaltes ohne diese Angaben wäre eine Urheberrechtsverletzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache Möglichkeit, die für eine Nutzung nötigen Lizenzangaben zu ermitteln, bietet der [http://lizenzhinweisgenerator.de/ Lizenzhinweisgenerator], der bei Eingabe des Bildnamens und der Verwendungsart eine lizenzkonforme Attribution zurückliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MediaWiki-Button |Link=http://lizenzhinweisgenerator.de/ |Text=Zum Lizenzhinweisgenerator}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Informationen zur Verwendung von Bildern findest Du unter [[Stagenine:Weiterverwendung von Medien|Weiterverwendung von Medien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Vorlage:%C3%9Cber_Stagenine&amp;diff=592</id>
		<title>Vorlage:Über Stagenine</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| style=&amp;quot;float:right; clear:right; width:220px; margin:0 0 1em 1em; border:1px solid #a2a9b1; background:#fff; font-size:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#f5f5f5; border-bottom:1px solid #a2a9b1; padding:0.5em 0.8em; text-align:left; color:#6a4fb3;&amp;quot; | Über Stagenine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[stagenine.de:Über stagenine.de|Allgemein]]&lt;br /&gt;
** [[Stagenine:Kontakt|Kontakt]]&lt;br /&gt;
* [[Stagenine:Presse|Presse]]&lt;br /&gt;
* [[stagenine.de:Impressum|Impressum]]&lt;br /&gt;
* [[Stagenine:Datenschutz|Datenschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Stagenine:Weiternutzung|Weiternutzung]]&lt;br /&gt;
* [[Stagenine:Weiterverwendung von Medien|Weiterverwendung von Medien]]&lt;br /&gt;
* [[Stagenine:Lizenzen|Lizenzen in Stagenine]]&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Vorlage mit &amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;{{Über Stagenine}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt; am Anfang einer Seite einbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vorlage|Navigationleiste über Stagenine]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Vorlage:%C3%9Cber_Stagenine&amp;diff=591</id>
		<title>Vorlage:Über Stagenine</title>
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		<updated>2026-10-24T19:26:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| style=&amp;quot;float:right; clear:right; width:220px; margin:0 0 1em 1em; border:1px solid #a2a9b1; background:#fff; font-size:95%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#f5f5f5; border-bottom:1px solid #a2a9b1; padding:0.5em 0.8em; text-align:left; color:#6a4fb3;&amp;quot; | Über Stagenine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[stagenine.de:Über stagenine.de|Allgemein]]&lt;br /&gt;
** [[Stagenine:Kontakt|Kontakt]]&lt;br /&gt;
* [[Stagenine:Presse|Presse]]&lt;br /&gt;
* [[stagenine.de:Impressum|Impressum]]&lt;br /&gt;
* [[Stagenine:Datenschutz|Datenschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Stagenine:Weiternutzung|Weiternutzung]]&lt;br /&gt;
* [[Stagenine:Weiterverwendung von Medien|Weiternutzung]]&lt;br /&gt;
* [[Stagenine:Lizenzen|Lizenzen in Stagenine]]&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Vorlage|Navigationleiste über Stagenine]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<updated>2026-10-24T19:24:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: /* Weiternutzung von Bildern und Mediendateien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Über Stagenine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiternutzung von Text == &lt;br /&gt;
Grundsätzlich dürfen alle Texte von Stagenine gemäß der [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de Creative-Commons-Lizenz &#039;&#039;CC-BY-SA 4.0&#039;&#039;] (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0) genutzt werden. Solange diese Lizenzbestimmungen eingehalten werden, ist eine Genehmigung für die Nutzung also nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Texte dürfen auch für kommerzielle Zwecke verwendet werden und sie dürfen verändert werden. Es müssen die Autoren genannt werden und der Text und jede daraus abgeleitete Form muss ebenfalls wieder unter derselben Lizenz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel für eine Artikelnutzung ===&lt;br /&gt;
Wer außer Text auch Bilder von Stagenine nutzen möchte, beachte die Hinweise [[#Weiternutzung von Bildern und_Mediendateien|weiter unten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine breit akzeptierte Art der Textnutzung unter der &#039;&#039;&#039;Doppellizenz&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Kleindarsteller&lt;br /&gt;
| Abruf = 21. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopiervorlage:&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;html&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Kleindarsteller (Name des Begriffs aus Wikipedia)&lt;br /&gt;
| Abruf = 21. Oktober 2026 (Datum das Aufrufes)&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. (Wurde der Text Verändert?)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiternutzung von Bildern und Mediendateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die in Stagenine verwendeten Bilder und [[Spezial:Dateien|Mediendokumente]] (Grafiken, Videos usw.) sind entweder gemeinfrei oder wurden von Ihren Urhebern unter eine Freie Lizenz gestellt, die jedem eine kostenfreie Nutzung gestattet, wenn die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Da Medieninhalte (anders als die Texte der Wikipedia) unter verschiedenen Lizenzen stehen können, ist es wichtig, die zugehörige Bilddetailseite aufzusuchen, um dort mehr über die Bildnutzung zu erfahren. Die Detailseite erreicht man durch einen Klick auf das jeweilige Vorschaubild, sowie dann nochmals auf &#039;&#039;„Weitere Einzelheiten“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meistverwendeten freien Lizenzen erfordern eine &#039;&#039;&#039;Nennung des Urhebers sowie eine Nennung und Verlinkung der Lizenz&#039;&#039;&#039; – wie im nebenstehenden Beispiel. Diese Angaben sind dann obligatorisch. Eine Verwendung des Medieninhaltes ohne diese Angaben wäre eine Urheberrechtsverletzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache Möglichkeit, die für eine Nutzung nötigen Lizenzangaben zu ermitteln, bietet der [http://lizenzhinweisgenerator.de/ Lizenzhinweisgenerator], der bei Eingabe des Bildnamens und der Verwendungsart eine lizenzkonforme Attribution zurückliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MediaWiki-Button |Link=http://lizenzhinweisgenerator.de/ |Text=Zum Lizenzhinweisgenerator}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Informationen zur Verwendung von Bildern findest Du unter [[Stagenine:Weiterverwendung Medien|Weiterverwendung von Medien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Stagenine:Weiternutzung&amp;diff=589</id>
		<title>Stagenine:Weiternutzung</title>
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		<updated>2026-10-24T19:23:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Über Stagenine}}  == Weiternutzung von Text ==  Grundsätzlich dürfen alle Texte von Stagenine gemäß der [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de Creative-Commons-Lizenz &amp;#039;&amp;#039;CC-BY-SA 4.0&amp;#039;&amp;#039;] (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0) genutzt werden. Solange diese Lizenzbestimmungen eingehalten werden, ist eine Genehmigung für die Nutzung also nicht erforderlich.  Das heißt, Texte dürfen auch für kommerzielle Zwecke v…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Über Stagenine}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiternutzung von Text == &lt;br /&gt;
Grundsätzlich dürfen alle Texte von Stagenine gemäß der [https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de Creative-Commons-Lizenz &#039;&#039;CC-BY-SA 4.0&#039;&#039;] (Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0) genutzt werden. Solange diese Lizenzbestimmungen eingehalten werden, ist eine Genehmigung für die Nutzung also nicht erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt, Texte dürfen auch für kommerzielle Zwecke verwendet werden und sie dürfen verändert werden. Es müssen die Autoren genannt werden und der Text und jede daraus abgeleitete Form muss ebenfalls wieder unter derselben Lizenz stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel für eine Artikelnutzung ===&lt;br /&gt;
Wer außer Text auch Bilder von Stagenine nutzen möchte, beachte die Hinweise [[#Weiternutzung von Bildern und_Mediendateien|weiter unten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine breit akzeptierte Art der Textnutzung unter der &#039;&#039;&#039;Doppellizenz&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Kleindarsteller&lt;br /&gt;
| Abruf = 21. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopiervorlage:&lt;br /&gt;
&amp;lt;syntaxhighlight lang=&amp;quot;html&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Kleindarsteller (Name des Begriffs aus Wikipedia)&lt;br /&gt;
| Abruf = 21. Oktober 2026 (Datum das Aufrufes)&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. (Wurde der Text Verändert?)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/syntaxhighlight&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiternutzung von Bildern und Mediendateien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die in Stagenine verwendeten Bilder und [[Spezial:Dateien|Mediendokumente]] (Grafiken, Videos usw.) sind entweder gemeinfrei oder wurden von Ihren Urhebern unter eine Freie Lizenz gestellt, die jedem eine kostenfreie Nutzung gestattet, wenn die Lizenzbedingungen eingehalten werden. Da Medieninhalte (anders als die Texte der Wikipedia) unter verschiedenen Lizenzen stehen können, ist es wichtig, die zugehörige Bilddetailseite aufzusuchen, um dort mehr über die Bildnutzung zu erfahren. Die Detailseite erreicht man durch einen Klick auf das jeweilige Vorschaubild, sowie dann nochmals auf &#039;&#039;„Weitere Einzelheiten“&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meistverwendeten freien Lizenzen erfordern eine &#039;&#039;&#039;Nennung des Urhebers sowie eine Nennung und Verlinkung der Lizenz&#039;&#039;&#039; – wie im nebenstehenden Beispiel. Diese Angaben sind dann obligatorisch. Eine Verwendung des Medieninhaltes ohne diese Angaben wäre eine Urheberrechtsverletzung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einfache Möglichkeit, die für eine Nutzung nötigen Lizenzangaben zu ermitteln, bietet der [http://lizenzhinweisgenerator.de/ Lizenzhinweisgenerator], der bei Eingabe des Bildnamens und der Verwendungsart eine lizenzkonforme Attribution zurückliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MediaWiki-Button |Link=http://lizenzhinweisgenerator.de/ |Text=Zum Lizenzhinweisgenerator}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Weitere Informationen zur Verwendung von Bildern findest Du unter [[Stagenine:Weiterverwendung Medien|Weiterverwendung von medien]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Hubboden&amp;diff=588</id>
		<title>Hubboden</title>
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		<updated>2026-10-24T17:51:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Hubboden | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubboden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein höhenverstellbarer Boden. Er kann elektrisch, hydraulisch oder auch mit (menschlicher oder tierischer) Muskelkraft betrieben werden.  In Theatern und ähnlichen Einrichtungen ermöglichen Hubböden das Vorbereiten von Bühnenbildern im Untergrund und ihr schnelles Erschei…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Hubboden&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Hubboden&#039;&#039;&#039; ist ein [[höhe]]nverstellbarer [[Fußboden|Boden]]. Er kann [[elektrisch]], [[Hydraulik|hydraulisch]] oder auch mit (menschlicher oder tierischer) [[Muskelkraft]] betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Theater]]n und ähnlichen Einrichtungen ermöglichen Hubböden das Vorbereiten von Bühnenbildern im Untergrund und ihr schnelles Erscheinen auf der eigentlichen Bühne ([[Hubpodium]]).&lt;br /&gt;
Bereits in der Antike wurde derartige Technik genutzt, z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Kolosseum#Unterkellerung und Bühnentechnik|Kolosseum in Rom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Fahrzeugen erleichtern Hubböden das Be- und Entladen.&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Klug: &#039;&#039;Logistikmanagement in der Automobilindustrie: Grundlagen der Logistik im Automobilbau.&#039;&#039; 2010, S. 437.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schwimmbädern kann mit einem Hubboden der Wasserstand reguliert werden, etwa, um kurzfristig ein flacherers Nichtschwimmerbecken (Variobecken) nutzen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Lindemann: &#039;&#039;Bädertechnik für Betrieb und Ausbildung.&#039;&#039; 2018, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Versenkeinrichtung&amp;diff=587</id>
		<title>Versenkeinrichtung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stagenine.de/index.php?title=Versenkeinrichtung&amp;diff=587"/>
		<updated>2026-10-24T17:47:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Versenkeinrichtung&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Versenkung&#039;&#039;&#039; wird in der Theatersprache eine Öffnung im Bühnenboden genannt, die unkonventionelle Auftritte und Abgänge von der [[Unterbühne]] aus oder das Erscheinen- und Verschwindenlassen von [[Requisit]]en ermöglicht. Auch [[Bühneneffekt]]e wie Rauch oder das [[Rampenlicht]] werden manchmal mit Hilfe von Versenkungen realisiert. – Daher erklären sich die Redensarten „aus der Versenkung holen/zaubern“, „in der Versenkung verschwinden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem barocken Zauberspiel sind Versenkungen als Teil der [[Bühnenmaschinerie]] üblich. Im Unterschied zum [[Deus ex machina]], der mit einer Hebemaschine von oben erscheint, kommen meist Hexen, Dämonen und ähnlich negativ besetzte Figuren aus der Versenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versenkung kann mit einem [[Hubpodium|Hubboden]] ausgestattet sein, der sich in der Senkrechten bewegen lässt. Die maximal mögliche Versenkung wird oft als Maß einer [[Bühne (Theater)|Bühne]] angegeben. Da Versenkungen ein Sicherheitsrisiko für die Darsteller und Techniker bilden, gibt es heute strenge Vorschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.umwelt-online.de/recht/arbeitss/uvv/zh1/z219_ges.htm Sicherheitsvorschriften für Versenkeinrichtungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Versenkeinrichtung | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Versenkung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der Theatersprache eine Öffnung im Bühnenboden genannt, die unkonventionelle Auftritte und Abgänge von der Unterbühne aus oder das Erscheinen- und Verschwindenlassen von Requisiten ermöglicht. Auch Bühneneffekte wie Rauch oder das Rampenlicht werden manchmal mit Hilfe von Versenkungen r…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Versenkeinrichtung&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Versenkung&#039;&#039;&#039; wird in der Theatersprache eine Öffnung im Bühnenboden genannt, die unkonventionelle Auftritte und Abgänge von der [[Unterbühne]] aus oder das Erscheinen- und Verschwindenlassen von [[Requisit]]en ermöglicht. Auch [[Bühneneffekt]]e wie Rauch oder das [[Rampenlicht]] werden manchmal mit Hilfe von Versenkungen realisiert. – Daher erklären sich die Redensarten „aus der Versenkung holen/zaubern“, „in der Versenkung verschwinden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[barock]]en [[Zauberspiel]] sind Versenkungen als Teil der [[Bühnenmaschinerie]] üblich. Im Unterschied zum [[Deus ex machina]], der mit einer Hebemaschine von oben erscheint, kommen meist Hexen, Dämonen und ähnlich negativ besetzte Figuren aus der Versenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versenkung kann mit einem [[Hubpodium|Hubboden]] ausgestattet sein, der sich in der Senkrechten bewegen lässt. Die maximal mögliche Versenkung wird oft als Maß einer [[Bühne (Theater)|Bühne]] angegeben. Da Versenkungen ein Sicherheitsrisiko für die Darsteller und Techniker bilden, gibt es heute strenge Vorschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.umwelt-online.de/recht/arbeitss/uvv/zh1/z219_ges.htm Sicherheitsvorschriften für Versenkeinrichtungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Hubpodium&amp;diff=585</id>
		<title>Hubpodium</title>
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		<updated>2026-10-24T17:40:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Hubpodium&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Hubpodium&#039;&#039;&#039; ist eine technische [[Versenkeinrichtung]] der [[Unterbühne]] in der Art eines [[Hubboden]]s und gehört zur [[Bühnenmaschinerie]]. Mit solchen [[Podest|Podien]] können Teile des Bühnenbodens senkrecht verfahren, teilweise aber auch schräg gestellt werden. Sie werden für [[Verwandlung (Theater)|Verwandlung]] während der Vorstellung sowie für Transportzwecke zwischen der Bühnenebene und der Unterbühne (zum Beispiel die sogenannte [[Versenkung (Theater)|Versenkung]]) genutzt. Die Ausführung erfolgt oft als [[Hubtisch]] und der Antrieb zum Beispiel über Elektromotoren und [[Hydraulik|hydraulische]] Antriebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft erstrecken sich mehrere Hupodien über die gesamte Bühnenbreite, sodass eine Stufung der Bühne möglich ist. Bei der &#039;&#039;Schachbrettbühne&#039;&#039; sind mehrere Podien neben- und hintereinander angeordnet. Für eine &#039;&#039;Zylinderdrehbühne&#039;&#039; werden Hubpodien in eine [[Drehbühne]] eingebaut. Die ersten Bühnenpodien wurden 1884 in der [[Budapester Oper]] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauformen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;einfache Podium&#039;&#039; besitzt nur ein Gedeck (d. h. eine Plattform in der Größe des Ausschnitts), das meist nur vom Bühnenniveau aus nach unten verfahrbar ist. Das &#039;&#039;Doppelstockpodium&#039;&#039; besteht aus zwei Gedecken. Es kann so verfahren werden, dass die untere Plattform das Bühnenniveau erreicht. Eine Verfahrbarkeit der unteren Plattform innerhalb der Podiumsstruktur kann ebenfalls möglich sein. Das &#039;&#039;Podium mit neigbarem Gedeck&#039;&#039; ermöglicht das Erzeugen von Schrägen auf der Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hubpodien finden sich im Theater an vielen Stellen, nicht nur auf der Bühne. So kann der [[Orchestergraben]] je nach Einsatzart des Orchesters mit einem „Orchesterpodium“ verfahren werden, oder der [[Zuschauerraum]] mit Hilfe von „Saalpodien“ umgestaltet werden. Um Höhenunterschiede auf der Bühne auszugleichen, gibt es „Ausgleichspodien“. „Tisch- und Personenversenkungen“ werden eingesetzt, um lediglich kleine Teile des Bühnenbodens zu verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arnold Jacobshagen (Hrsg.): &#039;&#039;Praxis Musiktheater. Ein Handbuch.&#039;&#039; Laaber-Verlag, Laaber 2002, ISBN 3-89007-512-6, S. 193–194.&lt;br /&gt;
* Bruno Grösel: &#039;&#039;Bühnentechnik: Mechanische Einrichtungen&#039;&#039;, Oldenburg Industrieverlag, München 2007, 4. Aufl., S. 52–87. ISBN 3702905553.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<title>Hubpodium</title>
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		<updated>2026-10-24T17:37:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Hubpodium | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hubpodium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine technische Versenkeinrichtung der Unterbühne in der Art eines Hubbodens und gehört zur Bühnenmaschinerie. Mit solchen Podien können Teile des Bühnenbodens senkrecht verfahren, teilweise aber auch schräg gestellt werden. Sie werden für Verwandlung währen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Hubpodium&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Hubpodium&#039;&#039;&#039; ist eine technische [[Versenkeinrichtung]] der [[Unterbühne]] in der Art eines [[Hubboden]]s und gehört zur [[Bühnenmaschinerie]]. Mit solchen [[Podest|Podien]] können Teile des Bühnenbodens senkrecht verfahren, teilweise aber auch schräg gestellt werden. Sie werden für [[Verwandlung (Theater)|Verwandlung]] während der Vorstellung sowie für Transportzwecke zwischen der Bühnenebene und der Unterbühne (zum Beispiel die sogenannte [[Versenkung (Theater)|Versenkung]]) genutzt. Die Ausführung erfolgt oft als [[Hubtisch]] und der Antrieb zum Beispiel über Elektromotoren und [[Hydraulik|hydraulische]] Antriebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft erstrecken sich mehrere Hupodien über die gesamte Bühnenbreite, sodass eine Stufung der Bühne möglich ist. Bei der &#039;&#039;Schachbrettbühne&#039;&#039; sind mehrere Podien neben- und hintereinander angeordnet. Für eine &#039;&#039;Zylinderdrehbühne&#039;&#039; werden Hubpodien in eine [[Drehbühne]] eingebaut. Die ersten Bühnenpodien wurden 1884 in der [[Budapester Oper]] installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauformen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &#039;&#039;einfache Podium&#039;&#039; besitzt nur ein Gedeck (d. h. eine Plattform in der Größe des Ausschnitts), das meist nur vom Bühnenniveau aus nach unten verfahrbar ist. Das &#039;&#039;Doppelstockpodium&#039;&#039; besteht aus zwei Gedecken. Es kann so verfahren werden, dass die untere Plattform das Bühnenniveau erreicht. Eine Verfahrbarkeit der unteren Plattform innerhalb der Podiumsstruktur kann ebenfalls möglich sein. Das &#039;&#039;Podium mit neigbarem Gedeck&#039;&#039; ermöglicht das Erzeugen von Schrägen auf der Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hubpodien finden sich im Theater an vielen Stellen, nicht nur auf der Bühne. So kann der [[Orchestergraben]] je nach Einsatzart des Orchesters mit einem „Orchesterpodium“ verfahren werden, oder der [[Zuschauerraum]] mit Hilfe von „Saalpodien“ umgestaltet werden. Um Höhenunterschiede auf der Bühne auszugleichen, gibt es „Ausgleichspodien“. „Tisch- und Personenversenkungen“ werden eingesetzt, um lediglich kleine Teile des Bühnenbodens zu verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arnold Jacobshagen (Hrsg.): &#039;&#039;Praxis Musiktheater. Ein Handbuch.&#039;&#039; Laaber-Verlag, Laaber 2002, ISBN 3-89007-512-6, S. 193–194.&lt;br /&gt;
* Bruno Grösel: &#039;&#039;Bühnentechnik: Mechanische Einrichtungen&#039;&#039;, Oldenburg Industrieverlag, München 2007, 4. Aufl., S. 52–87. ISBN 3702905553.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<updated>2026-10-24T17:24:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: /* Ausbildung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Regieassistent&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Regieassistent&#039;&#039;&#039; oder die &#039;&#039;&#039;Regieassistentin&#039;&#039;&#039; (Assistant director) unterstützt bei [[Theater]]-, [[Filmkunst|Film]]-, [[Hörfunk]]- und [[Fernsehproduktion]]en die Arbeit der [[Regie]] und zählt zu den wichtigsten Mitarbeitern des [[Regisseur]]s bzw. der Regisseurin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufsbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Am Theater ===&lt;br /&gt;
Regieassistenten arbeiten eng mit der [[Regie]] einer Produktion zusammen, die für die künstlerische Leitung einer Inszenierung verantwortlich ist. Zu den Hauptaufgaben der Regieassistenz gehört&lt;br /&gt;
die Interaktion mit allen Darstellern und übrigen Mitarbeitern an einer Produktion, stets nach Anweisung und Leitung des Regisseurs der Produktion.&lt;br /&gt;
Unter die Verantwortung der Regieassistenz fallen des Weiteren organisatorische Aufgaben. Hierzu zählt unter anderem das Aufstellen von Probenplänen, die sie unter Berücksichtigung von Wünschen und Vorgaben der Regie sowie den Erfordernissen der Produktion und Möglichkeiten des Theaters zu erstellen hat. Die Betreuung aller Proben zählt ebenfalls zu den Aufgabe der Regieassistenz. Dazu wird ein sogenanntes [[Regiebuch]] geführt, in dem in jeder Phase der Proben die wichtigsten, dramaturgisch bedeutsamen Aktionen der Schauspieler und alle Vorgänge auf der Bühne notiert werden. Im Theater sind Regieassistenten nach der Premiere oft auch für [[Umbesetzung]]en und [[Wiederaufnahme (Theater)|Wiederaufnahme]]n von Inszenierungen verantwortlich. Häufig obliegt ihnen die künstlerische Überwachung der folgenden Aufführungen ([[Abendspielleitung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Tanztheater]] und [[Ballett]] übernimmt der [[Ballettmeister]] ähnliche Aufgaben wie der Regieassistent für Sprechtheater und Oper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beim Film ===&lt;br /&gt;
Regieassistenten arbeiten bei der Vorbereitung einer Produktion eng mit der Regie zusammen und haben am [[Filmset]] Einfluss auf die künstlerische und technische Umsetzung eines Filmprojektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ermitteln anhand des [[Drehbuch]]es die Dauer der einzelnen Szenen und den Zeitraum, die voraussichtlich benötigt wird, um sie zu drehen (man sagt auch das Drehbuch „vorstoppen“). Über diese Arbeit erhalten auch Regisseure einen ersten Anhaltspunkt darüber, wie detailreich einzelne Szenen künstlerisch aufgelöst werden können, ohne dabei den Gesamtzeitplan der Produktion zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jeder Szene – basierend auf Drehbuchauszügen – erstellt die Regieassistenz eine Übersicht, die aufzeigt, welche an der Produktion beteiligten Personen (einschließlich [[Schauspieler]], [[Komparse]]n, [[Techniker]] etc.) an bestimmten Drehtagen anwesend sein müssen. Diese Angaben dienen der Erstellung des [[Drehplan]]es (Film) und der [[Disposition (Wirtschaft)|Disposition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Dreharbeiten sollten Regieassistenten sich zudem einen Überblick über das Angebot an Darstellern für Neben- und Kleinstrollen verschaffen, da die Besetzung dieser Rollen oft zu ihrem Aufgabenbereich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Dreharbeiten sorgen Regieassistenten zusammen mit der [[Erste Filmaufnahmeleitung|Aufnahmeleitung]] für die Einhaltung des Drehplans, indem er den anderen mitwirkenden Abteilungen ihre Einsätze für einzelne Szenen im Voraus ansagt und deren jeweiligen Vorbereitungsstand überprüft. Es unterliegt auch der Verantwortung von Regieassistenten, die für eine Szene gebrauchten Schauspieler am [[Drehort]] bereitzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1938 wurde der Oscar in der Kategorie &#039;&#039;[[Oscar/Beste Regieassistenz|Beste Regieassistenz]]&#039;&#039; vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Ein Berufseinstieg erfolgt durch [[Volontariat]]e, Regiepraktika oder durch Tätigkeiten in der Continuity sowie in vergleichbaren Arbeitsfeldern. Es existieren inzwischen auch Aus- oder Weiterbildungsangebote von [[Filmhochschule]]n, die einen Einstieg in die Regieassistenz bieten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsbild der Regieassistenz ist von der Deutschen IHK anerkannt und wird als diplomierte Weiterbildungsmaßnahme von ihr und der Agentur für Arbeit angeboten und gefördert. Der Aufgabenbereich kann je nach Art und Umfang der jeweiligen Produktion stark variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regieassistenz ist ein eigenständiger Beruf. Sie kann für den ein oder anderen aber auch ein Sprungbrett ins Regiefach sein. Es gibt einige Regisseure, wie beispielsweise Sergio Leone, die ihre Karriere als Regieassistenten begonnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Michael Rossié: &#039;&#039;RUHE BITTE! WIR PROBEN! Kleines Handbuch für Regieassistenten&#039;&#039;. Alexander Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-89581-219-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/8388 Überblick über Aufgaben und Tätigkeiten] bei der Bundesagentur für Arbeit&lt;br /&gt;
* [https://www.regieverband.de/berufsbild/regieassistenz Berufsbild] des Regieassistenten vom Bundesverband Regie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Berufsfelder in der Veranstaltungstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterregie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Regieassistent&amp;diff=582</id>
		<title>Regieassistent</title>
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		<updated>2026-10-24T17:23:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Regieassistent&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Regieassistent&#039;&#039;&#039; oder die &#039;&#039;&#039;Regieassistentin&#039;&#039;&#039; (Assistant director) unterstützt bei [[Theater]]-, [[Filmkunst|Film]]-, [[Hörfunk]]- und [[Fernsehproduktion]]en die Arbeit der [[Regie]] und zählt zu den wichtigsten Mitarbeitern des [[Regisseur]]s bzw. der Regisseurin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufsbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Am Theater ===&lt;br /&gt;
Regieassistenten arbeiten eng mit der [[Regie]] einer Produktion zusammen, die für die künstlerische Leitung einer Inszenierung verantwortlich ist. Zu den Hauptaufgaben der Regieassistenz gehört&lt;br /&gt;
die Interaktion mit allen Darstellern und übrigen Mitarbeitern an einer Produktion, stets nach Anweisung und Leitung des Regisseurs der Produktion.&lt;br /&gt;
Unter die Verantwortung der Regieassistenz fallen des Weiteren organisatorische Aufgaben. Hierzu zählt unter anderem das Aufstellen von Probenplänen, die sie unter Berücksichtigung von Wünschen und Vorgaben der Regie sowie den Erfordernissen der Produktion und Möglichkeiten des Theaters zu erstellen hat. Die Betreuung aller Proben zählt ebenfalls zu den Aufgabe der Regieassistenz. Dazu wird ein sogenanntes [[Regiebuch]] geführt, in dem in jeder Phase der Proben die wichtigsten, dramaturgisch bedeutsamen Aktionen der Schauspieler und alle Vorgänge auf der Bühne notiert werden. Im Theater sind Regieassistenten nach der Premiere oft auch für [[Umbesetzung]]en und [[Wiederaufnahme (Theater)|Wiederaufnahme]]n von Inszenierungen verantwortlich. Häufig obliegt ihnen die künstlerische Überwachung der folgenden Aufführungen ([[Abendspielleitung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Tanztheater]] und [[Ballett]] übernimmt der [[Ballettmeister]] ähnliche Aufgaben wie der Regieassistent für Sprechtheater und Oper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beim Film ===&lt;br /&gt;
Regieassistenten arbeiten bei der Vorbereitung einer Produktion eng mit der Regie zusammen und haben am [[Filmset]] Einfluss auf die künstlerische und technische Umsetzung eines Filmprojektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ermitteln anhand des [[Drehbuch]]es die Dauer der einzelnen Szenen und den Zeitraum, die voraussichtlich benötigt wird, um sie zu drehen (man sagt auch das Drehbuch „vorstoppen“). Über diese Arbeit erhalten auch Regisseure einen ersten Anhaltspunkt darüber, wie detailreich einzelne Szenen künstlerisch aufgelöst werden können, ohne dabei den Gesamtzeitplan der Produktion zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jeder Szene – basierend auf Drehbuchauszügen – erstellt die Regieassistenz eine Übersicht, die aufzeigt, welche an der Produktion beteiligten Personen (einschließlich [[Schauspieler]], [[Komparse]]n, [[Techniker]] etc.) an bestimmten Drehtagen anwesend sein müssen. Diese Angaben dienen der Erstellung des [[Drehplan]]es (Film) und der [[Disposition (Wirtschaft)|Disposition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Dreharbeiten sollten Regieassistenten sich zudem einen Überblick über das Angebot an Darstellern für Neben- und Kleinstrollen verschaffen, da die Besetzung dieser Rollen oft zu ihrem Aufgabenbereich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Dreharbeiten sorgen Regieassistenten zusammen mit der [[Erste Filmaufnahmeleitung|Aufnahmeleitung]] für die Einhaltung des Drehplans, indem er den anderen mitwirkenden Abteilungen ihre Einsätze für einzelne Szenen im Voraus ansagt und deren jeweiligen Vorbereitungsstand überprüft. Es unterliegt auch der Verantwortung von Regieassistenten, die für eine Szene gebrauchten Schauspieler am [[Drehort]] bereitzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1938 wurde der Oscar in der Kategorie &#039;&#039;[[Oscar/Beste Regieassistenz|Beste Regieassistenz]]&#039;&#039; vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Ein Berufseinstieg erfolgt durch [[Volontariat]]e, Regiepraktika oder durch Tätigkeiten in der [[Script/Continuity|Continuity]] sowie in vergleichbaren Arbeitsfeldern. Es existieren inzwischen auch [[Ausbildung|Aus]]- oder [[Erwachsenen- und Weiterbildung|Weiterbildung]]sangebote von [[Filmhochschule]]n, die einen Einstieg in die Regieassistenz bieten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsbild der Regieassistenz ist von der Deutschen [[Deutsche Industrie- und Handelskammer|IHK]] anerkannt und wird als diplomierte Weiterbildungsmaßnahme von ihr und der Agentur für Arbeit angeboten und gefördert. Der Aufgabenbereich kann je nach Art und Umfang der jeweiligen Produktion stark variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regieassistenz ist ein eigenständiger Beruf. Sie kann für den ein oder anderen aber auch ein Sprungbrett ins Regiefach sein. Es gibt einige Regisseure, wie beispielsweise [[Sergio Leone]], die ihre Karriere als Regieassistenten begonnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Michael Rossié: &#039;&#039;RUHE BITTE! WIR PROBEN! Kleines Handbuch für Regieassistenten&#039;&#039;. Alexander Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-89581-219-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/8388 Überblick über Aufgaben und Tätigkeiten] bei der Bundesagentur für Arbeit&lt;br /&gt;
* [https://www.regieverband.de/berufsbild/regieassistenz Berufsbild] des Regieassistenten vom Bundesverband Regie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Berufsfelder in der Veranstaltungstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterregie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Regieassistent&amp;diff=581</id>
		<title>Regieassistent</title>
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		<updated>2026-10-24T17:22:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Regieassistent | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regieassistent&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Regieassistentin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Assistant director) unterstützt bei Theater-, Film-, Hörfunk- und Fernsehproduktionen die Arbeit der Regie und zählt zu den wichtigsten Mitarbeitern des Regisseurs bzw. der Regisseurin.  == Berufsbild ==  === Am Theater === Regieassistenten ar…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Regieassistent&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Regieassistent&#039;&#039;&#039; oder die &#039;&#039;&#039;Regieassistentin&#039;&#039;&#039; (Assistant director) unterstützt bei [[Theater]]-, [[Filmkunst|Film]]-, [[Hörfunk]]- und [[Fernsehproduktion]]en die Arbeit der [[Regie]] und zählt zu den wichtigsten Mitarbeitern des [[Regisseur]]s bzw. der Regisseurin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufsbild ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Am Theater ===&lt;br /&gt;
Regieassistenten arbeiten eng mit der [[Regie]] einer Produktion zusammen, die für die künstlerische Leitung einer Inszenierung verantwortlich ist. Zu den Hauptaufgaben der Regieassistenz gehört&lt;br /&gt;
die Interaktion mit allen Darstellern und übrigen Mitarbeitern an einer Produktion, stets nach Anweisung und Leitung des Regisseurs der Produktion.&lt;br /&gt;
Unter die Verantwortung der Regieassistenz fallen des Weiteren organisatorische Aufgaben. Hierzu zählt unter anderem das Aufstellen von Probenplänen, die sie unter Berücksichtigung von Wünschen und Vorgaben der Regie sowie den Erfordernissen der Produktion und Möglichkeiten des Theaters zu erstellen hat. Die Betreuung aller Proben zählt ebenfalls zu den Aufgabe der Regieassistenz. Dazu wird ein sogenanntes [[Regiebuch]] geführt, in dem in jeder Phase der Proben die wichtigsten, dramaturgisch bedeutsamen Aktionen der Schauspieler und alle Vorgänge auf der Bühne notiert werden. Im Theater sind Regieassistenten nach der Premiere oft auch für [[Umbesetzung]]en und [[Wiederaufnahme (Theater)|Wiederaufnahme]]n von Inszenierungen verantwortlich. Häufig obliegt ihnen die künstlerische Überwachung der folgenden Aufführungen ([[Abendspielleitung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Tanztheater]] und [[Ballett]] übernimmt der [[Ballettmeister]] ähnliche Aufgaben wie der Regieassistent für Sprechtheater und Oper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beim Film ===&lt;br /&gt;
Regieassistenten arbeiten bei der Vorbereitung einer Produktion eng mit der Regie zusammen und haben am [[Filmset]] Einfluss auf die künstlerische und technische Umsetzung eines Filmprojektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ermitteln anhand des [[Drehbuch]]es die Dauer der einzelnen Szenen und den Zeitraum, die voraussichtlich benötigt wird, um sie zu drehen (man sagt auch das Drehbuch „vorstoppen“). Über diese Arbeit erhalten auch Regisseure einen ersten Anhaltspunkt darüber, wie detailreich einzelne Szenen künstlerisch aufgelöst werden können, ohne dabei den Gesamtzeitplan der Produktion zu gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu jeder Szene – basierend auf Drehbuchauszügen – erstellt die Regieassistenz eine Übersicht, die aufzeigt, welche an der Produktion beteiligten Personen (einschließlich [[Schauspieler]], [[Komparse]]n, [[Techniker]] etc.) an bestimmten Drehtagen anwesend sein müssen. Diese Angaben dienen der Erstellung des [[Drehplan]]es (Film) und der [[Disposition (Wirtschaft)|Disposition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Beginn der Dreharbeiten sollten Regieassistenten sich zudem einen Überblick über das Angebot an Darstellern für Neben- und Kleinstrollen verschaffen, da die Besetzung dieser Rollen oft zu ihrem Aufgabenbereich gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Dreharbeiten sorgen Regieassistenten zusammen mit der [[Erste Filmaufnahmeleitung|Aufnahmeleitung]] für die Einhaltung des Drehplans, indem er den anderen mitwirkenden Abteilungen ihre Einsätze für einzelne Szenen im Voraus ansagt und deren jeweiligen Vorbereitungsstand überprüft. Es unterliegt auch der Verantwortung von Regieassistenten, die für eine Szene gebrauchten Schauspieler am [[Drehort]] bereitzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1938 wurde der Oscar in der Kategorie &#039;&#039;[[Oscar/Beste Regieassistenz|Beste Regieassistenz]]&#039;&#039; vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Ein Berufseinstieg erfolgt durch [[Volontariat]]e, Regiepraktika oder durch Tätigkeiten in der [[Script/Continuity|Continuity]] sowie in vergleichbaren Arbeitsfeldern. Es existieren inzwischen auch [[Ausbildung|Aus]]- oder [[Erwachsenen- und Weiterbildung|Weiterbildung]]sangebote von [[Filmhochschule]]n, die einen Einstieg in die Regieassistenz bieten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Berufsbild der Regieassistenz ist von der Deutschen [[Deutsche Industrie- und Handelskammer|IHK]] anerkannt und wird als diplomierte Weiterbildungsmaßnahme von ihr und der Agentur für Arbeit angeboten und gefördert. Der Aufgabenbereich kann je nach Art und Umfang der jeweiligen Produktion stark variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regieassistenz ist ein eigenständiger Beruf. Sie kann für den ein oder anderen aber auch ein Sprungbrett ins Regiefach sein. Es gibt einige Regisseure, wie beispielsweise [[Sergio Leone]], die ihre Karriere als Regieassistenten begonnen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Michael Rossié: &#039;&#039;RUHE BITTE! WIR PROBEN! Kleines Handbuch für Regieassistenten&#039;&#039;. Alexander Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-89581-219-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.arbeitsagentur.de/berufenet/beruf/8388 Überblick über Aufgaben und Tätigkeiten] bei der [[Bundesagentur für Arbeit]]&lt;br /&gt;
* [https://www.regieverband.de/berufsbild/regieassistenz Berufsbild] des Regieassistenten vom [[Bundesverband Regie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Berufsfelder in der Veranstaltungstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterregie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<title>Umbesetzung</title>
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		<updated>2026-10-24T17:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: /* Film- und Fernsehproduktionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Umbesetzung&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Umbesetzung&#039;&#039;&#039; ist ein Begriff aus der Theatersprache, die mittlerweile auch für Filmproduktionen verwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Rolle (Theater)|Rolle]] wird „umbesetzt“, wenn die [[Inszenierung]] eines Stücks gleich bleibt, aber der Darsteller der Rolle ausgewechselt wird. Die Entscheidung über die Vergabe der Rolle liegt dabei bei der Produktionsleitung beziehungsweise der Regie, wobei die Zustimmung zur Übernahme der Rolle innerhalb fester [[Ensemble (Theater)|Ensembles]] eher erwartet wird, als bei Spielfilmproduktionen, bei denen sich Darstellerinnen oder Darsteller auch oft gegen Rollenangebote entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oper, Musical und Theater ==&lt;br /&gt;
Umbesetzungen sind in der [[Oper]] häufig der Fall, weil viele Gesangssolisten gastieren und nur wenige Vorstellungen am selben Ort singen. Die Inszenierung dagegen bleibt meist länger im [[Repertoiresystem|Repertoire]] dieses Theaters. Die neue Darstellerin oder der neue Darsteller wird oft nur vom [[Regieassistent]]en der betreffenden Produktion in die Rolle eingewiesen und hat manchmal keine Ensemble-Probe vor der ersten Vorstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schauspiel]] geschehen Umbesetzungen nur im Notfall, etwa bei Krankheit oder Unfall, weil sie erheblich intensivere Proben erfordern und das Zusammenspiel der Inszenierung stärker beeinflussen als in der Oper.&lt;br /&gt;
Bei Produktionen mit hohen Aufführungszahlen wie [[Musical]]s wird in der Regel von Beginn an mit &#039;&#039;[[Rollenbesetzung#Zweitbesetzung|Zweitbesetzungen]]&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/karriere/auftritt-auf-abruf-zweitbesetzung-im-musical-rocky-in-hamburg-a-890265.html &#039;&#039;Zweitbesetzung im Musical Rocky, der Zweite&#039;&#039; von Daniel Bakir] Der Spiegel, aufgerufen am 21. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; für tragende Rollen gearbeitet, die jederzeit für die &#039;&#039;Erstbesetzung&#039;&#039; einspringen können, um Krankheiten oder Urlaubsabwesenheiten zu überbrücken ([[Einspringer|Cover]]). Kleinere Rollen können oft sogar von mehreren Ensemblemitgliedern übernommen werden (siehe [[Swing (Musical)|&lt;br /&gt;
Swing]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso spricht man von Umbesetzung, wenn eine Darstellerin oder ein Darsteller, während der Theaterproben den Anforderungen nicht genügt und daher ausgewechselt wird. Wenn etwa bei einem [[Stückvertrag]] die Rolle des engagierten Schauspielers nicht erwähnt ist, behält sich das Theater eine Umbesetzung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Schauspiel hinaus wird der Begriff für [[Ensemble (Musik)|Musikensembles]] verwendet und auch allgemein für die Neubesetzung öffentlicher Funktionen gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film- und Fernsehproduktionen ==&lt;br /&gt;
Wenn eine [[stehende Rolle]], zum Beispiel aus einer Fernsehserie wie Lindenstraße, einem neuen Darsteller übertragen wird, spricht man ebenfalls von Umbesetzung. Dies kann auch bei Spielfilmreihen der Fall sein, wenn ein Darsteller nicht länger zur Verfügung steht oder stirbt, wie Richard Harris, der in der Harry-Potter-Filmreihe in den ersten beiden Teilen (2001 und 2002) die Rolle des Dumbledore spielte. Nachdem Sean Connery kein Interesse hatte, die Rolle zu übernehmen, wurde mit Michael Gambon ein Ersatz gefunden, den viele als Fehlbesetzung einstuften.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tvspielfilm.de/news/filme/die-groessten-fehlbesetzungen,9211054,ApplicationArticle.html &#039;&#039;Die größten Fehlbesetzungen Hollywoods&#039;&#039; vom 7. November 2017] TV Spielfilm, aufgerufen am 21. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name = MOP&amp;gt;[https://www.moviepilot.de/news/harry-potter-3-mit-neuem-dumbledore-7-andere-stars-waren-im-rennen-1126230 &#039;&#039;Harry Potter 3 mit neuem Dumbledore: 7 andere Stars waren im Rennen&#039;&#039;] Moviepilot, aufgerufen am 21. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Spielfilmproduktionen kommt es außerdem vor, dass Produzenten eine bestimmte Vorstellung davon haben, wer für eine Rolle geeignet wäre, diese aber nicht mit den Wünschen oder Vorstellungen der Darsteller übereinstimmen&amp;lt;ref name = MOP/&amp;gt;, oder diese bereits anderweitig verpflichtet sind. Für die Filmtrilogie &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; hatte das Produktionsteam beispielsweise ursprünglich nicht Viggo Mortensen als &#039;&#039;Aragorn&#039;&#039; vorgesehen, sondern den 14 Jahre jüngeren Stuart Townsend, der Regisseur Peter Jackson nach vier Drehtagen mitteilte, er fühle sich zu jung für die Rolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.filmstarts.de/specials/239.html?page=4&amp;amp;tab=0 &#039;&#039;Berühmte Umbesetzungen&#039;&#039;] Filmstarts, aufgerufen am 21. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Schmidt: &#039;&#039;Theater, Krise und Reform&#039;&#039;, Springer, Wiesbaden 2017, ISBN 978-3-658-02910-4, S. 348–349&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterregie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<title>Umbesetzung</title>
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		<updated>2026-10-24T17:06:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Umbesetzung | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Umbesetzung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff aus der Theatersprache, die mittlerweile auch für Filmproduktionen verwendet wird.   Eine Rolle wird „umbesetzt“, wenn die Inszenierung eines Stücks gleich bleibt, aber der Darsteller der Rolle ausgewechselt wird. Die Entscheidung über die Vergabe der Rolle liegt dabei bei de…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Umbesetzung&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Umbesetzung&#039;&#039;&#039; ist ein Begriff aus der Theatersprache, die mittlerweile auch für Filmproduktionen verwendet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Rolle (Theater)|Rolle]] wird „umbesetzt“, wenn die [[Inszenierung]] eines Stücks gleich bleibt, aber der Darsteller der Rolle ausgewechselt wird. Die Entscheidung über die Vergabe der Rolle liegt dabei bei der Produktionsleitung beziehungsweise der Regie, wobei die Zustimmung zur Übernahme der Rolle innerhalb fester [[Ensemble (Theater)|Ensembles]] eher erwartet wird, als bei Spielfilmproduktionen, bei denen sich Darstellerinnen oder Darsteller auch oft gegen Rollenangebote entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oper, Musical und Theater ==&lt;br /&gt;
Umbesetzungen sind in der [[Oper]] häufig der Fall, weil viele Gesangssolisten gastieren und nur wenige Vorstellungen am selben Ort singen. Die Inszenierung dagegen bleibt meist länger im [[Repertoiresystem|Repertoire]] dieses Theaters. Die neue Darstellerin oder der neue Darsteller wird oft nur vom [[Regieassistent]]en der betreffenden Produktion in die Rolle eingewiesen und hat manchmal keine Ensemble-Probe vor der ersten Vorstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Schauspiel]] geschehen Umbesetzungen nur im Notfall, etwa bei Krankheit oder Unfall, weil sie erheblich intensivere Proben erfordern und das Zusammenspiel der Inszenierung stärker beeinflussen als in der Oper.&lt;br /&gt;
Bei Produktionen mit hohen Aufführungszahlen wie [[Musical]]s wird in der Regel von Beginn an mit &#039;&#039;[[Rollenbesetzung#Zweitbesetzung|Zweitbesetzungen]]&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/karriere/auftritt-auf-abruf-zweitbesetzung-im-musical-rocky-in-hamburg-a-890265.html &#039;&#039;Zweitbesetzung im Musical Rocky, der Zweite&#039;&#039; von Daniel Bakir] Der Spiegel, aufgerufen am 21. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; für tragende Rollen gearbeitet, die jederzeit für die &#039;&#039;Erstbesetzung&#039;&#039; einspringen können, um Krankheiten oder Urlaubsabwesenheiten zu überbrücken ([[Einspringer|Cover]]). Kleinere Rollen können oft sogar von mehreren Ensemblemitgliedern übernommen werden (siehe [[Swing (Musical)|&lt;br /&gt;
Swing]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso spricht man von Umbesetzung, wenn eine Darstellerin oder ein Darsteller, während der Theaterproben den Anforderungen nicht genügt und daher ausgewechselt wird. Wenn etwa bei einem [[Stückvertrag]] die Rolle des engagierten Schauspielers nicht erwähnt ist, behält sich das Theater eine Umbesetzung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Schauspiel hinaus wird der Begriff für [[Ensemble (Musik)|Musikensembles]] verwendet und auch allgemein für die Neubesetzung öffentlicher Funktionen gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film- und Fernsehproduktionen ==&lt;br /&gt;
Wenn eine [[stehende Rolle]], zum Beispiel aus einer Fernsehserie wie Lindenstraße, einem neuen Darsteller übertragen wird, spricht man ebenfalls von Umbesetzung. Dies kann auch bei Spielfilmreihen der Fall sein, wenn ein Darsteller nicht länger zur Verfügung steht oder stirbt, wie [[Richard Harris]], der in der Harry-Potter-Filmreihe in den ersten beiden Teilen (2001 und 2002) die Rolle des Dumbledore spielte. Nachdem Sean Connery kein Interesse hatte, die Rolle zu übernehmen, wurde mit Michael Gambon ein Ersatz gefunden, den viele als Fehlbesetzung einstuften.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tvspielfilm.de/news/filme/die-groessten-fehlbesetzungen,9211054,ApplicationArticle.html &#039;&#039;Die größten Fehlbesetzungen Hollywoods&#039;&#039; vom 7. November 2017] TV Spielfilm, aufgerufen am 21. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name = MOP&amp;gt;[https://www.moviepilot.de/news/harry-potter-3-mit-neuem-dumbledore-7-andere-stars-waren-im-rennen-1126230 &#039;&#039;Harry Potter 3 mit neuem Dumbledore: 7 andere Stars waren im Rennen&#039;&#039;] Moviepilot, aufgerufen am 21. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Spielfilmproduktionen kommt es außerdem vor, dass Produzenten eine bestimmte Vorstellung davon haben, wer für eine Rolle geeignet wäre, diese aber nicht mit den Wünschen oder Vorstellungen der Darsteller übereinstimmen&amp;lt;ref name = MOP/&amp;gt;, oder diese bereits anderweitig verpflichtet sind. Für die Filmtrilogie &#039;&#039;Der Herr der Ringe&#039;&#039; hatte das Produktionsteam beispielsweise ursprünglich nicht Viggo Mortensen als &#039;&#039;Aragorn&#039;&#039; vorgesehen, sondern den 14 Jahre jüngeren Stuart Townsend, der Regisseur Peter Jackson nach vier Drehtagen mitteilte, er fühle sich zu jung für die Rolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.filmstarts.de/specials/239.html?page=4&amp;amp;tab=0 &#039;&#039;Berühmte Umbesetzungen&#039;&#039;] Filmstarts, aufgerufen am 21. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Schmidt: &#039;&#039;Theater, Krise und Reform&#039;&#039;, Springer, Wiesbaden 2017, ISBN 978-3-658-02910-4, S. 348–349&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterregie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Abendspielleitung</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Abendspielleitung | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abendspielleitung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sorgt für den richtigen Ablauf bei einer Theateraufführung. Sie ist in der Regel einem Regieassistenten oder beim Ballett einem Ballettmeister übertragen.   Anhand des Regiebuchs und der Absprachen mit dem Regisseur oder Choreographen betreut und überwacht die Abendspielleitung…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Abendspielleitung&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Abendspielleitung&#039;&#039;&#039; sorgt für den richtigen Ablauf bei einer [[Theateraufführung]]. Sie ist in der Regel einem [[Regieassistent]]en oder beim Ballett einem [[Ballettmeister]] übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand des [[Regiebuch]]s und der Absprachen mit dem [[Regisseur]] oder [[Choreograph]]en betreut und überwacht die Abendspielleitung vor allem die darstellenden Künstler und ist verantwortlich für das Aufrechterhalten der szenischen Qualität der Vorstellung. Sie arbeitet eng mit dem [[Inspizient (Theater)|Inspizient]]en zusammen, der die technischen Aspekte einer Theatervorstellung im Hinblick auf exakte zeitliche Abläufe überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Abendspielleitung innehat, muss dafür sorgen, dass die Darsteller sich an die im Probenprozess erarbeiteten szenischen Vorgänge halten. Er muss eventuelle [[Einspringer]] in die Inszenierung einweisen und steht sogar in Notfällen selbst für erkrankte Darsteller auf der Bühne. Im Regelfall ist der Abendspielleiter derjenige Regieassistent, der die Probenphase des Stückes betreut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Musical]] im [[En-suite-Spielbetrieb]] mit längeren Serien gibt es hauptberufliche Abendspielleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arnold Jacobshagen (Hrsg.): &#039;&#039;Praxis Musiktheater. Ein Handbuch,&#039;&#039; Laaber: Laaber-Verlag 2002, S. 15, ISBN 3890075126&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterregie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Kategorie:Theaterregie</title>
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		<updated>2026-10-24T16:54:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „Kategorie: Veranstaltungstechnik“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Inszenierung&amp;diff=575</id>
		<title>Inszenierung</title>
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		<updated>2026-10-24T16:53:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Inszenierungk | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Inszenierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von σκηνή) versteht man das Einrichten und die öffentliche Zurschaustellung eines Werkes oder einer Sache. Dies betrifft im engeren Sinne den Bereich der darstellenden Kunst. Dabei muss nicht unbedingt ein in sich geschlossenes Werk auf die Bühne gebracht werden, auch offene Formen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Inszenierungk&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;&#039;Inszenierung&#039;&#039;&#039; (von σκηνή) versteht man das Einrichten und die öffentliche Zurschaustellung eines Werkes oder einer Sache. Dies betrifft im engeren Sinne den Bereich der [[Darstellende Kunst|darstellenden Kunst]]. Dabei muss nicht unbedingt ein in sich geschlossenes Werk auf die Bühne gebracht werden, auch offene Formen wie etwa die [[Performance (Kunst)|Performance]] können inszeniert werden. Der Begriff wird oft in der Bedeutung [[Regie]] verwendet und unterscheidet die Inszenierung als künstlerischen Akt von einer [[Ausstellung]] oder [[Aufführung]] im Sinne einer [[Theateraufführung]] oder [[Kino|Filmvorführung]]. Im weiteren Sinne kann auch jede andere Form der bewusst eingerichteten Darstellung als Inszenierung bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inszenierung in der Kunst ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der Inszenierung kommt aus dem [[Theater]]. Dort bedeutete er gemäß der von [[August Lewald]] im 19. Jahrhundert geprägten Sichtweise: „‚In die Szene zu setzen‘ heißt, ein Werk vollständig zur [[Anschauung]] bringen, um durch äußere Mittel die Intention des [[Dichter]]s zu ergänzen und die Wirkung des Werkes zu verstärken.“ Auch heute noch spricht man davon, dass es sich bei einer Theateraufführung um eine „gelungene Inszenierung“ handle. Gelungenheit einer Inszenierung bedeutet heute jedoch nicht mehr so sehr die korrekte, möglichst [[werktreue]] Aufführung eines Stücks, sondern bezeichnet ein allgemeines Lob im Sinne einer „guten Aufführung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile herrscht die Ansicht vor, dass es nicht eine einzige &#039;richtige&#039; Interpretation eines Werkes gibt, und dass die Inszenierung eines [[Theaterstück]]s deshalb stets mehr ist als eine bloße Bebilderung. Heute wird Inszenierung so verstanden, dass sie nicht nur Schaufunktion hat, die etwas ausdrückt, was anderorts schon besteht, sondern als Bündel von Strategien, die auch etwas Neues schaffen. Dieser Umstand hat auch Eingang in die Rechtsprechung gefunden, die dem Schöpfer einer Inszenierung, unabhängig vom inszenierten Werk, eigene Urheberrechte zugesteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die szenische Umsetzung eines [[Dramatik|dramatischen]] [[Kunstwerk|Werkes]] findet in der Regel auf einer [[Bühne (Theater)|Bühne]] vor [[Publikum]] statt und unterliegt der Leitung eines [[Regisseur]]s oder Regieteams. Auch die [[Performance (Kunst)|Performance]] ist eine Inszenierung, obgleich hierbei meist der klar abgetrennte Bühnenraum fehlt; aber eine [[Regie]] ist vorhanden. Wichtig ist hier nicht mehr die Geschichte des dramatischen Werks, sondern das Gesamte der Situation, in der sich Musik, Bewegung, Sprache, Licht, zu einem Gesamtkunstwerk vereinigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der [[Filmkunst]] und im [[Hörspiel]] spricht man von der Inszenierung unter der Leitung eines Regisseurs, der eine Geschichte, ein [[Drehbuch]] oder eine [[Figur (Fiktion)|Figur]] inszeniert (siehe auch [[Mise-en-scène (Film)|Mise-en-scène]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Kunst]] versteht man unter Inszenierung auch, dass der [[Künstler]] seine Sichtweise darstellt. Er wählt z.&amp;amp;nbsp;B. eine [[Perspektive]], positioniert Objekte, Orte, Personen oder Situationen mit dem Ziel, die [[Wahrnehmung]] des [[Rezipient]]en zu lenken. In Architektur und Malerei wird mittels perspektivischer Täuschung ein [[Trompe-l’œil]]-Effekt erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mediale Inszenierung der Wirklichkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massenmediale Präsentationen wie Berichterstattung, Übertragungen von politischen oder kulturellen Ereignissen, Sport etc. bedingen eine gestaltende Inszenierung. Auswahl, Einsatz der Technik, Darstellungsweise, Kommentare und Wertungen lassen beim Rezipienten ein Bild entstehen, das vielfach als „inszenierte Wirklichkeit“ beschrieben wird. Die Medienkritik sieht darin eine Verfälschung der Wirklichkeit (siehe [[Medienmanipulation]]). Eine mediale Inszenierung geschieht vor allem in den Bereichen der Politik und der [[Werbung]]. Auch im Protest spielen Inszenierungen eine wachsende Rolle, wobei die 68er-Bewegung mit ihrem vermehrten Rückgriff auf happening-artige Gestaltungsformen hier einen Wandel in der Protestkultur bewirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Hemler: Webarchiv http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2009/12019/pdf/HEMLER_Protest.pdf |text=&#039;&#039;Protest-Inszenierungen. Die 68er-Bewegung und das Theater in München&#039;&#039;. In: Hans-Michael Körner, Jürgen Schläder (Hrsg.): &#039;&#039;Münchner Theatergeschichtliches Symposium 2000.&#039;&#039; Utz, München 2000 (= &#039;&#039;Studien zur Münchner Theatergeschichte 1&#039;&#039;), S. 276–318, hier S. 315–318, ISBN 3-89675-844-6 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstinszenierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Selbstinszenierung]] nimmt jemand eine bewusste [[Positur|Pose]] vor Zuschauern oder der Kamera ein oder übt (allgemeine) Kontrolle über das [[Abbild|Bild]] aus, das (sich) von ihm gemacht wird.&lt;br /&gt;
Gesellschaftliches Handeln wird häufig inszeniert, man denke an das volksnahe und hemdsärmlige Auftreten von Politikern im Wahlkampf und an die pompöse Inszenierung und requisitenreiche Darstellung von Geistlichen. Ebenso versuchen Wirtschafts-[[Manager (Wirtschaft)|Manager]] bei Auftritten vor [[Aktionär]]en, der [[Presse (Medien)|Presse]], [[Analyst]]en und der Öffentlichkeit, ihr Publikum zu beeindrucken. Auch sie benutzen Strategien, die man aus dem Theater kennt wie grelles Licht, erhabene Bühnen, schwungvolle Bühnenbilder, und eine möglichst überzeugende [[Rhetorik]], [[Gestik]] und [[Mimik]]. – Demgegenüber geht es in nahen Beziehungen und bei Notlagen um die [[Selbstenthüllung|Enthüllung]] einer persönlichen Information, viel weniger um die Inszenierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen wollen ihr Handeln für andere ins rechte Licht rücken. Der Soziologe Erving Goffman hatte das Prinzip der alltäglichen [[Selbstdarstellung]] als Performance beschrieben: „Eine ‚Darstellung‘ (performance) kann als die Gesamttätigkeit eines bestimmten Teilnehmers an einer bestimmten Situation definiert werden, die dazu dient, die anderen Teilnehmer in irgendeiner Weise zu beeinflussen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Montage (Theater)]]&lt;br /&gt;
* [[Inszenierte Fotografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Chronologisch absteigend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kai-Uwe Hellmann: &#039;&#039;Theater des Konsums. Vorstudien für eine Soziologie der Verbraucherbühnen&#039;&#039;, Springer VS 2023, ISBN 978-3-658-41559-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Detlef Altenbeck, Stefan Luppold: &#039;&#039;Inszenierung und Dramaturgie für gelungene Events&#039;&#039;, Springer Gabler, 2. Auflage 2023, ISBN 978-3-658-40355-3.&lt;br /&gt;
* Nadine Haepke: &#039;&#039;Sakrale Inszenierungen in der zeitgenössischen Architektur. John Pawson – Peter Kulka – Peter Zumthor&#039;&#039; (= &#039;&#039;Architekturen.&#039;&#039; 20). Transcript, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-8376-2535-6 (Zugleich: Hannover, Leibniz Universität, Dissertation, 2012).&lt;br /&gt;
* Jürgen Kühnel: &#039;&#039;Einführung in die Filmanalyse.&#039;&#039; 1: &#039;&#039;Die Zeichen des Films&#039;&#039; (= &#039;&#039;Reihe Medienwissenschaften.&#039;&#039; 4). 3. Auflage. Universi, Siegen 2008, ISBN 978-3-936533-13-2 (Mise en scène: S. 45–86).&lt;br /&gt;
* Brigitte Biehl: &#039;&#039;Business is Showbusiness. Wie Topmanager sich vor Publikum inszenieren.&#039;&#039; Campus, Frankfurt am Main u. a. 2007, ISBN 978-3-593-38472-6 (Zugleich: Frankfurt (Main), Universität, Dissertation, 2006).&lt;br /&gt;
* Hans-Thies Lehmann: &#039;&#039;[[Postdramatisches Theater]].&#039;&#039; Verlag der Autoren, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-88661-209-0 (Essay).&lt;br /&gt;
* Erving Goffman: &#039;&#039;Wir alle spielen Theater. Die Selbstdarstellung im Alltag.&#039;&#039; (Aus dem Englischen übersetzt von Peter Weber-Schäfer. 1.&amp;amp;nbsp;Auflage). Piper, München 1968, (10.&amp;amp;nbsp;Auflage. ebenda 2002, ISBN 3-492-20312-4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.mediendaten.de/fileadmin/Texte/Hassemer.pdf Winfried Hassemer, Die Medien: Inszenierung der Wirklichkeit. Inszenierung der Privatheit?] (PDF-Datei; 75 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.diplomarbeiten24.de/vorschau/77135.html Ruwen Möller, Fußballer als mediale Helden. Zur Inszenierung und Imagebildung von Profifußballern in den Medien]&lt;br /&gt;
* [http://www.dwdl.de/archiv/5038/die_inszenierung_der_realitt_zwischen_sadismus_und_struwelpeter_tv/ www.medienforum.nrw.de: Die Inszenierung der Realität. Zukunft des Fernsehens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterregie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Darstellende Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<title>Winkelrahmenbühne</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Winkelrahmenbühne&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Winkelrahmenbühne&#039;&#039;&#039; entstand zu Beginn des 16. Jahrhunderts im Zuge des Aufkommens fest eingerichteter [[Theater|Theatersäle]] in Italien und Frankreich.  Sie besteht aus einer relativ schmalen Spielfläche, hinter der sich eine leicht ansteigende Dekorationsfläche mit perspektivischer Malerei befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend der überlieferten Theatertradition und ihren Gattungen gab es die [[Scena Tragica]] (Bühnenbild der [[Tragödie]]), Comica (Bühnenbild der [[Komödie]]) und Satyrica (Bühnenbild der vom antiken [[Satyrspiel]] herstammenden pastoralen Idyllen), wobei das tragische Bühnenbild Herrschaftshäuser, das komische Bürgerhäuser und das satyrische Grotten, Wälder und sonstige Formen von Landschaft darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Winkelrahmenbühne ist eng an die Entwicklung der damaligen Malerei und Baukunst angelehnt (siehe [[Zentralprojektion|Zentralperspektive]], [[Chiaroscuro]]) und stellt für die Theaterszene erstmals eine systematische Bild-Ordnung des Raumes her. Ihr Nachfolger ist die barocke [[Kulissenbühne]]. Der [[Bühnenbildner]] und Architekt Sebastiano Serlio (1475–1554) war ihr bedeutendster Verfechter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnenform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Winkelrahmenbühne | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Winkelrahmenbühne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstand zu Beginn des 16. Jahrhunderts im Zuge des Aufkommens fest eingerichteter Theatersäle in Italien und Frankreich.  Sie besteht aus einer relativ schmalen Spielfläche, hinter der sich eine leicht ansteigende Dekorationsfläche mit perspektivischer Malerei befindet.  Entsprechend der…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Winkelrahmenbühne&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Winkelrahmenbühne&#039;&#039;&#039; entstand zu Beginn des 16. Jahrhunderts im Zuge des Aufkommens fest eingerichteter [[Theater|Theatersäle]] in Italien und Frankreich.  Sie besteht aus einer relativ schmalen Spielfläche, hinter der sich eine leicht ansteigende Dekorationsfläche mit perspektivischer Malerei befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend der überlieferten Theatertradition und ihren Gattungen gab es die [[Scena Tragica]] (Bühnenbild der [[Tragödie]]), Comica (Bühnenbild der [[Komödie]]) und Satyrica (Bühnenbild der vom antiken [[Satyrspiel]] herstammenden pastoralen Idyllen), wobei das tragische Bühnenbild Herrschaftshäuser, das komische Bürgerhäuser und das satyrische Grotten, Wälder und sonstige Formen von Landschaft darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Winkelrahmenbühne ist eng an die Entwicklung der damaligen Malerei und Baukunst angelehnt (siehe [[Zentralprojektion|Zentralperspektive]], [[Chiaroscuro]]) und stellt für die Theaterszene erstmals eine systematische Bild-Ordnung des Raumes her. Ihr Nachfolger ist die barocke [[Kulissenbühne]]. Der [[Bühnenbildner]] und Architekt [[Sebastiano Serlio]] (1475–1554) war ihr bedeutendster Verfechter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnenform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „Unter dem Begriff Bühnenform (auch Raumkonzeption genannt) versteht man im Theater die äußere Gestalt und architektonische Anordnung der Spielfläche sowie deren räumliches Verhältnis zum Zuschauerraum. Die Wahl der Bühnenform bestimmt maßgeblich, wie Schauspieler und Publikum miteinander interagieren, wie die Akustik wirkt und welche technischen Möglichkeiten für das Bühnenbild zur Verfügung stehen.  Kategorie: Theaterbauten“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unter dem Begriff Bühnenform (auch Raumkonzeption genannt) versteht man im Theater die äußere Gestalt und architektonische Anordnung der Spielfläche sowie deren räumliches Verhältnis zum Zuschauerraum. Die Wahl der Bühnenform bestimmt maßgeblich, wie Schauspieler und Publikum miteinander interagieren, wie die Akustik wirkt und welche technischen Möglichkeiten für das Bühnenbild zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterbauten]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Kulissenbühne&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kulissenbühne&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;Gassenbühne&#039;&#039; wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entwickelt und ist das vorherrschende Bühnensystem während der Barockzeit. Sie löst die [[Winkelrahmenbühne]] der Renaissance ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kulissenbühne ist in [[Gasse (Theater)|Gassen]] eingeteilt, die von versetzt hintereinander angeordneten, meist bemalten Seitenkulissen gebildet werden. Sie ermöglichen Auftritte von den Seiten und verbergen die [[Theaterbeleuchtung|Beleuchtung]]. Vor der Bühnenhinterwand hängt ein bemalter [[Bühnenprospekt|Rückprospekt]]. Die obere Begrenzung wird durch Reihen von [[Soffitte (Theater)|Soffitten]] gebildet. Kulissenwagen, [[Zug (Theater)|Seilzüge]] und weitere Elemente der [[Bühnenmaschinerie]] erlauben komplizierte [[Verwandlung (Theater)|Verwandlungen]]. Die Illusion wird aber noch grundsätzlich durch zweidimensionale [[Bühnenmalerei]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bühnentechnik der Kulissenbühne erforderte eine [[Oberbühne]] (mit dem [[Schnürboden (Theater)|Schnürboden]]) und eine [[Unterbühne]] etwa für die [[Versenkung (Theater)|Versenkungen]]. Somit wurde der Bühnenraum zum Bühnenhaus ausgedehnt. Der [[Zuschauerraum]] war nicht mehr rund wie bei der Winkelrahmenbühne, sondern hufeisenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kulissenbühne kann im weiteren Sinn schon als [[Guckkastenbühne]] bezeichnet werden. Die moderneren Guckkastenbühnen im 19. Jahrhundert versuchen jedoch nicht mehr, den Eindruck unendlicher Tiefe zu erzeugen, sondern klare räumliche Begrenzungen anzuzeigen. Ebenfalls weichen die bemalten Kulissen mehr und mehr den plastischen und praktikablen Dekorationselementen, also Möbeln oder Felsen auf der Bühne, oder Fenstern, die nicht nur gemalt sind, sondern sich öffnen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einteilung in Gassen ist bei vielen Theatern bis heute erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arnold Jacobshagen (Hrsg.): &#039;&#039;Praxis Musiktheater. Ein Handbuch&#039;&#039;, Laaber: Laaber-Verlag 2002, S. 226, ISBN 3-89007-512-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnenform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Kulissenbühne | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kulissenbühne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gassenbühne&amp;#039;&amp;#039; wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entwickelt und ist das vorherrschende Bühnensystem während der Barockzeit. Sie löst die Winkelrahmenbühne der Renaissance ab.  Die Kulissenbühne ist in Gassen eingeteilt, die von versetzt hintereinander angeo…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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| Artikel = Kulissenbühne&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Kulissenbühne&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;Gassenbühne&#039;&#039; wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entwickelt und ist das vorherrschende Bühnensystem während der [[Barockzeit]]. Sie löst die [[Winkelrahmenbühne]] der Renaissance ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kulissenbühne ist in [[Gasse (Theater)|Gassen]] eingeteilt, die von versetzt hintereinander angeordneten, meist bemalten Seitenkulissen gebildet werden. Sie ermöglichen Auftritte von den Seiten und verbergen die [[Theaterbeleuchtung|Beleuchtung]]. Vor der Bühnenhinterwand hängt ein bemalter [[Bühnenprospekt|Rückprospekt]]. Die obere Begrenzung wird durch Reihen von [[Soffitte (Theater)|Soffitten]] gebildet. Kulissenwagen, [[Zug (Theater)|Seilzüge]] und weitere Elemente der [[Bühnenmaschinerie]] erlauben komplizierte [[Verwandlung (Theater)|Verwandlungen]]. Die Illusion wird aber noch grundsätzlich durch zweidimensionale [[Bühnenmalerei]] hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bühnentechnik der Kulissenbühne erforderte eine [[Oberbühne]] (mit dem [[Schnürboden (Theater)|Schnürboden]]) und eine [[Unterbühne]] etwa für die [[Versenkung (Theater)|Versenkungen]]. Somit wurde der Bühnenraum zum Bühnenhaus ausgedehnt. Der [[Zuschauerraum]] war nicht mehr rund wie bei der Winkelrahmenbühne, sondern hufeisenförmig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kulissenbühne kann im weiteren Sinn schon als [[Guckkastenbühne]] bezeichnet werden. Die moderneren Guckkastenbühnen im 19. Jahrhundert versuchen jedoch nicht mehr, den Eindruck unendlicher Tiefe zu erzeugen, sondern klare räumliche Begrenzungen anzuzeigen. Ebenfalls weichen die bemalten Kulissen mehr und mehr den plastischen und praktikablen Dekorationselementen, also Möbeln oder Felsen auf der Bühne, oder Fenstern, die nicht nur gemalt sind, sondern sich öffnen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einteilung in Gassen ist bei vielen Theatern bis heute erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arnold Jacobshagen (Hrsg.): &#039;&#039;Praxis Musiktheater. Ein Handbuch&#039;&#039;, Laaber: Laaber-Verlag 2002, S. 226, ISBN 3-89007-512-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnenform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Wolkenstore&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Wolkenstore&#039;&#039;&#039; ist ein aufwändig hergestellter Bühnenaushang im [[Theater]]. Dazu werden Stoffbahnen gerafft und „wolkenartig“ vernäht. Im Normalfall wird weißer [[Tüll]] oder ein [[Voile]] verwendet, es gibt aber auch Sonderanfertigungen, die aus anderen Stoffen hergestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolkenstores werden im Allgemeinen als [[Bühnenbild|Dekorationselemente]] beziehungsweise Schlusshänger auf der Bühne eingesetzt, häufig – besonders in der [[Operette]] – auch als vertikal verfahrbare [[Vorhang (Theater)|Courtine]]. Die unten befestigten Hubseile werden durch vernähte Ringe geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Jahre war dieser imposante Bühnenaushang Standard von Ausstattungen in [[Varieté]]s, Musikshows, Opern- und Operettengalas,&lt;br /&gt;
zumeist in Kombination mit [[Kronleuchter]]n. In der heutigen Zeit findet der Wolkenstore in Theatern kaum noch Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Innenarchitekten und Raumausstattern ist der klassische Wolkenstore aus Tüll oder Voile eine oft verwendete Fensterdekoration.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fabrooms.de/wolkenstore fabrooms.de Wolkenstore]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<updated>2026-10-24T16:14:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Wolkenstore | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolkenstore&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein aufwändig hergestellter Bühnenaushang im Theater. Dazu werden Stoffbahnen gerafft und „wolkenartig“ vernäht. Im Normalfall wird weißer Tüll oder ein Voile verwendet, es gibt aber auch Sonderanfertigungen, die aus anderen Stoffen hergestellt werden.   Wolkenstores werden im Allgemeinen als…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Wolkenstore&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Wolkenstore&#039;&#039;&#039; ist ein aufwändig hergestellter Bühnenaushang im [[Theater]]. Dazu werden Stoffbahnen gerafft und „wolkenartig“ vernäht. Im Normalfall wird weißer [[Tüll]] oder ein [[Voile]] verwendet, es gibt aber auch Sonderanfertigungen, die aus anderen Stoffen hergestellt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolkenstores werden im Allgemeinen als [[Bühnenbild|Dekorationselemente]] beziehungsweise Schlusshänger auf der Bühne eingesetzt, häufig – besonders in der [[Operette]] – auch als vertikal verfahrbare [[Vorhang (Theater)|Courtine]]. Die unten befestigten Hubseile werden durch vernähte Ringe geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Jahre war dieser imposante Bühnenaushang Standard von Ausstattungen in [[Varieté]]s, Musikshows, Opern- und Operettengalas,&lt;br /&gt;
zumeist in Kombination mit [[Kronleuchter]]n. In der heutigen Zeit findet der Wolkenstore in Theatern kaum noch Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Innenarchitekten und Raumausstattern ist der klassische Wolkenstore aus Tüll oder Voile eine oft verwendete Fensterdekoration.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fabrooms.de/wolkenstore fabrooms.de Wolkenstore]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.zauberhafte-gardinen.com/Wolke.html Fotos von Raffstores und Wolkenstores]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Irisblende&amp;diff=567</id>
		<title>Irisblende</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stagenine.de/index.php?title=Irisblende&amp;diff=567"/>
		<updated>2026-10-24T16:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Irisblende | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Irisblende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in der angewandten Optik eine Blende mit variabler Öffnungsweite, deren Öffnung sich bei feststehendem Mittelpunkt so verändern lässt, dass sie ungefähr kreisförmig]bleibt. Ihre Funktion entspricht der Iris des menschlichen Auges, die technische Konstruktion der eines…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Irisblende&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Irisblende&#039;&#039;&#039; bezeichnet in der angewandten Optik eine [[Blende (Optik)|Blende]] mit variabler [[Öffnungsweite]], deren Öffnung sich bei feststehendem Mittelpunkt so verändern lässt, dass sie ungefähr kreisförmig]bleibt. Ihre Funktion entspricht der [[Iris (Auge)|Iris]] des menschlichen Auges, die technische Konstruktion der eines [[Zentralverschluss]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf manchen anderen Gebieten, beispielsweise bei [[Linearbeschleuniger]]n für Elektronen, werden auch feste kreisrunde Lochblenden als Irisblende bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe beispielsweise F. Hinterberger: &#039;&#039;Physik der Teilchenbeschleuniger und Ionenoptik.&#039;&#039; 2. Auflage, Springer, 2008, S.&amp;amp;nbsp;46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Irisblende besteht aus mehreren Lamellen, die über eine Mechanik gemeinsam nach innen oder außen gedreht werden können. Jede Lamelle ist auf einer [[Achse (Technik)|Achse]] gelagert. Alle Lamellen sind mit einem Ring über jeweils eine weitere Achse verbunden, damit sie sich gemeinsam bewegen. Je mehr Lamellen eingesetzt werden, desto besser kann die Öffnung bei der Verstellung an die Kreisform angenähert werden. Eine möglichst kreisförmige Öffnung ist bedeutend, wenn in der [[Fotografie]] mit Unschärfe gestaltet wird, da die Blendenform des eingesetzten [[Objektiv (Optik)|Objektivs]] die [[Schärfentiefe]] und somit das Bokeh beeinflusst. Punkte außerhalb des Schärfebereiches ergeben auf dem Bild eine Fläche, die der Form der Blendenöffnung ähnlich ist, also zum Beispiel ein Sechseck, wenn die Irisblende sechseckig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Irisblenden können je nach Bauart per Hand oder mit Motorantrieb geöffnet und geschlossen werden. Sie werden in optischen Systemen üblicherweise in der unmittelbaren Nähe einer [[Hauptebene (Optik)|Hauptebene]] angebracht, um die wirksame Öffnungsweite eines optischen Elements zu begrenzen und damit die Helligkeit der Abbildung zu steuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenschaften und der Zweck einer Irisblende sind denen der [[Iris (Auge)|Iris]] im Auge von Menschen und Tieren sehr ähnlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Digitalkamera|Digitale Kompaktkameras]] besitzen häufig keine Irisblende, sondern einen einschwenkbaren [[Neutraldichtefilter]] oder eine einfache Schnappblende. Ein Filter beeinflusst, anders als eine Blende, nicht den Schärfebereich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren zur Abblendung von fotografischen Objektiven gelochte Metallscheiben üblich, die durch einen seitlichen Spalt zwischen die Linsensätze geschoben wurden. In einem Vortrag mit dem Titel „Die Sichelblende“&amp;lt;ref&amp;gt;Phot. Corresp. Nr. 325, S. 413, 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt; vor der Wiener Photographischen Gesellschaft am 18.&amp;amp;nbsp;Januar 1887 schlug Max Jaffé vor, die Lamellen sichelförmig zu gestalten und nicht um feste, sondern gleitend gelagerte Achspunkte zu drehen. Dies spart Bauraum und ermöglicht Blenden, die der Kreisform besser angepasst sind. Ferner konnten durch diese Vorschläge die damaligen Ausführungen verbessert werden, wie zum Beispiel die der Firma Anzoux &amp;amp; Français in Paris, die zuvor nur sehr große Minimalaperturen und keine Abschätzung des Lochdurchmessers von außen zuließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders während der [[Stummfilm]]ära wurden Irisblenden beim Film eingesetzt: Sie verkleinerten häufig den sichtbaren Bildausschnitt, um auf ein bestimmtes Detail im Bild hinzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Apertur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Ney: &#039;&#039;Moderne Schmalfilmpraxis.&#039;&#039; Falkenverlag. ISBN 3-8068-4043-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Lichttechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Videotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Wagnervorhang&amp;diff=566</id>
		<title>Wagnervorhang</title>
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		<updated>2026-10-24T16:03:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Wagnervorhang&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Wagnervorhang&#039;&#039;&#039; (oder die &#039;&#039;Wagner-Gardine&#039;&#039;) ist ein [[Vorhang (Theater)|Hauptvorhang]] im [[Theater]]. Er ist mit seiner Kombination eines diagonalen und eines senkrechten Aufzugs eine Variante des „französischen Vorhangs“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in der Mitte geteilte Vorhang hängt in langen Seilen, die an den Kanten im unteren Drittel der Vorhanghälften befestigt sind. Durch Zug an den Seilen wird der Vorhang diagonal geöffnet und zugleich mit einem senkrechten Zug an der Gardinenstange hochgezogen. Die Vergrößerung der Öffnung, die auf diese Weise zustande kommt, erinnert an eine [[Irisblende]]. Der Wagnervorhang gibt meistens die ganze Portalöffnung frei. Der „originale“ Wagnervorhang im [[Bayreuther Festspielhaus]] ist graubraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Johanna Dombois: &#039;&#039;Das Auge, das sich wechselnd öffnet und schließt. Zur Szenographie des Wagner-Vorhangs&#039;&#039;. In: &#039;&#039;wagnerspectrum&#039;&#039;. Heft 2/2008, S. 209–235.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<title>Wagnervorhang</title>
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		<updated>2026-10-24T15:56:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Wagnervorhang | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wagnervorhang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder die &amp;#039;&amp;#039;Wagner-Gardine&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Hauptvorhang im Theater. Er ist mit seiner Kombination eines diagonalen und eines senkrechten Aufzugs eine Variante des „französischen Vorhangs“.   Der in der Mitte geteilte Vorhang hängt in langen Seilen, die an den Kanten im unteren Drittel der Vorhanghälften…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Wagnervorhang&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Wagnervorhang&#039;&#039;&#039; (oder die &#039;&#039;Wagner-Gardine&#039;&#039;) ist ein [[Hauptvorhang]] im [[Theater]]. Er ist mit seiner Kombination eines diagonalen und eines senkrechten Aufzugs eine Variante des „französischen Vorhangs“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in der Mitte geteilte Vorhang hängt in langen Seilen, die an den Kanten im unteren Drittel der Vorhanghälften befestigt sind. Durch Zug an den Seilen wird der Vorhang diagonal geöffnet und zugleich mit einem senkrechten Zug an der Gardinenstange hochgezogen. Die Vergrößerung der Öffnung, die auf diese Weise zustande kommt, erinnert an eine [[Irisblende]]. Der Wagnervorhang gibt meistens die ganze Portalöffnung frei. Der „originale“ Wagnervorhang im [[Bayreuther Festspielhaus]] ist graubraun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Johanna Dombois: &#039;&#039;Das Auge, das sich wechselnd öffnet und schließt. Zur Szenographie des Wagner-Vorhangs&#039;&#039;. In: &#039;&#039;wagnerspectrum&#039;&#039;. Heft 2/2008, S. 209–235.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Gasse_(Theater)&amp;diff=564</id>
		<title>Gasse (Theater)</title>
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		<updated>2026-10-24T15:54:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Gasse (Theater) | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Theatersprache ist ursprünglich eine Bezeichnung für die Räume zwischen den seitlich einschiebbaren Kulissen auf einer Kulissenbühne. Die Gasse kommt vom Barocktheater her, dessen Bühne zur Verstärkung des perspektivischen Eindrucks oben mit einer Staffel von Soffitten und von der…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Gasse (Theater)&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gasse&#039;&#039;&#039; in der Theatersprache ist ursprünglich eine Bezeichnung für die Räume zwischen den seitlich einschiebbaren Kulissen auf einer [[Kulissenbühne]]. Die Gasse kommt vom [[Barocktheater]] her, dessen Bühne zur Verstärkung des perspektivischen Eindrucks oben mit einer Staffel von [[Soffitte (Theater)|Soffitten]] und von der Seite mit einer Reihe von [[Kulisse (Bühne)|Kulisse]]n versehen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gasse ist bis heute der Raum über einem „Streifen“ des [[Bühne (Theater)|Bühnen]]-Podiums, das von vorne nach hinten in mehrere Gassen eingeteilt sein kann. Seit es die Kulissen nicht mehr gibt, werden die Gassen durch Seitenblenden oder Rahmenvorhänge voneinander getrennt, sodass man zwischen zwei solcher Vorhänge „in der Gasse“ stehen kann. Manchmal ist jede Gasse mit einem [[Hubpodium]] versehen, sodass die Spielfläche gestuft werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über jeder Gasse sind oft ein [[Zug (Theater)#Prospektzug|Prospektzug]] und eine Zugstange für Scheinwerfer (Oberlichtzug, siehe [[Theaterbeleuchtung]]) eingerichtet. Der Ausdruck &#039;&#039;Gassenlicht&#039;&#039; wird für die seitliche Position von Bühnenscheinwerfern etwa in Kopfhöhe der Darsteller verwendet, die zwischen den Blenden aufgestellt sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ph. J. Düringer, H. Barthels (Hrsg.): &#039;&#039;Theater-Lexikon: Theoretisch-practisches Handbuch für Vorstände, Mitglieder und Freunde des deutschen Theaters,&#039;&#039; Leipzig: Wigand 1841, Sp. 506.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Soffitte_(Theater)&amp;diff=563</id>
		<title>Soffitte (Theater)</title>
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		<updated>2026-10-24T15:52:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Soffitte (Theater) | Abruf = 24. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soffitte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frz. &amp;#039;&amp;#039;soffite&amp;#039;&amp;#039;, it. &amp;#039;&amp;#039;soffitta&amp;#039;&amp;#039; „das darunter Befestigte“)&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Weimar (Hrsg.), Harald Fricke, Klaus Grubmüller, Jan-Dirk Müller: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; W. de Gruyter, 1997, S. 275, ISBN 978-3-11-010896-5 &amp;lt;/ref&amp;gt; ist in der Bühnentechnik eine im gerade noch sichtbar…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Soffitte (Theater)&lt;br /&gt;
| Abruf = 24. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;Soffitte&#039;&#039;&#039; (frz. &#039;&#039;soffite&#039;&#039;, it. &#039;&#039;soffitta&#039;&#039; „das darunter Befestigte“)&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Weimar (Hrsg.), Harald Fricke, Klaus Grubmüller, Jan-Dirk Müller: &#039;&#039;Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft&#039;&#039; W. de Gruyter, 1997, S. 275, ISBN 978-3-11-010896-5 &amp;lt;/ref&amp;gt; ist in der [[Bühnentechnik]] eine im gerade noch sichtbaren oberen Bereich der [[Bühne (Theater)|Bühne]] aufgehängte Deckenkulisse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Soffitte oder Soffittenstaffel besteht aus einer beziehungsweise mehreren parallel zur Rampe aufgehängten Stoffbahnen, die meistens aus schwarzem [[Samt]] oder [[Molton]] gefertigt sind, aber auch farbig, bemalt oder ornamentiert sein können. Zusammen mit senkrecht hängenden Seitenkulissen, den sogenannten „Schals“ oder „Schenkeln“, nimmt sie die Gestalt eines Rahmens an. Mehrere hintereinander angeordnete Rahmen bilden dazwischenliegende „[[Gasse (Theater)|Gassen]]“.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Soffitte verhindert die Einsicht in die Obermaschinerie ([[Schnürboden (Theater)|Schnürboden]]). Durch die Art ihrer Aufhängung oder Bewegung gestattet sie die optische Vertiefung der Perspektive und die Erzielung verschiedener anderer Bühneneffekte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
* Bruno von Grösel: &#039;&#039;Bühnentechnik&#039;&#039;, Oldenbourg Industrieverlag, 2002, ISBN 3-486-27028-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Vorhang_(Theater)&amp;diff=562</id>
		<title>Vorhang (Theater)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stagenine.de/index.php?title=Vorhang_(Theater)&amp;diff=562"/>
		<updated>2026-10-22T18:55:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Elektrotechnik | Abruf = 21. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Im Zusammenhang mit darstellender Kunst hat der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vorhang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Theatervorhang&amp;#039;&amp;#039;) folgende Bedeutungen:  == Hauptvorhang == Zum einen bezeichnet er den &amp;#039;&amp;#039;Hauptvorhang&amp;#039;&amp;#039; zur optischen Trennung von Bühne und Zuschauerraum – im Unterschied zu Vorhängen, die den Bühnenraum t…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Elektrotechnik&lt;br /&gt;
| Abruf = 21. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit [[Darstellende Kunst|darstellender Kunst]] hat der Begriff &#039;&#039;&#039;Vorhang&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Theatervorhang&#039;&#039;) folgende Bedeutungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hauptvorhang ==&lt;br /&gt;
Zum einen bezeichnet er den &#039;&#039;Hauptvorhang&#039;&#039; zur optischen Trennung von [[Bühne (Theater)|Bühne]] und [[Zuschauerraum]] – im Unterschied zu Vorhängen, die den Bühnenraum teilen wie [[Soffitte (Theater)|Soffitten]], Vorhänge zwischen den [[Gasse (Theater)|Gassen]] oder [[Bühnenprospekt]]e, und damit Bestandteile des [[Bühnenbild]]s sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Hauptvorhänge sind üblich:&lt;br /&gt;
* Der nach oben aufgezogene, meist ungeteilte Vorhang (&#039;&#039;deutscher Vorhang&#039;&#039;). Als Prospektvorhang kann er glatt und bemalt sein. Er benötigt eine [[Oberbühne]] mit ausreichender Höhe. Dafür ist auf den Seiten kein Stauraum erforderlich.&lt;br /&gt;
* Der in der Mitte geteilte, meist auf Schienen befestigte Vorhang. Er kann – mancherorts wahlweise – auf drei Arten geöffnet werden.&lt;br /&gt;
** Als &#039;&#039;griechischer Vorhang&#039;&#039; (die häufigste Version) ist er mit Rollen auf Schienen befestigt und kann zu den Seiten hin aufgezogen werden.&lt;br /&gt;
** Beim &#039;&#039;italienischen Vorhang&#039;&#039; bleiben die Hälften am oberen Ende zusammen und werden mit in der unteren Hälfte an den Kanten befestigten Seilen diagonal geöffnet.&lt;br /&gt;
** Der &#039;&#039;französische Vorhang&#039;&#039; (die technisch aufwändigste Version) wird mit zwei kombinierten Zügen sowohl nach oben als auch diagonal aufgezogen. Eine Variante davon ist der [[Wagnervorhang]].&lt;br /&gt;
* Seltener sind der in der Art einer [[Jalousie]] konstruierte &#039;&#039;Raffvorhang&#039;&#039; („[[Wolkenstore|Wolkenvorhang]]“), der &#039;&#039;Rollvorhang&#039;&#039; (Rolle oben) und der &#039;&#039;Wickelvorhang&#039;&#039; (Rolle unten).&lt;br /&gt;
* Außerdem gibt es den nur auf eine Seite hin aufgezogenen &#039;&#039;Halbvorhang&#039;&#039;, der auch „Brechtvorhang“ genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die manuelle Bedienung eines Vorhangzugs mit Hanfseil erfordert spezielles Können, da die Geschwindigkeit aus technischen Gründen und um der Eleganz willen variiert werden muss. Normalerweise wird der Vorhang jedoch automatisch von Technik an der Maschinensteuerungsanlage gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Während das Theater der griechischen Antike keinen Vorhang kannte, nimmt man im Theater der römischen Antike seit Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. einen Vordervorhang an, das „aulaeum“ oder „siparium“. Die mittelalterliche [[Simultanbühne]] kannte keinen Hauptvorhang, sondern benutzte kleinere Teilvorhänge zur Ver- und Enthüllung einzelner Handlungsorte. Mit der [[Kulissenbühne]] kam der Hauptvorhang durch die höfischen Opern- und Ballettaufführungen seit etwa 1519 aus Italien in den deutschen Sprachraum. Auch das [[Jesuitentheater]] benutzte ihn, und im [[Volkstheater]]  ist der Hauptvorhang seit 1637 nachweisbar. Ab dem 18. Jahrhundert wurde der Hauptvorhang auch für die Bezeichnung der Aktschlüsse eingesetzt. Im 20. Jahrhundert änderte er vielfach sein Aussehen und seine Funktion, zum Beispiel als halbhohe Brecht-Gardine, zuweilen fiel er auch ganz weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ostasiatische Theater entwickelte verschiedenartige Teilvorhänge, so kannte das japanische [[Kabuki]] seit Mitte des 17. Jahrhunderts neben dem Auftrittsvorhang den Hauptvorhang, außerdem den Akt- und Verwandlungsvorhang, Hintervorhänge und den Enthüllungsvorhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eiserner Vorhang ==&lt;br /&gt;
Der [[Eiserner Vorhang (Theater)|Eiserne Vorhang]] (oft kurz „der Eiserne“) oder &#039;&#039;Schutzvorhang&#039;&#039; ist eine [[Brandschutz]]vorrichtung im Theater, die Bühne und Zuschauerraum feuerfest und einigermaßen luftdicht voneinander trennt. Er wird unmittelbar vor der Vorstellung nach oben aufgezogen. Nach dem Wiener [[Ringtheaterbrand]] 1881 wurde er allgemein eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eiserne Vorhang befindet sich für die Zuschauer vor dem Hauptvorhang. Seine Vorderseite ist meist künstlerisch gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Im übertragenen Sinn ist der „Vorhang“ ein Maß für den [[Beifall]] des Publikums. Bei anhaltendem Applaus wird der Vorhang mehrfach geöffnet, um den Blick auf die Mitwirkenden freizugeben, beziehungsweise die Darsteller treten vor den Vorhang. Jeder dieser Auftritte wird dann als „Vorhang“ gezählt. Angeblich 89 Vorhänge erhielten Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew 1964 nach einer Aufführung von &#039;&#039;Schwanensee&#039;&#039; an der [[Wiener Staatsoper]]. Am 24. Februar 1988 wurden an der Deutschen Oper in Berlin nach dem Auftritt Luciano Pavarottis als Nemorino in Donizettis &#039;&#039;Liebestrank&#039;&#039; 115 Vorhänge registriert, bei 67 Minuten ununterbrochenem Applaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Bachler: &#039;&#039;Gemalte Theatervorhänge in Deutschland und Österreich&#039;&#039;. Bruckmann, München 1972, ISBN 3-7654-1427-1&lt;br /&gt;
* Manfred Brauneck, Gérard Schneilin (Hrsg.): &#039;&#039;Theaterlexikon 1. Begriffe und Epochen, Bühnen und Ensembles.&#039;&#039; rowohlts enzyklopädie im Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1986, 5. vollständig überarbeitete Neuausgabe August 2007, ISBN 978-3-499-55673-9&lt;br /&gt;
* Marlis Radke-Stegh: &#039;&#039;Der Theatervorhang. Ursprung, Geschichte, Funktion.&#039;&#039; Meisenheim: Hain 1978. ISBN 3-445-01627-5&lt;br /&gt;
* Vollmert, Christina: &amp;quot;Die ‚Vorstellung vor der Vorstellung‘. Der Bühnenvorhang zwischen Transfiguration und Imagination.&amp;quot; In: &#039;&#039;Dokumente, Pläne, Traumreste. 100 Jahre Theaterwissenschaftliche Sammlung Köln&#039;&#039;, herausgegeben von Peter W. Marx. Alexander Verlag, Berlin 2019. S. 236–251. ISBN 978-3-89581-515-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=Backstage_(B%C3%BChne)&amp;diff=561</id>
		<title>Backstage (Bühne)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stagenine.de/index.php?title=Backstage_(B%C3%BChne)&amp;diff=561"/>
		<updated>2026-10-22T18:49:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Backstage (Bühne)&lt;br /&gt;
| Abruf = 21. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Backstage&#039;&#039;&#039; (englisch ‚hinter der Bühne‘; auch: ‚Back of House‘, abgekürzt BoH bzw. BOH) ist eine Bezeichnung für den Betriebsbereich einer [[Bühne (Theater)|Bühne]], der für das Publikum nicht sichtbar und normalerweise nicht zugänglich ist, im Gegensatz zu [[Front of House]]. Oft werden der [[Vorhang (Theater)|Hauptvorhang]] oder das [[Proszenium]] als Grenze zwischen den Bereichen genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen gibt es für &#039;&#039;Backstage&#039;&#039; den Ausdruck „hinter den [[Kulisse (Bühne)|Kulissen]]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu &#039;&#039;Backstage&#039;&#039; gehört zwar alles außerhalb des Bühnenbereichs, beispielsweise die gesamte [[Bühnenmaschinerie]], aber Fans von Künstlern oder Künstlerinnen meinen meistens deren Aufenthaltsbereich, wie etwa die Künstlergarderoben, sowie jegliche Betreuung und Vorbereitung, die hinter der Bühne stattfindet – sei es während der Proben oder sogar während einer Aufführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Unterscheidung zwischen „öffentlich zugänglichem“ und „privatem“ Raum erscheint der „Blick hinter die Kulissen“ besonders interessant, weil der nichtöffentliche Bereich authentischer wirkt: als „Wirklichkeit“ im Unterschied zu „theatralischem Schein“. Viele Bühnenbetriebe und [[Filmstudio]]s bieten daher Backstage-Führungen an; für manche Events gibt es „Backstagepässe“, sei es gegen Aufzahlung oder für anders privilegierte Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
Backstage ist zudem die Bezeichnung für ein populäres [[Genre]] in Theater und Film, bei dem Bühnenproduktionen zum Thema gemacht werden und ein Teil der Handlung hinter den Kulissen spielt. Es gibt Backstage-Schauspiele wie &#039;&#039;Noises off!&#039;&#039; (1982) von Michael Frayn, Backstage-Musicals wie &#039;&#039;A Chorus Line&#039;&#039; (1975) und Backstage-Filme wie &#039;&#039;Die 42. Straße&#039;&#039; (1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Soziologe Erving Goffman hat die Unterscheidung von Front und Backstage auch auf das alltägliche Verhalten übertragen (&#039;&#039;The Presentation of Self in Everyday Life&#039;&#039;, 1959): Aus der Rolle fallen demnach solche Menschen, die sich nicht beobachtet fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilfred Granville (Hrsg.): &#039;&#039;The Theatre Dictionary: British and American Terms in Drama, Opera, and Ballet,&#039;&#039; Citadel, New York 1970. ISBN 978-0-8065-3637-8.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Methuen Drama. Dictionary of the Theatre,&#039;&#039; Bloomsbury, New York, London 2011, S.&amp;amp;nbsp;37. ISBN 978-1-4081-3147-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<title>Backstage (Bühne)</title>
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		<updated>2026-10-22T18:49:34Z</updated>

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| Artikel = Backstage (Bühne)&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Backstage&#039;&#039;&#039; (englisch ‚hinter der Bühne‘; auch: ‚Back of House‘, abgekürzt BoH bzw. BOH) ist eine Bezeichnung für den Betriebsbereich einer [[Bühne (Theater)|Bühne]], der für das Publikum nicht sichtbar und normalerweise nicht zugänglich ist, im Gegensatz zu [[Front of House]]. Oft werden der [[Vorhang (Theater)|Hauptvorhang]] oder das [[Proszenium]] als Grenze zwischen den Bereichen genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen gibt es für &#039;&#039;Backstage&#039;&#039; den Ausdruck „hinter den [[Kulisse (Bühne)|Kulissen]]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu &#039;&#039;Backstage&#039;&#039; gehört zwar alles außerhalb des Bühnenbereichs, beispielsweise die gesamte [[Bühnenmaschinerie]], aber [[Fan]]s von Künstlern oder Künstlerinnen meinen meistens deren Aufenthaltsbereich, wie etwa die Künstlergarderoben, sowie jegliche Betreuung und Vorbereitung, die hinter der Bühne stattfindet – sei es während der Proben oder sogar während einer Aufführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Unterscheidung zwischen „öffentlich zugänglichem“ und „privatem“ Raum erscheint der „Blick hinter die Kulissen“ besonders interessant, weil der nichtöffentliche Bereich authentischer wirkt: als „Wirklichkeit“ im Unterschied zu „theatralischem Schein“. Viele Bühnenbetriebe und [[Filmstudio]]s bieten daher Backstage-Führungen an; für manche Events gibt es „Backstagepässe“, sei es gegen Aufzahlung oder für anders privilegierte Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
Backstage ist zudem die Bezeichnung für ein populäres [[Genre]] in Theater und Film, bei dem Bühnenproduktionen zum Thema gemacht werden und ein Teil der Handlung hinter den Kulissen spielt. Es gibt Backstage-Schauspiele wie &#039;&#039;Noises off!&#039;&#039; (1982) von Michael Frayn, Backstage-Musicals wie &#039;&#039;A Chorus Line&#039;&#039; (1975) und Backstage-Filme wie &#039;&#039;Die 42. Straße&#039;&#039; (1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Soziologe Erving Goffman hat die Unterscheidung von Front und Backstage auch auf das alltägliche Verhalten übertragen (&#039;&#039;The Presentation of Self in Everyday Life&#039;&#039;, 1959): Aus der Rolle fallen demnach solche Menschen, die sich nicht beobachtet fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilfred Granville (Hrsg.): &#039;&#039;The Theatre Dictionary: British and American Terms in Drama, Opera, and Ballet,&#039;&#039; Citadel, New York 1970. ISBN 978-0-8065-3637-8.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Methuen Drama. Dictionary of the Theatre,&#039;&#039; Bloomsbury, New York, London 2011, S.&amp;amp;nbsp;37. ISBN 978-1-4081-3147-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Backstage&#039;&#039;&#039; (englisch ‚hinter der Bühne‘; auch: ‚Back of House‘, abgekürzt BoH bzw. BOH) ist eine Bezeichnung für den Betriebsbereich einer [[Bühne (Theater)|Bühne]], der für das Publikum nicht sichtbar und normalerweise nicht zugänglich ist, im Gegensatz zu [[Front of House]]. Oft werden der [[Vorhang (Theater)|Hauptvorhang]] oder das [[Proszenium]] als Grenze zwischen den Bereichen genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen gibt es für &#039;&#039;Backstage&#039;&#039; den Ausdruck „hinter den [[Kulisse (Bühne)|Kulissen]]“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu &#039;&#039;Backstage&#039;&#039; gehört zwar alles außerhalb des Bühnenbereichs, beispielsweise die gesamte [[Bühnenmaschinerie]], aber [[Fan]]s von Künstlern oder Künstlerinnen meinen meistens deren Aufenthaltsbereich, wie etwa die Künstlergarderoben, sowie jegliche Betreuung und Vorbereitung, die hinter der Bühne stattfindet – sei es während der Proben oder sogar während einer Aufführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Unterscheidung zwischen „öffentlich zugänglichem“ und „privatem“ Raum erscheint der „Blick hinter die Kulissen“ besonders interessant, weil der nichtöffentliche Bereich authentischer wirkt: als „Wirklichkeit“ im Unterschied zu „theatralischem Schein“. Viele Bühnenbetriebe und [[Filmstudio]]s bieten daher Backstage-Führungen an; für manche Events gibt es „Backstagepässe“, sei es gegen Aufzahlung oder für anders privilegierte Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
Backstage ist zudem die Bezeichnung für ein populäres [[Genre]] in Theater und Film, bei dem Bühnenproduktionen zum Thema gemacht werden und ein Teil der Handlung hinter den Kulissen spielt. Es gibt Backstage-Schauspiele wie &#039;&#039;Noises off!&#039;&#039; (1982) von Michael Frayn, Backstage-Musicals wie &#039;&#039;[[A Chorus Line (Musical)|A Chorus Line]]&#039;&#039; (1975) und Backstage-Filme wie &#039;&#039;Die 42. Straße&#039;&#039; (1933).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Soziologe Erving Goffman hat die Unterscheidung von Front und Backstage auch auf das alltägliche Verhalten übertragen (&#039;&#039;The Presentation of Self in Everyday Life&#039;&#039;, 1959): Aus der Rolle fallen demnach solche Menschen, die sich nicht beobachtet fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilfred Granville (Hrsg.): &#039;&#039;The Theatre Dictionary: British and American Terms in Drama, Opera, and Ballet,&#039;&#039; Citadel, New York 1970. ISBN 978-0-8065-3637-8.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;The Methuen Drama. Dictionary of the Theatre,&#039;&#039; Bloomsbury, New York, London 2011, S.&amp;amp;nbsp;37. ISBN 978-1-4081-3147-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theaterbauten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
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		<id>https://stagenine.de/index.php?title=B%C3%BChne_(Theater)&amp;diff=558</id>
		<title>Bühne (Theater)</title>
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		<updated>2026-10-22T18:44:36Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Bühne (Theater)&lt;br /&gt;
| Abruf = 20. Oktober 2026&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;&#039;Bühne&#039;&#039;&#039; (auch &#039;&#039;Szene&#039;&#039;) ist der Ort, an dem sich eine [[Aufführung]] – zum Beispiel ein [[Konzert (Veranstaltung)|Konzert]] oder eine [[Theateraufführung]] – ereignet. Eine [[Redensart]], die einem Gedicht von Friedrich Schiller entlehnt ist, bezeichnet die Bühne als „[[Liste geflügelter Worte/B#Bretter, die die Welt bedeuten|Bretter, die die Welt bedeuten]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Formen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Versammlungsstätten mit Bühnenhaus ist die Bühne der hinter der Bühnenöffnung (&#039;&#039;Portal&#039;&#039;) liegende Raum mit der für die Zuschauer sichtbaren [[Szenenfläche]]. Zur Bühne insgesamt zählen die Vorbühne (vor dem Portal), die Hauptbühne und die Hinterbühne, die meist schon als Positions- und Stellfläche genutzten Seitenbühnen und technisch gesehen auch die [[Oberbühne|Ober-]] und [[Unterbühne]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachste Art Bühne ist ein [[Podest]]. [[Freilichtbühne]]n beherbergen ausschließlich Aufführungen in der warmen Jahreszeit. Daneben gab es &#039;&#039;Sommertheater&#039;&#039; mit geschlossener Bühne und offenem Zuschauerraum (wie die eine Hälfte des Berliner [[Victoria-Theater]]s). Im Unterschied zu den Wanderbühnen sind diese Bühnen ortsfest. Größere Theaterbetriebe haben auch sogenannte Probebühnen, die Darsteller und Sänger für ihre [[Probe (Darbietung)|Proben]] innerhalb des Hauses benutzen. Die kleinste Bühne ist das [[Zimmertheater]] – abgesehen von den Bühnen beim [[Puppentheater]] oder beim [[Flohzirkus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden oft auch Stadien, Sporthallen oder umgestaltete Fabrikgebäude als [[Großbühne]]n verwendet. Die moderne [[Veranstaltungstechnik]] kann temporäre Bühnen für verschiedenste Bedürfnisse aufbauen, etwa [[Festivalbühne|Festivalbühnen]] für Open-Air-Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Geschehen hinter der Bühne ist der Ausdruck [[Backstage (Bühne)|Backstage]] gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Spielort des europäischen Theaters war der von Horaz überlieferten Sage nach der [[Thespiskarren]]. Auch die festen Theaterbauwerke der Griechischen Antike waren [[Freilichttheater]]. Die zentrale Spielfläche für den [[Chor (Theater)|Chor]] wurde mit dem Wort [[Orchestra (Kunst)|Orchestra]] (ὀρχήστρα) bezeichnet. Den hinteren Abschluss bildete ein Gebäude namens [[Skene (Theater)|Skene]] (σκηνή), oft mit einer dekorativen Haus- oder Tempelfront. Die Zuschauer saßen auf der [[Arena]] (halb-)kreisförmig in ansteigenden Sitzreihen davor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das römische [[Amphitheater]] war vollständig rund oder oval, diente jedoch eher zu Gladiatorenkämpfen als zu künstlerischen Darbietungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Das Spätmittelalter kannte keine festen Bühnen. Geistliche Spiele wurden zunächst in der Kirche und später davor aufgeführt. Als die Städte die Trägerschaft für das [[Mittelalterliches Theater|mittelalterliche Theater]] übernahmen, wurden Marktplätze und andere öffentliche Orte bespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renaissance ===&lt;br /&gt;
Seit der Renaissance entwickelten sich allmählich die [[Hoftheater]] aus den Festsälen der Residenzen. Mit den Fürsten begannen sich die Architekten für das Theater zu interessieren. Die humanistische [[Terenzbühne]] versuchte im 14. Jahrhundert, antike Traditionen zu beleben. Es entwickelte sich die [[Winkelrahmenbühne]], die perspektivisch gestaltet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderschauspieler spielten auf [[Wagenbühne]]n oder errichteten [[Schaubude]]n an gut besuchten öffentlichen Plätzen. Eines der größten dieser Theater war das 1599 eröffnete [[Globe Theatre]] in London. Die Vorbühne namens [[Apron Stage]] und die Aufbauten wurden in der Art einer [[Simultanbühne]] genutzt. Diese Bühnenform nennt man heute [[Shakespearebühne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barock ===&lt;br /&gt;
Das Theater im Barockzeitalter benutzte perspektivisch gestaffelte, meist bemalte [[Kulisse (Bühne)|Kulissen]], die dieser sogenannten [[Kulissenbühne]] scheinbar unendliche Tiefe gaben. Außerdem gehörten [[Soffitte (Theater)|Soffitten]] als obere Begrenzung und ein [[Bühnenprospekt]] im Hintergrund, alles ebenfalls bemalt, zum [[Bühnenbild]]. An der vorderen Begrenzung der Bühne, die Rampe genannt wird, wurden [[Rampenlicht]]er aufgestellt, um die Darsteller heller zu beleuchten als die Zuschauer. Eine komplizierte [[Bühnenmaschinerie]] gewährleistete zahlreiche Effekte, wie etwa [[Versenkung (Theater)|Versenkungen]] im Bühnenboden oder Hebemaschinen. Das [[Orchester]] nahm bei Opernaufführungen vor der bespielten Bühne Platz, an der Stelle der antiken &#039;&#039;orchestra&#039;&#039;, die heute [[Parkett]] genannt wird. Der im [[Opernhaus]] übliche [[Orchestergraben]], der die Musiker den Blicken der Zuschauer entzieht, setzte sich erst im 19. Jahrhundert durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Auf die barocke Kulissenbühne folgte die [[Guckkastenbühne]], die statt der unendlichen Tiefe den Eindruck eines geschlossenen Raums machen soll. Auch diese Bühnenform ist zumeist noch in [[Gasse (Theater)|Gassen]] geteilt wie die Kulissenbühne, aber die Kulissen wurden zunehmend plastisch gestaltet, nicht bloß bemalt. In diesem Zusammenhang wurde eine unsichtbare „[[vierte Wand]]“ zum Zuschauerraum hin postuliert (siehe [[Naturalismus (Theater)|Naturalismus]]). Dadurch wurden die [[Verwandlung (Theater)|Verwandlungen]] erheblich aufwendiger, was eine große Anzahl von [[Bühnentechniker]]n erforderte. Die Erfindung der [[Drehbühne]] erlaubte es, Dekorationen ohne Umbau zu wechseln. Die [[Theaterbeleuchtung]] wurde heller und differenzierter, [[Gasbeleuchtung]] und [[elektrisches Licht]] lösten die [[Petroleumleuchte]]n ab. – Die Guckkastenbühne ist bis heute das Prinzip der meisten größeren Theaterbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Parkett (Theater)|Parkett]] vor der Bühne war bis zum 19. Jahrhundert noch ohne feste Bestuhlung, diente auch zu Tanzbällen und war in Zirkusgebäuden zur [[Manege (Zirkus)|Manege]] umgestaltet. Der Zuschauerraum war in Ränge, [[Galerie (Architektur)|Galerien]] oder Balkone auf mehreren Etagen eingeteilt. Viele Theater besitzen zwei bis vier Ränge. Außerdem gibt es die [[Loge (Zuschauerraum)|Logen]], die vor allem zur gesellschaftlichen Repräsentation dienten und oft einen besseren Blick auf den übrigen Zuschauerraum als auf die Bühne boten. Der Herrscher an einem Residenztheater erhielt die zentrale Loge im Ersten Rang, welche die beste Sicht auf die Bühne und gleichzeitig die beste Sichtbarkeit durch das übrige Publikum garantierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Wagner verwirklichte im [[Bayreuther Festspielhaus]] wiederum einen arenaförmigen Zuschauerraum ohne soziale Abstufungen im Publikum. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg wiederum die Tendenz zu einheitlich ansteigenden, muschelförmigen Zuschauerräumen mit weniger Rängen und Balkonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühen 20. Jahrhundert wurde diese illusionistische Bühnenform von manchen [[Regisseur]]en und [[Bühnenbildner]]n als überholt betrachtet, es begannen Versuche, den Zuschauerraum in die szenische Konzeption einzubeziehen, was zu neuen Bühnenformen wie der [[Arenabühne]] und Raumkonzepten (&#039;&#039;Raumbühne&#039;&#039;) führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Performance (Kunst)|Performance-Kunst]] verzichtet auf konventionelle Bühnen, und auch zahlreiche Theaterveranstaltungen, so wie das [[Straßentheater]], finden seit Ende des 20. Jahrhunderts wieder in der [[Öffentlichkeit]] außerhalb der Bühnen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besondere Bühnen ==&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;Größte Bühne der Welt&#039;&#039; gilt die Bühne des [[Friedrichstadt-Palast]]s in [[Berlin]]. Mit einer versenkbaren und dreifach auswechselbaren [[Manege (Zirkus)|Manege]] und 2854 m² bespielbarer Gesamtfläche, ist sie die größte Theaterbühne der Welt und weist zudem mit 24 Metern das breiteste Bühnenportal in Europa auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Unterscheidungen ==&lt;br /&gt;
Früher wurden die verschiedenen Bühnengrößen in Klein-, Mittel- und Vollbühne unterteilt. Diese Unterscheidungen entfallen heute. Sie seien hier noch erwähnt, weil solche Bühnen bis heute rechtlich noch Bestandsschutz genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Kleinbühne ist maximal 100&amp;amp;nbsp;m² groß. Außerdem darf die Decke hinter dem Portal nicht höher als ein Meter über der Bühnenöffnung liegen. Eine Kleinbühne hat keine Seiten- oder Hinterbühnen. Eine zusätzliche Vorbühne ist zulässig. Sie benötigt keinen extra Brandabschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eine Mittelbühne darf die Grundfläche von 150&amp;amp;nbsp;m² nicht überschreiten. Allerdings darf sie zusätzlich noch max.&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;m² an Hinter- oder Seitenbühnen haben. Die Höhe der Decke oder die Höhe bis zur Unterkante des Schnürbodens darf maximal die doppelte Höhe der Bühnenöffnung (Portalhöhe) haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alles, was größer als eine Klein- oder Mittelbühne ist oder deren Anforderungen nicht erfüllt, ist eine Vollbühne oder auch Großbühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage wird nur noch zwischen [[Großbühne]]n und [[Szenenfläche]]n unterschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Praxisleitfaden Versammlungsstättenverordnung, H.H. Starke, H. Scherer &amp;amp; C.A. Buschhoff: 2., überarbeitete Auflage, xEMP 2007, ISBN 3-938862-14-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Großbühne hat ohne Vorbühne über 200&amp;amp;nbsp;m² Grundfläche. Oder sie hat eine Unterbühne. Oder es besteht eine Oberbühne deren Höhe über der Bühnenöffnung ([[Proszenium]]söffnung) mehr als 2,5&amp;amp;nbsp;m beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles andere gilt als Szenenfläche. Wobei Szeneflächen in Versammlungsräumen rechtlich geringere Anforderungen haben als Großbühnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Front of House]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert A. Frenzel, Rolf Badenhausen, Harald Zielske (Hrsg.): &#039;&#039;Bühnenformen, Bühnenräume, Bühnendekorationen,&#039;&#039; Berlin: Schmidt 1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Theater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterbauten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=B%C3%BChnenmaschinerie&amp;diff=557</id>
		<title>Bühnenmaschinerie</title>
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		<updated>2026-10-22T18:41:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Bühnenmaschinerie&lt;br /&gt;
| Abruf = 21. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Bühnenmaschinerie&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Theatermaschinerie&#039;&#039;&#039; werden technische und mechanische Hilfsmittel bezeichnet, die für eine [[Theateraufführung]] eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maschinen und ihre Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Theatermaschinen im ursprünglichen Sinn dienten dazu, um durch Laufwerke, Trommeln und Seilwinden Versatzstücke aus der [[Versenkung (Theater)|Versenkung]] emporsteigen oder in diese verschwinden zu lassen (aus den sogenannten charonischen Treppen), um Schiffe bei hohem Seegang zu zeigen, Drachen Feuer schnauben, Wasserfälle fließen und Wolken ziehen zu lassen, aber auch um Brandopfer auf Altären darzubringen. Figuren konnten mittels einer [[Flugwerk (Bühnentechnik)|Flugmaschine]] fliegen oder himmlische Erscheinungen als [[Deus ex machina]] (mit Hilfe der [[Mechane]], eines Krans, mit dem der Deus ex machina auf die Szene herabstürzte) vom Himmel herabsteigen. Bühnenmaschinen dienten aber auch zur rein mechanischen Bewegung des [[Vorhang (Theater)|Vorhangs]], der [[Bühnenprospekt|Prospekte]], der [[Kulisse (Bühne)|Kulissen]] und der [[Soffitte (Theater)|Soffitten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &#039;&#039;[[Windmaschine (Musikinstrument)|Windmaschine]]&#039;&#039; wurde grobes Leinenzeug über ein Holzrad mit Kurbel gespannt, drehte man das Rad, rieb es sich am Stoff und erzeugte das Geräusch eines heulenden Sturms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Regenmaschine&#039;&#039; war nach ähnlichem Prinzip eine mit Erbsen oder kleinen Steinen gefüllte rotierende Trommel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Donnermaschine&#039;&#039; war eine Vorrichtung zum Nachahmen des Donners. Sie befand sich in den Theatern der Griechen und Römer, die sie Bronteion (Bronteum) nannten, hinter der Bühne und bestand aus einem ehernen Kessel, in den aus Schläuchen Steine geschüttet wurden, wodurch ein donnerähnliches Getöse entstand. Gegenwärtig bedient man sich dazu entweder einer Art Pauke oder eines langen, schräg gestellten Holzschlauches, durch den man Steine hinabrollen lässt, die an innen angebrachten Leisten aufschlagen, endlich auch schwerer, auf eckigen Rädern ruhender Wagen, die auf dem Schnürboden auf eigens dazu hergerichteten Bahnen hin-&amp;amp;nbsp;und hergefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die &#039;&#039;Versenkung&#039;&#039; wurde früher eine Klappe geöffnet, der Teufel etwa stellte sich auf die dem Bühnenboden ähnelnde Fahrstuhlklappe im Keller und Helfer luden Steingewichte auf eine Zugvorrichtung. Wenn das Gewicht des Schauspielers erreicht war, entfernen die Techniker die Verriegelung und der Teufel erschien auf der Bühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Drehbühne&#039;&#039; ist als drehbarer Teil des Bühnenbodens in der Mitte der Bühne fest eingebaut oder als Plattform aufgelegt (Drehscheibe). Eine [[Drehbühne]] hat schon Leonardo da Vinci 1490 entworfen, dem japanischen [[Kabuki]]-Theater war sie seit dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert geläufig, für das europäische Theater wurde sie 1896 in München neu entwickelt. Ursprünglich wurde sie eingeführt, um den schwerfälligen illusionistischen Ausstattungen des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts rasche Szenenwechsel zu ermöglichen. Im [[Wiener Volkstheater]] gab es noch bis in die achtziger Jahre des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts eine handbetriebene Drehbühne, bei der ein Dutzend Bühnenarbeiter auf der Drehscheibe stehend diese mit ihren Füßen zum Drehen brachten, indem sie sich außerhalb der Scheibe mit Krücken gegen den Bühnenboden abstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Schon im antiken römischen [[Kolosseum]] gab es Einrichtungen einer höchst komplizierten Bühnenmaschinerie, wie Falltüren, Rampen und Aufzüge. Mit Hilfe eines komplexen Systems von Winden und Flaschenzügen konnten aufwändige Dekorationen und Bühnenbilder in die [[Arena]] befördert werden. Innerhalb weniger Minuten konnte sich zur Überraschung der Zuschauer beispielsweise eine komplette Wald-&amp;amp;nbsp;oder eine Wüstenlandschaft aus dem Boden erheben. Der Film [[Gladiator (Film)|Gladiator]] (2000) von Ridley Scott bietet eine gute Rekonstruktion einiger dieser Einrichtungen bei Gladiatorenkämpfen. Automatisierte Theatermaschinen mit [[Spezialeffekt]]en entwickelte der am Museion von Alexandria lehrende Heron von Alexandria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Deus ex machina]] („Gott aus der Maschine“) war die göttliche Instanz im antiken Theater, die im letzten Augenblick vor der Katastrophe durch ihr Eingreifen alles noch zum Guten wendete. Sie findet sich in der [[Griechische Tragödie|antiken Tragödie]], besonders bei [[Euripides]], wo der Gott auf einer kranähnlichen Flugmaschine über der Spielfläche schwebte. Kräne mit [[Flaschenzug|Flaschenzügen]] waren seit 750 v. Chr. bekannt, und zwar als mit Seilen verspannte Einbaumkräne, die über drei (&#039;&#039;trispastos&#039;&#039;) oder fünf Rollen (&#039;&#039;pentespastos&#039;&#039;) liefen; um 225 v. Chr. soll Archimedes sogar einen [[Kran]] mit Vielrollenzug (&#039;&#039;polyspastos&#039;&#039;) konstruiert haben. Die Kräne wurden verwendet beim Bau, in den Häfen und Steinbrüchen; sie mussten immerhin – etwa bei der Errichtung des [[Parthenon]] in Athen – Gewichte von neun Tonnen mehr als zehn Meter hoch stemmen. Im Theater kamen dagegen Schwenkkräne zum Einsatz. Mit ihrer Hilfe konnte die eingreifende Gottheit von außen auf die Bühne gehievt werden. Auch Rollplattformen ([[Ekkyklema]]) kamen zum Einsatz, mit deren Hilfe Vorgänge, die in der sogenannten [[Skene (Theater)|Skene]] („hinter den Kulissen“) stattfinden mussten, auf die Bühne zu transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Renaissance ===&lt;br /&gt;
Mit großem Aufwand wurden in den mittelalterlichen Kathedralen Aufführungen, etwa zur Feier von Christi Himmelfahrt, inszeniert. In Florenz wurde mit einer Theater-Maschinerie von Filippo Brunelleschi solch ein Schauspiel aufgeführt, im Laufe dessen Jesus dem Ölberg zuschritt. Eine zeitgenössische Schilderung beschreibt den Fortgang: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Als er die Spitze erreicht, hört man ein Donnern. Die über dieser Szene, im offenen Dachstuhl der Kirche hängende Sphaera öffnet sich und Gottvater erscheint im Glanze vieler Kerzen. Knaben, die Engel darstellen, umkreisen ihn. Größere Engel, auf Scheiben gemalt, drehen sich ebenfalls im Kreise. Von dieser Engelssphaera schwebt eine Wolke ins Kirchenschiff hinab. Auf ihr stehen zwei als Engel gekleidete Knaben mit goldenen Flügeln. […] Daraufhin schwebt Christus mit Hilfe von sieben Seilen aufwärts der Wolke entgegen und segnet zugleich die beiden Marien und die Apostel. Als er die Wolke erreicht, knien die auf ihr stehenden Engel vor ihm nieder. Viele in der Wolke verborgene Lichter werden sichtbar und verbreiten überirdischen Glanz. Christus, nunmehr von Engeln begleitet, fährt weiter himmelwärts. In dem Augenblick aber, da er die Sphaera mit Gottvater erreicht, verstummt plötzlich die Musik und es ertönt ein Donnergrollen. Der Sohn Gottes ist zu Gottvater aufgefahren.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brunelleschi gestaltete 1497 auch die Maschinerie einer Verkündigungsszene in San Felice in Piazza als Auf-&amp;amp;nbsp;und Abstieg zu den Sphären unter dem Kirchendach; die Auferstehung vom Tode wurde dagegen mit beweglichen Heilanden und fahrbaren Grabschreinen in Szene gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Renaissance orientierten sich, insbesondere in Italien, die Theaterbauten oft sehr streng an antiken Vorbildern. Besonders die Schriften Vitruvs waren zentral für die Rezeption der Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Literatur Manfred Brauneck Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters Band 1 Verlag: Metzler ISBN: 3-476-00917-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Bühnenbild war typischerweise bestimmt von einer fixen architektonischen Konstruktion im hinteren Teil der Bühne, oft mit drei frontalen Aufgängen. Diese Bühnenwand war geschmückt mit römischen Statuen. Ein noch heute erhaltenes Beispiel für diese Art von [[Winkelrahmenbühne|Perspektivbühne]] ist das 1585 eröffnete &#039;&#039;Teatro Olimpico&#039;&#039; in[Vicenza.&amp;lt;ref&amp;gt;Literatur =Andreas Kotte Theatergeschichte eine Einführung ISBN: 978-3-8252-3871-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bühne selbst stieg im hinteren Bereich stark an, um die optische Illusion der Tiefe zu verstärken, so dass dieser Teil der Bühne nicht mehr bespielbar war.&amp;lt;ref&amp;gt;Literatur Manfred Brauneck Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters Band: 1 Verlag: Metzler ISBN: 3-476-00917-3&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese sehr statische Bühnengestaltung im Renaissancetheater lässt sich insbesondere auf den Fokus auf antike Dramen zurückführen, die meist an ein und demselben Ort spielten. Daher waren dynamische Bühnenelemente nicht dringend nötig. Nichtsdestotrotz existierten auch schon spezielle Bühnenmaschinerien, wie zum Beispiel [[Periakten]], bzw. Drehprismen und Winkelrahmen, mit deren Hilfe Szenen durch die Türen der Bühnenrückwand hindurch angedeutet werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Literatur Manfred Brauneck Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters Band: 1 |Verlag: Metzler ISBN: 3-476-00917-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Elisabethanisches Theater|elisabethanischen Theater]] gelangten einfache Maschinerien zum Einsatz, so versinkt in [[Shakespeare]]s &#039;&#039;[[Macbeth (Shakespeare)|Macbeth]]&#039;&#039; (1606) zu den Worten „Warum sinkt dieser Kessel?“ beispielsweise ein Kessel im Bühnenboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barocktheater ===&lt;br /&gt;
==== Von der Perspektivbühne zur Kulissenbühne ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innovationen, welche die Bühnenmaschinerie des Barocks ausmachten, waren in vielerlei Hinsicht eine Weiterentwicklung der Tendenzen, die sich schon in der Renaissance abzeichneten. In beiden Epochen war die durch perspektivische Verzerrung erzeugte Illusion der Tiefe das zentrale Element der Bühnenmaschinerie. Über dieses Konzept hinaus wurde jedoch im Barocktheater der möglichst schnelle und reibungslose Wechsel zwischen vielen verschiedenen Bühnenbildern zu einem zentralen Bestandteil der Theatertechnik.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Manfred Brauneck Titel: Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters Band: 2 Verlag: Metzler Ort: Stuttgart Datum: 1996 ISBN: 3-476-00918-1 Seiten: 22&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu den antiken Dramen, welche die Theater der Renaissance bestimmt hatten, verlangte das Barocktheater – und insbesondere auch die entstehende [[Oper]] – oft nach einer bunten Vielfalt an Schauplätzen, die mit prächtigen Bühnendekorationen dargestellt werden sollten. Dabei sollten mechanische Einrichtungen, die für dynamische Elemente sorgten, den beeindruckenden Effekt noch verstärken.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Manfred Brauneck Titel: Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters Band: 2 Verlag: Metzler Ort: Stuttgart Datum: 1996 ISBN: 3-476-00918-1 Seiten: 18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Charakteristisch für das Barocktheater wurden somit auch schnellere und häufiger mit geschlossenen Vorhängen verbundene Szenenwechsel, sowie das vermehrte Ausnutzen auch des hinteren Bühnenbereichs, der in der Renaissance noch leer geblieben war. Alle diese Tendenzen führten zur Etablierung des Kulissentheaters, deren erstes das von Giovanni Battista Aleotti (1546–1636) entwickelte &#039;&#039;Teatro degli Intrepidi&#039;&#039; in Ferrara war. Das dort entwickelte Konzept wurde von ihm selbst im &#039;&#039;Teatro Farnese&#039;&#039; in Parma noch perfektioniert, das, 1618/19 entworfen und 1628 eröffnet wurde. Dessen Gestaltung sollte in der zweiten Hälfte des 17.&amp;amp;nbsp;Jh. richtungsweisend für die europäische Bühnentechnik werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Manfred Brauneck Titel: Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters Band: 2 Verlag: Metzler Ort: Stuttgart Datum: 1996 ISBN: 3-476-00918-1 Seiten: 23 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verbreitung der Kulissenbühne ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere Aleottis Schüler, Giacomo Torelli, verbreitete die Kulissenbühne und perfektionierte zusätzlich ihre technische Umsetzung, für die eine gleitende, synchrone Bewegung der Kulissen und Soffitten entscheidend war.&amp;lt;ref&amp;gt;Literatur Manfred Brauneck Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters Band: 2 Verlag: Metzler ISBN: 3-476-00918-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesem Kulissenkonzept stand weniger der dreidimensionale Effekt im Mittelpunkt, stattdessen konnten mit Hilfe raffinierter Flaschenzugtechniken und Kulissenführungen sekundenschnelle Szenenwechsel bewerkstelligt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Norbert Otto Eke, Ulrike Haß, Irina Kaldrack Titel: Bühne: Raumbildende Prozesse im Theater Ort: Paderborn Datum: 2014 ISBN: 978-3-7705-5536-9 Seiten 350&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kulissen, die auf Kulissenwagen in entsprechenden Führungen gefahren wurden und oft so miteinander verbunden waren, dass wenn eine seitlich aus der Bühne herausgefahren wurde sofort eine andere hineinfuhr, nahmen immer mehr Platz in Anspruch. Dies führte zu immer ausladenderen Theaterbauten, da sie auch Seiten- und Unterbühnen unterbringen mussten. Das Fehlen des dreidimensionalen Effekts bei dieser Form von Bühnen wurde mit immer ausgefeilterer Perspektivenmalerei wettgemacht, wobei auch die Ausleuchtung der Bühne immer wichtiger wurde, da geschicktes Beleuchten half, die Illusion der Bühne zu erhalten. So war etwa der bekannte Bühnenarchitekt Giulio Parigi bekannt für seine Lichtdekorationen, bei denen z.&amp;amp;nbsp;B. indirekte [[Bengalisches Feuer|bengalische Beleuchtungen]] hinter transparenten bespannten Wolken zum Einsatz kamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Manfred Brauneck Titel: Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters / 2. Band: 2 Verlag: Metzler Ort: Stuttgart Datum: 1996 ISBN: 3-476-00918-1 Seiten: 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Element der Lichtregie sollte im Laufe des 17.&amp;amp;nbsp;Jh. zu einer immer weiteren Verdunklung des Zuschauerraumes gegenüber der Bühne führen.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Manfred Brauneck Titel: Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters Band: 2 Verlag: Metzler Ort: Stuttgart Datum: 1996 ISBN: 3-476-00918-1 Seiten: 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Andreas Kotte Titel: Theatergeschichte eine Einführung Ort: Köln Datum: 2013 ISBN: 978-3-8252-3871-1 Seiten: 260&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Theaterarchitekten wie Inigo Jones, der Aleottis neuartiges Konzept der Kulissenbühne schon in Italien kennengelernt hatte, finden sich teils auch Mischformen der beschriebenen Techniken: So konnte etwa im Vordergrund mit Drehprismen ein dreidimensionaler Raum erzeugt werden, dem im Hintergrund eine perspektivisch verkürzte Landschaft in Form einer Kulissenbühne beigegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Andreas Kotte Titel: Theatergeschichte eine Einführung Ort: Köln Datum: 2013 ISBN: 978-3-8252-3871-1 Seiten: 255}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Italienische Innovationen in Europa ====&lt;br /&gt;
Wie schon in der Renaissance führten auch im Barock viele Entwicklungslinien von Italien aus in andere europäische Länder, ein Prozess, der vor allem dadurch zu erklären ist, dass Theaterarchitekten im 17.&amp;amp;nbsp;Jh. oft in Italien studierten, um in ihrer Heimat bessere Einstellungschancen zu haben. Giulio Parigi etwa betrieb eine Kriegs- und Kunstakademie in Florenz, die u.&amp;amp;nbsp;a. von Joseph Furttenbach besucht wurde, der das dort erlernte später nach Ulm tragen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Manfred Brauneck Titel: Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters Band: 2 Verlag: Metzler Ort: Stuttgart Datum: 1996 ISBN: 3-476-00918-1 Seiten: 384&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermittelt von diesen Studenten italienischer Bühnenmaschinerie setzten sich zunächst Techniken wie Winkelrahmen und Drehprismen auch in anderen Ländern durch – Inigo Jones etwa brachte diese Techniken aus Italien mit nach England.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Andreas Kotte Titel: Theatergeschichte eine Einführung Ort: Köln Datum: 2013 ISBN: 978-3-8252-3871-1 Seiten: 250&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser personellen Vormachtstellung Italiens, war auch die zunehmende Verschriftlichung von Theater- und Bühnentechniken ausschlaggebend für die Entwicklungstendenzen der barocken Bühne in Europa. In seinem Buch &#039;&#039;Pratica di Fabricar Scene e Macchine ne’Teatri&#039;&#039; aus dem Jahr 1638 sammelte der Theaterbauer Nicola Sabbatini (1574–1654) erstmals systematisch eine Reihe an Techniken zum Erzielen von [[Bühneneffekt]]en. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde dieses Wissen meist von individuellen Theaterbauern gehütet und nur an ausgewählte Schüler weitergegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Manfred Brauneck Titel: Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters Band=2 Verlag: Metzler Ort: Stuttgart Datum: 1996 ISBN: 3-476-00918-1 Seiten=16&amp;lt;/ref&amp;gt; Sabbatini trug in seinem Werk eine Reihe an gängigen Techniken der Bühnengestaltung zusammen, wie etwa Winkelrahmen, Periakten und aufrollbare Vorhänge und verband sie mit einer mathematisch fundierten Bühnenkonstruktion, die anhand des Fluchtpunktes konstruiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Norbert Otto Eke, Ulrike Haß, Irina Kaldrack Titel: Bühne: Raumbildende Prozesse im Theater Ort: Paderborn Datum: 2014 ISBN: 978-3-7705-5536-9 Seiten: 349&amp;lt;/ref&amp;gt; Sabbatinis Ziel war hierbei, das Staunen und die Verwunderung der Zuschauer hervorzurufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Manfred Brauneck Titel: Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters Band: 2 Verlag: Metzler Ort: Stuttgart Datum: 1996 ISBN: 3-476-00918-1 Seiten: 18&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch leistete Sabbatinis Buch einen wesentlichen Beitrag zur Verbreitung der von ihm geschilderten Methoden bei, von denen viele auch schon in der Renaissance und noch früher weit verbreitet waren. Dagegen fand die bereits entstandene Kulissenbühne bei Sabbatini keine Erwähnung. Besonders bekannt war er hingegen für bewegliche Elemente wie seine Wolkenmaschinen, mit denen z.&amp;amp;nbsp;B. Götter aus dem Schnürboden herabgelassen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &#039;&#039;Pratica&#039;&#039; kann somit als ein Werk des Übergangs verstanden werden, in dem Techniken aus der Renaissance mit Entwicklungsrichtungen des Barocks verbunden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Manfred Brauneck Titel: Die Welt als Bühne : Geschichte des europäischen Theaters Band: 2 |Verlag: Metzler Ort: Stuttgart Datum: 1996 |ISBN: 3-476-00918-1 Seiten: 17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erhaltene barocke Bühnenmaschinerien in Europa (Auswahl) ====&lt;br /&gt;
* Schlosstheater Drottningholm (Schweden): Zentral verstellbare Kulissenflügel im Originalzustand von 1766.&amp;lt;ref&amp;gt;Internetquelle url: https://dtm.se/aboutthebuilding Titel: The Building&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schlosstheater Český Krumlov (tschechische Republik): Bühnenmaschinerie mit Effektmaschinen, Prospekten, Unterbühnen und Versenkungen von 1680.&amp;lt;ref&amp;gt;Internetquelle Autor: Město Český Krumlov, webová platforma @OIS-Lubor Mrázek, Jaroslav Berit url: https://castle.ckrumlov.cz/docs/de/zamek_5nadvori_bd.xml Titel: Das Schloßtheater in Český Krumlov |sprache=de &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ekhoftheater Gotha (Deutschland): Ältestes Schlosstheater der Welt mit komplett erhaltener Bühnenmaschinerie (1683).&amp;lt;ref&amp;gt;Internetquelle: Url: https://www.stiftungfriedenstein.de/ekhof-theater Titel: Ekhof-Theater Stiftung Friedenstein – Gotha &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schlosstheater Ludwigsburg (Deutschland): zentral steuerbare Bühnenmaschinerie (1758).&amp;lt;ref&amp;gt;Internetquelle url: https://www.schloss-ludwigsburg.de/erlebnis-schloss-garten/schloss-garten/gebaeude/schlosstheater/ Titel: Schlosstheater: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rekonstruktion der barocken Bühnenmaschinerie in  Bayreuth ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollständigste und aufwendigste authentische Rekonstruktion einer barocken Bühnenmaschinerie findet sich im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth: Welterbe &amp;amp; Museum.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Cordula Mauß, Florian Schröter url: https://schloesserblog.bayern.de/hinter-den-kulissen/vorhang-auf-die-rekonstruktion-einer-barocken-buehne-im-neuen-opernhausmuseum-bayreuth Titel: Vorhang auf! Die Rekonstruktion einer barocken Bühne im neuen Opernhausmuseum Bayreuth Werk: Blog der Bayerischen Schlösserverwaltung Datum: 2022-12-22&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Autor: Maria Blenk, Tanja Kohwagner-Nikolai, Cordula Mauß, Florian Schröter Titel: Barocke Theaterwelten: Markgräfliches Opernhaus Bayreuth: Welterbe &amp;amp; Museum Auflage: 1. Verlag: Bayerische Schlösserverwaltung Ort: München Datum: 2023  ISBN: 978-3-941637-81-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Die rekonstruierte Bühne besitzt drei Kulissengassen mit je zwei Freifahrten, einen Vorhang, einen Zwischen- und einen Rückprospekt, eine Wellenmaschine samt einem fahrenden Schiff, eine Wolkenmaschinerie, eine Flugmaschine, eine Versenkung und eine Beleuchtung mit versenkbarem Rampenlicht, Soffittenlicht und steuerbaren Lichtbäumen in den Kulissengassen. Zudem gibt es mehrere Effektmaschinen. Die Museumsgäste können die meisten Funktionen selbst ausprobieren. Die Rekonstruktion wurde im Jahr 2023 durch die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen|Bayerische Schlösserverwaltung fertig gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zaubertheater im 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Das [[Zauberstück]] oder Zauberspiel bzw. seine Sonderform die [[Zauberoper]] ist ein Theatergenre, das zumeist mit aufwändiger Bühnentechnik realisiert wurde, die [[Verwandlung (Theater)|Verwandlungen]] auf offener Szene, [[Versenkung (Theater)|Versenkungen]] und weitere spektakuläre Auftritte und Abgänge ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geradezu filmischen Regieanweisungen der [[Zauberstück]]e verlangten nach einer neuen Bühnenmaschinerie. Goethe hat sie im &#039;&#039;Vorspiel auf dem Theater&#039;&#039; in &#039;&#039;Faust I&#039;&#039; (1808) erwähnt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Drum schonet mir an diesem Tag Prospekte nicht und nicht Maschinen!&lt;br /&gt;
: Gebraucht das groß- und kleine Himmelslicht, die Sterne dürfet ihr verschwenden;&lt;br /&gt;
: An Wasser, Feuer, Felsenwänden, an Tier- und Vögeln fehlt es nicht.&lt;br /&gt;
: So schreitet in dem engen Bretterhaus den ganzen Kreis der Schöpfung aus&lt;br /&gt;
: Und wandelt mit bedächtger Schnelle vom Himmel durch die Welt zur Hölle!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Maschinenkomödie]] war eine Variante des [[Volksstück]]s oder [[Volkstheater]]s und betrieb mit [[Bühnentechnik]], [[Kostümbildner|Kostümen]] und [[Requisit]]en einen hohen Aufwand und versuchte, beständig zu verblüffen. Häufig waren Verwandlungen auf offener [[Bühne (Theater)|Szene]], wie etwa eine Hütte, die zu einem Schloss wird. Mozarts &#039;&#039;Zauberflöte&#039;&#039; ist in mancher Hinsicht eine Maschinenkomödie (z.&amp;amp;nbsp;B. Auftauchen der Königin der Nacht, Durchwandern von Feuer und Wasser).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In London entstand die besondere Landesspezialität der [[Zauberoper]], in der „[[Spezialeffekt]]e“ eine große Rolle spielten. Wichtiges Beispiel ist [[Georg Friedrich Händel|Händels]] &#039;&#039;[[Alcina]]&#039;&#039; (1735), aber auch Kompositionen von [[Jean-Baptiste Lully]], [[Henry Purcell]], [[Christoph Willibald Gluck]], [[Joseph Haydn]] und [[Claudio Monteverdi]]s &#039;&#039;[[L’Orfeo]]&#039;&#039;. Händels &#039;&#039;Rinaldo&#039;&#039; (1711) bot eine Fülle von Möglichkeiten für spektakuläre Theatermaschinerie, wie man sie damals schätzte, und auch Händels zweite Oper &#039;&#039;Teseo&#039;&#039; nach [[Jean Racine|Racine]] war ein Fest barocker Theatermaschinerie und wurde am Londoner Haymarket Theatre ein grandioser Erfolg. 2004 wurde sie vom Goethe-Theater in [[Bad Lauchstädt]] neu produziert. Das Goethe-Theater (erbaut 1802 durch [[Heinrich Gentz]]) ist das einzig original erhaltene klassizistische Theater mit einer funktionsfähigen und hölzernen Bühnenmaschinerie in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spanischen &#039;&#039;comedias de magia&#039;&#039; begeisterten während der Romantik im 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert das zeitgenössische Publikum mit Magie und Technik, die immer mehr zusammen wirkten, da die Bühnenmaschinerie eine zentrale Bedeutung für die Umsetzung hatte, etwa in &#039;&#039;[[Don Juan Tenorio]]&#039;&#039; von [[José Zorrilla y Moral|José Zorrilla]]. Das Publikum sah in den magischen Szenen der &#039;&#039;comedias&#039;&#039; fliegende Schauspieler oder andere Effekte wie das plötzliche Verschwinden von Personen, Verwandlungen oder das automatische Angehen einer Kerze. Aber charakteristisch an den Magiekomödien waren auch die Chöre, die Tänze und die sichtbaren Feuerregen. Zum Repertoire der Technik gehörte auch die Falltür, die zu dieser Zeit modern wurde. Zudem gab es eine sogenannte &#039;&#039;caxa de truenos&#039;&#039;, mit Hilfe derer ein Gewitter hervorgerufen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde mit dem Aufkommen des [[Feerie|Märchenspiels]] und des Melodrams die Bühnenmaschinerie durch zahlreiche Effekte bereichert, in den [[Zauberspiel]]en des Alt-Wiener Volkstheaters in den Stücken [[Ferdinand Raimund]]s (1790–1836) spielten sie in der Vermischung von Feenwelt und volkstümlicher Handlung eine große Rolle. In &#039;&#039;[[Der Alpenkönig und der Menschenfeind]]&#039;&#039; (1828) etwa kämpft Rappelkopf gegen die Geister seiner drei verstorbenen Frauen, das Gesicht der Vierten erscheint ihm im Mond, als ein Blitzschlag den Wald in ein Meer verwandelt, auf dem der Alpenkönig in einem Boot erscheint: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
| Text = Rappelkopf steigt auf den Baum. Die Weiber verschwinden, es schlagt in die Hütte ein, sie steht in hellen Flammen. Heftiger Regen, Sturmgeheul und Donner. Die Wasserflut schwillt immer höher, bis sie Rappelkopf, der sich auf den Gipfel des Baumes rettet, bis an den Mund steigt, so daß nur die Hälfte seines Hauptes mehr zu sehen ist.&amp;amp;nbsp;– Schnelle Verwandlung: Der Nachen verwandelt sich in zwei Steinböcke mit goldenen Hörnern. Der Baum, auf dem Rappelkopf steht, in einen schönen Wolkenwagen, in dem sich der Alpenkönig und Rappelkopf befinden. Das Wasser verschwindet. Das ganze Theater verwandelt sich in eine pittoreske Felsengegend, die Teufelsbrücke in der Schweiz vorstellend, auf welcher Kinder, als graue Alpenschützen angekleidet, Böller losfeuern, während der Wolkenwagen über die Bühne fährt.&lt;br /&gt;
| Autor = Ferdinand Raimund&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Rheintöchter-Szenen in Richard Wagners Oper Das Rheingold ließ der Komponist selbst extra dafür spezielle „Schwimm-Maschinen“ konstruieren, die von je drei Bühnenarbeitern gelenkt wurden und mit denen es so aussehen sollte als würden die Rheintöchter schwimmen. Die Sängerinnen lagen in einem schrägen Gitter an der Spitze eines etwa 6 Meter hohen Eisengestells.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 1900 ===&lt;br /&gt;
Max Reinhardt zog 1903 in Shakespeares &#039;&#039;Ein Sommernachtstraum|Sommernachtstraum&#039;&#039; alle Register modernster Technik, um die Zuschauer regelrecht in das Bühnengeschehen mit hineinzuziehen und damit zum Bestandteil jener phantastischen Welt zu machen, die er für sie perfekt durchorganisiert hatte. Begeisterung rief die Drehbühne hervor, auf die der Wald samt seinen Bewohnern installiert war. Der Zuschauer „schwang sich im Geist auf das Drehscheibenkarussell, um mitzutun in der Welt des theatralischen Spiels“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Bertolt Brecht (im [[Episches Theater|epischen Theater]]) und zuvor teilweise schon bei den russischen Konstruktivisten, z. B. Kasimir Malewitsch oder Tatlin begann die Offenlegung der Bühnenmaschinerie als Mittel der Desillusionierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Revue]] wurde am Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in ganz Europa beliebt und präsentierte Ausstattungsstücke, die mit riesigem Aufwand an Kostümen und Dekorationen, Lichteffekten und der Bühnenmaschinerie das Publikum beeindruckte und die in anderen Großstadttheatern besonders in England und Amerika übernommen und in denen die Schaukünste oft zum Selbstzweck umgeformt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Musical]] und anderen Formen modernen Showtheaters wird größtenteils mit einer sehr aufwendigen Bühnenmaschinerie gearbeitet, spektakuläres Beispiel dafür ist der auf die Bühne herabfallende Lüster in &#039;&#039;Das Phantom der Oper&#039;&#039; von Andrew Lloyd Webber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus-Dieter Reus (Hrsg.): &#039;&#039;Faszination der Bühne. Barockes Welttheater in Bayreuth.&#039;&#039; 3. Auflage. Verlag Rabenstein, Bayreuth 2008, ISBN 978-3-928683-41-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnentechnik|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<title>Bühnenprospekt</title>
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		<updated>2026-10-22T18:30:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: /* Herstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Bühnenprospekt&lt;br /&gt;
| Abruf = 22. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Bühnenprospekt&#039;&#039;&#039; ist Teil des [[Bühnenbild]]es. Er ist auf der [[Bühne (Theater)|Theaterbühne]] oft die hintere Begrenzung einer Bühnendekoration beziehungsweise eines [[Szenenbild|Setdesign]]s. Traditionell besteht er aus glattem und bemaltem [[Textil]] und hängt an einer sogenannten Zugstange. Mit Hilfe eines [[Zug (Theater)#Prospektzug|Prospektzugs]] kann er zum [[Schnürboden (Theater)|Schnürboden]] hinaufgezogen werden, wo oft mehrere einsatzbereite Prospekte hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Traditionelle Prospekte charakterisieren durch ihre Bemalung den [[Schauplatz]] des Bühnengeschehens, also etwa eine rückwärtige Zimmerwand oder eine Landschaft. Zudem können sie für Projektionen genutzt oder mittels verschiedenfarbiger Beleuchtung als Hintergrund mit Farbverlauf eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechselnde Prospekte werden seit dem 19. Jahrhundert für schnelle [[Verwandlung (Theater)|Verwandlungen]] eingesetzt. Dazu werden sie vertikal mit der [[Obermaschinerie]] der [[Bühnentechnik]] „gefahren“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Eine besondere Form des Bühnenprospektes ist der &#039;&#039;Horizontprospekt&#039;&#039;, der in vielen Theatern in einem Horizontzug hängt. Dieser Horizont umschließt oval- oder halbkreisförmig den Bühnenraum. Diese Prospektform ist bühnentechnisch sehr aufwändig, da es schwierig ist, die großen Prospekte faltenfrei zu spannen. Der &#039;&#039;klassische Bühnenhorizont&#039;&#039; wird heute von den Bühnenbildnern kaum noch verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Wandelprospekt&#039;&#039; oder das &#039;&#039;Wandel-Panorama&#039;&#039; (&#039;&#039;Cyclorama&#039;&#039;) gehört ebenfalls zu den besonderen Prospektarten. Seine Bauweise erinnert an einen aufrecht stehenden [[Fördergurt]]. Mehrere Sujets sind nebeneinander auf einer zur Endlosschleife zusammengenähten Stoffbahn gemalt, die mittels Drehung zweier senkrecht stehender Walzen verwandelt werden können. Dies ist eine Möglichkeit, vorbeiziehende Landschaften beziehungsweise Bewegung der Bühne wie auf einem Schiff zu simulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Technik wurde auch bei dem sogenannten &#039;&#039;Wickel- oder Wandelhorizont&#039;&#039; verwendet. In Führungsschienen laufend, wurde der Horizont von &#039;&#039;Wickelkonen&#039;&#039;, die in der Obermaschinerie montiert waren, um den Bühnenraum herumgezogen. Dieser Wickelhorizont wurde zur jeweiligen Vorstellung fix eingerichtet und eingeleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Diorama]] und auch im Theater des 19. Jahrhunderts gab es den beidseitig bemalten und beleuchteten Prospekt, um etwa verschiedene Tageszeiten zu simulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als moderne Formen des Prospekts können die [[Projektionsfolie]]n gelten (auch [[Operafolie]]n genannt), die in verschiedenen Farbtönen großflächig verschweißt werden.  Sie können von hinten beleuchtet werden und ermöglichen spezielle Licht- und Raumeffekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Die klassische Herstellung ist die &#039;&#039;Prospektmalerei&#039;&#039;, die nach den Vorgaben der [[Bühnenbildner]]n in den [[Bühnenbild|Theaterwerkstätten]] ausgeführt wird. Die Prospekte werden auf dem Boden des [[Malersaal]]s liegend von [[Theatermaler]]n gemalt. Viele bekannte [[Landschaftsmaler]] widmeten sich einst der Prospektmalerei, auch wenn diese „Gebrauchskunst“ in den Nachrufen und Werkverzeichnissen oft nicht erwähnt wird. Zu den bekanntesten Vertretern gehörten Johann Ludwig Aberli und Jakob Philipp Hackert.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Meyer: &#039;&#039;Hackerts Kunstcharakter und Würdigung seiner Werke,&#039;&#039; in: Karl Goedecke (Hg.), &#039;&#039;Goethes Werke,&#039;&#039; Bd. 26, Cotta, Stuttgart 1868, S. 199–204.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl des Materials richtet sich nach der Wirkung, die der Prospekt auf der Bühne haben soll. Wenn der Prospekt nur von vorn beleuchtet wird, verwendet man Baumwoll-[[Nesseltuch|Nessel]] oder sogenannten Prospektnessel, der deckend [[Grundierung|grundiert]] und anschließend bemalt wird. Die „Hohe Schule“ der [[Theatermalerei]] ist die Herstellung von [[Tüll]]- und Schleiernesselprospekten, die auf der Bühne, im Zusammenwirken mit der [[Theaterbeleuchtung]], eine transparente Wirkung erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modernere Methoden sind das [[Airbrush]]-Verfahren und das Drucken von Prospekten mit Großplottern ([[Large Format Printing]]). Letzteres ist sehr effektiv, weil die Druckvorlagen mit einer [[Grafiksoftware]] vom Bühnenbildner entworfen und ohne Zwischenverfahren zur Ausführung gebracht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bühnenprospekt ist ein wesentlicher Bestandteil der [[Guckkastenbühne]] und hatte seine Hochblüte im [[Barocktheater]]. Der bemalte Hintergrundprospekt war bis ins 19. Jahrhundert oft die einzige Dekoration auf der Bühne, die ein [[Bild (Theater)|Bild]] zu charakterisieren hatte. Im höfischen [[Regeldrama]] jener Zeit durften die Schauplätze nicht wechseln, daher brauchte es nicht mehr als einen Prospekt pro Aufführung. Perspektivisch gemalte Schlussprospekte, die dem Bühnenraum Tiefe gaben, gehörten zum Standard eines jeden [[Hoftheater]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer Gebrauch gekommene Prospekte wurden immer wieder übermalt und erst wenn sie völlig verschlissen waren, entsorgt. Es ist nicht selten, dass Theaterwerkstätten noch heute alte Prospekte in ihren Prospektmagazinen eingelagert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige gut erhaltene Exemplare von Max Brückner stammen aus der Zeit des [[Meininger Hoftheater]]s und werden mit ständig wechselnden Ausstellungen im Theatermuseum Meiningen in der Stadt Meiningen gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Bruno Grösel: &#039;&#039;Bühnentechnik: Mechanische Einrichtungen,&#039;&#039; de Gruyter, Oldenbourg 2015, S. 192ff. ISBN 978-3-11-035172-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://thue.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=12 Meininger Museen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<title>Bühnenprospekt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Bühnenprospekt | Abruf = 22. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bühnenprospekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist Teil des Bühnenbildes. Er ist auf der Theaterbühne oft die hintere Begrenzung einer Bühnendekoration beziehungsweise eines Setdesigns. Traditionell besteht er aus glattem und bemaltem Textil und hängt an einer sogenannten Zugstange. Mit Hilfe eines Zug (The…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Bühnenprospekt&lt;br /&gt;
| Abruf = 22. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &#039;&#039;&#039;Bühnenprospekt&#039;&#039;&#039; ist Teil des [[Bühnenbild]]es. Er ist auf der [[Bühne (Theater)|Theaterbühne]] oft die hintere Begrenzung einer Bühnendekoration beziehungsweise eines [[Szenenbild|Setdesign]]s. Traditionell besteht er aus glattem und bemaltem [[Textil]] und hängt an einer sogenannten Zugstange. Mit Hilfe eines [[Zug (Theater)#Prospektzug|Prospektzugs]] kann er zum [[Schnürboden (Theater)|Schnürboden]] hinaufgezogen werden, wo oft mehrere einsatzbereite Prospekte hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Traditionelle Prospekte charakterisieren durch ihre Bemalung den [[Schauplatz]] des Bühnengeschehens, also etwa eine rückwärtige Zimmerwand oder eine Landschaft. Zudem können sie für Projektionen genutzt oder mittels verschiedenfarbiger Beleuchtung als Hintergrund mit Farbverlauf eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechselnde Prospekte werden seit dem 19. Jahrhundert für schnelle [[Verwandlung (Theater)|Verwandlungen]] eingesetzt. Dazu werden sie vertikal mit der [[Obermaschinerie]] der [[Bühnentechnik]] „gefahren“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Eine besondere Form des Bühnenprospektes ist der &#039;&#039;Horizontprospekt&#039;&#039;, der in vielen Theatern in einem Horizontzug hängt. Dieser Horizont umschließt oval- oder halbkreisförmig den Bühnenraum. Diese Prospektform ist bühnentechnisch sehr aufwändig, da es schwierig ist, die großen Prospekte faltenfrei zu spannen. Der &#039;&#039;klassische Bühnenhorizont&#039;&#039; wird heute von den Bühnenbildnern kaum noch verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;Wandelprospekt&#039;&#039; oder das &#039;&#039;Wandel-Panorama&#039;&#039; (&#039;&#039;Cyclorama&#039;&#039;) gehört ebenfalls zu den besonderen Prospektarten. Seine Bauweise erinnert an einen aufrecht stehenden [[Fördergurt]]. Mehrere Sujets sind nebeneinander auf einer zur Endlosschleife zusammengenähten Stoffbahn gemalt, die mittels Drehung zweier senkrecht stehender Walzen verwandelt werden können. Dies ist eine Möglichkeit, vorbeiziehende Landschaften beziehungsweise Bewegung der Bühne wie auf einem Schiff zu simulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche Technik wurde auch bei dem sogenannten &#039;&#039;Wickel- oder Wandelhorizont&#039;&#039; verwendet. In Führungsschienen laufend, wurde der Horizont von &#039;&#039;Wickelkonen&#039;&#039;, die in der Obermaschinerie montiert waren, um den Bühnenraum herumgezogen. Dieser Wickelhorizont wurde zur jeweiligen Vorstellung fix eingerichtet und eingeleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Diorama]] und auch im Theater des 19. Jahrhunderts gab es den beidseitig bemalten und beleuchteten Prospekt, um etwa verschiedene Tageszeiten zu simulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als moderne Formen des Prospekts können die [[Projektionsfolie]]n gelten (auch [[Operafolie]]n genannt), die in verschiedenen Farbtönen großflächig verschweißt werden.  Sie können von hinten beleuchtet werden und ermöglichen spezielle Licht- und Raumeffekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Die klassische Herstellung ist die &#039;&#039;Prospektmalerei&#039;&#039;, die nach den Vorgaben der [[Bühnenbildner]]n in den [[Bühnenbild|Theaterwerkstätten]] ausgeführt wird. Die Prospekte werden auf dem Boden des [[Malersaal]]s liegend von [[Theatermaler]]n gemalt. Viele bekannte [[Landschaftsmaler]] widmeten sich einst der Prospektmalerei, auch wenn diese „[[Gebrauchskunst]]“ in den Nachrufen und Werkverzeichnissen oft nicht erwähnt wird. Zu den bekanntesten Vertretern gehörten Johann Ludwig Aberli und Jakob Philipp Hackert.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Meyer: &#039;&#039;Hackerts Kunstcharakter und Würdigung seiner Werke,&#039;&#039; in: Karl Goedecke (Hg.), &#039;&#039;Goethes Werke,&#039;&#039; Bd. 26, Cotta, Stuttgart 1868, S. 199–204.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl des Materials richtet sich nach der Wirkung, die der Prospekt auf der Bühne haben soll. Wenn der Prospekt nur von vorn beleuchtet wird, verwendet man Baumwoll-[[Nesseltuch|Nessel]] oder sogenannten Prospektnessel, der deckend [[Grundierung|grundiert]] und anschließend bemalt wird. Die „Hohe Schule“ der [[Theatermalerei]] ist die Herstellung von [[Tüll]]- und Schleiernesselprospekten, die auf der Bühne, im Zusammenwirken mit der [[Theaterbeleuchtung]], eine transparente Wirkung erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modernere Methoden sind das [[Airbrush]]-Verfahren und das Drucken von Prospekten mit Großplottern ([[Large Format Printing]]). Letzteres ist sehr effektiv, weil die Druckvorlagen mit einer [[Grafiksoftware]] vom Bühnenbildner entworfen und ohne Zwischenverfahren zur Ausführung gebracht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bühnenprospekt ist ein wesentlicher Bestandteil der [[Guckkastenbühne]] und hatte seine Hochblüte im [[Barocktheater]]. Der bemalte Hintergrundprospekt war bis ins 19. Jahrhundert oft die einzige Dekoration auf der Bühne, die ein [[Bild (Theater)|Bild]] zu charakterisieren hatte. Im höfischen [[Regeldrama]] jener Zeit durften die Schauplätze nicht wechseln, daher brauchte es nicht mehr als einen Prospekt pro Aufführung. Perspektivisch gemalte Schlussprospekte, die dem Bühnenraum Tiefe gaben, gehörten zum Standard eines jeden [[Hoftheater]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer Gebrauch gekommene Prospekte wurden immer wieder übermalt und erst wenn sie völlig verschlissen waren, entsorgt. Es ist nicht selten, dass Theaterwerkstätten noch heute alte Prospekte in ihren Prospektmagazinen eingelagert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige gut erhaltene Exemplare von Max Brückner stammen aus der Zeit des [[Meininger Hoftheater]]s und werden mit ständig wechselnden Ausstellungen im Theatermuseum Meiningen in der Stadt Meiningen gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Bruno Grösel: &#039;&#039;Bühnentechnik: Mechanische Einrichtungen,&#039;&#039; de Gruyter, Oldenbourg 2015, S. 192ff. ISBN 978-3-11-035172-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://thue.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=12 Meininger Museen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Bühnenmeister&lt;br /&gt;
| Abruf = 22. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Theatermeister&#039;&#039;&#039;, im umgänglichen Sprachgebrauch auch oft &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Bühnenmeister&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; genannt, ist das Bindeglied zwischen der technischen Leitung und den Bühnenarbeitern eines [[Theater]]betriebs. Personen, die diese anspruchsvolle Tätigkeit ausüben, haben in der Regel einen technisch-handwerklichen Beruf erlernt. Bevorzugte Berufe sind Schreiner, Elektriker und Metallarbeiter. Der Bühnenmeister beginnt in der Regel seine Theaterlaufbahn als Bühnenarbeiter. Bei entsprechender Bewährung hat er die Möglichkeit, zum Seitenmeister oder Maschinisten zu avancieren. D.&amp;amp;nbsp;h., er ist zuständig für eine Seite – die linke oder die rechte – des Bühnenraumes. Der Maschinist für die Ober- und Untermaschinerie ist verantwortlich für die Bedienung und Überwachung der Bewegungen der Ober- oder Punktzüge sowie der beweglichen und automatisch gesteuerten Bühnenelemente. Diese Einteilung der Arbeitsbereiche ist vor allem für die jeweiligen Theateraufführungen notwendig. Der Seitenmeister organisiert den Ablauf der technischen Umbauten vor und während der Vorstellungen. Er bestimmt und überwacht die Arbeitsabläufe der ihm zugeteilten Bühnenarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Bühnenmeister zu werden, sind eine mehrjährige Bühnenerfahrung und eine zusätzliche Ausbildung mit anschließender Prüfung notwendig. Bis Mitte der 1990er Jahre wurde diese Prüfung von verschiedenen Regierungspräsidien in einzelnen Bundesländern abgenommen. Heute gibt es ordentliche Ausbildungsberufe nach dem Berufsbildungsgesetz mit der Möglichkeit der anschließenden [[Meisterprüfung]] z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Meister für Veranstaltungstechnik|Gepr. Meister / Gepr. Meisterin für Veranstaltungstechnik]] Fachrichtung Bühne/Studio oder Beleuchtung (Kurzform: Veranstaltungsmeister /-in) nach mehrjähriger Berufserfahrung. Auch verschiedene Studiengänge zur Theatertechnik sind möglich. Diese fundierte Ausbildung umfasst ein vertieftes Wissen in den Bereichen der Statik, Bühnenelektronik und Sicherheitstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bühnenmeister werden zwischen dem Theater und Studiobereich unterschieden. Auch gibt es den Bühnenmeister für Lichtspieltheater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Berufe ==&lt;br /&gt;
* Bühnenmeister Studio&lt;br /&gt;
* [[Beleuchtungsmeister]] Theater&lt;br /&gt;
* Beleuchtungsmeister Studio&lt;br /&gt;
* [[Meister für Veranstaltungstechnik]] Fachrichtung Bühne/Studio, Beleuchtung oder Halle&lt;br /&gt;
* Technischer Leiter&lt;br /&gt;
* Technischer Direktor&lt;br /&gt;
* [[Inspizient (Theater)|Inspizient]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
* [[Bühnentechniker]]&lt;br /&gt;
* [[Theaterbeleuchtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Zur Berufsbeschreibung&lt;br /&gt;
* [https://www.bibb.de/de/berufeinfo.php/profile/apprenticeship/090114 Fachkraft für Veranstaltungstechnik (BiBB)]&lt;br /&gt;
* [http://www.darmstadt.ihk.de/linkableblob/498876/.7./data/PO_VAM_geaendert_am_25_08_2009-data.pdf Prüfungsordnung Veranstaltungsmeister der IHK Darmstadt (PDF, 154 kB)] Gepr. Meister / Gepr. Meisterin für Veranstaltungstechnik Fachrichtung Bühne/Studio oder Beleuchtung (Kurzform: Veranstaltungsmeister /-in)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Berufsfelder in der Veranstaltungstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<title>Bühnenmeister</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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| Artikel = Bühnenmeister&lt;br /&gt;
| Abruf = 22. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Theatermeister&#039;&#039;&#039;, im umgänglichen Sprachgebrauch auch oft &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Bühnenmeister&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; genannt, ist das Bindeglied zwischen der technischen Leitung und den Bühnenarbeitern eines [[Theater]]betriebs. Personen, die diese anspruchsvolle Tätigkeit ausüben, haben in der Regel einen technisch-handwerklichen Beruf erlernt. Bevorzugte Berufe sind Schreiner, Elektriker und Metallarbeiter. Der Bühnenmeister beginnt in der Regel seine Theaterlaufbahn als Bühnenarbeiter. Bei entsprechender Bewährung hat er die Möglichkeit, zum Seitenmeister oder Maschinisten zu avancieren. D.&amp;amp;nbsp;h., er ist zuständig für eine Seite – die linke oder die rechte – des Bühnenraumes. Der Maschinist für die Ober- und Untermaschinerie ist verantwortlich für die Bedienung und Überwachung der Bewegungen der Ober- oder Punktzüge sowie der beweglichen und automatisch gesteuerten Bühnenelemente. Diese Einteilung der Arbeitsbereiche ist vor allem für die jeweiligen Theateraufführungen notwendig. Der Seitenmeister organisiert den Ablauf der technischen Umbauten vor und während der Vorstellungen. Er bestimmt und überwacht die Arbeitsabläufe der ihm zugeteilten Bühnenarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Bühnenmeister zu werden, sind eine mehrjährige Bühnenerfahrung und eine zusätzliche Ausbildung mit anschließender Prüfung notwendig. Bis Mitte der 1990er Jahre wurde diese Prüfung von verschiedenen Regierungspräsidien in einzelnen Bundesländern abgenommen. Heute gibt es ordentliche Ausbildungsberufe nach dem [[Berufsbildungsgesetz (Deutschland)|Berufsbildungsgesetz]] mit der Möglichkeit der anschließenden [[Meisterprüfung]] z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Meister für Veranstaltungstechnik|Gepr. Meister / Gepr. Meisterin für Veranstaltungstechnik]] Fachrichtung Bühne/Studio oder Beleuchtung (Kurzform: Veranstaltungsmeister /-in) nach mehrjähriger Berufserfahrung. Auch verschiedene Studiengänge zur Theatertechnik sind möglich. Diese fundierte Ausbildung umfasst ein vertieftes Wissen in den Bereichen der Statik, Bühnenelektronik und Sicherheitstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bühnenmeister werden zwischen dem Theater und Studiobereich unterschieden. Auch gibt es den Bühnenmeister für Lichtspieltheater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Berufe ==&lt;br /&gt;
* Bühnenmeister Studio&lt;br /&gt;
* [[Beleuchtungsmeister]] Theater&lt;br /&gt;
* Beleuchtungsmeister Studio&lt;br /&gt;
* [[Meister für Veranstaltungstechnik]] Fachrichtung Bühne/Studio, Beleuchtung oder Halle&lt;br /&gt;
* Technischer Leiter&lt;br /&gt;
* Technischer Direktor&lt;br /&gt;
* [[Inspizient (Theater)|Inspizient]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
* [[Bühnentechniker]]&lt;br /&gt;
* [[Theaterbeleuchtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Zur Berufsbeschreibung&lt;br /&gt;
* [https://www.bibb.de/de/berufeinfo.php/profile/apprenticeship/090114 Fachkraft für Veranstaltungstechnik (BiBB)]&lt;br /&gt;
* [http://www.darmstadt.ihk.de/linkableblob/498876/.7./data/PO_VAM_geaendert_am_25_08_2009-data.pdf Prüfungsordnung Veranstaltungsmeister der IHK Darmstadt (PDF, 154 kB)] Gepr. Meister / Gepr. Meisterin für Veranstaltungstechnik Fachrichtung Bühne/Studio oder Beleuchtung (Kurzform: Veranstaltungsmeister /-in)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Berufsfelder in der Veranstaltungstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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	<entry>
		<id>https://stagenine.de/index.php?title=B%C3%BChnenmeister&amp;diff=552</id>
		<title>Bühnenmeister</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://stagenine.de/index.php?title=B%C3%BChnenmeister&amp;diff=552"/>
		<updated>2026-10-22T18:22:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: Die Seite wurde neu angelegt: „{{WP | Artikel = Bühnenmeister | Abruf = 22. Oktober 2026 | Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert. }}  Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theatermeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im umgänglichen Sprachgebrauch auch oft &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bühnenmeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist das Bindeglied zwischen der technischen Leitung und den Bühnenarbeitern eines Theaterbetriebs. Personen, die diese anspruchsvolle Tätigkeit ausüben, haben in der Regel einen technisch-handwerklichen Beruf erlernt. Bevorzugte B…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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| Artikel = Bühnenmeister&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Theatermeister&#039;&#039;&#039;, im umgänglichen Sprachgebrauch auch oft &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Bühnenmeister&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; genannt, ist das Bindeglied zwischen der technischen Leitung und den Bühnenarbeitern eines [[Theater]]betriebs. Personen, die diese anspruchsvolle Tätigkeit ausüben, haben in der Regel einen technisch-handwerklichen Beruf erlernt. Bevorzugte Berufe sind Schreiner, Elektriker und Metallarbeiter. Der Bühnenmeister beginnt in der Regel seine Theaterlaufbahn als Bühnenarbeiter. Bei entsprechender Bewährung hat er die Möglichkeit, zum Seitenmeister oder Maschinisten zu avancieren. D.&amp;amp;nbsp;h., er ist zuständig für eine Seite – die linke oder die rechte – des Bühnenraumes. Der Maschinist für die Ober- und Untermaschinerie ist verantwortlich für die Bedienung und Überwachung der Bewegungen der Ober- oder Punktzüge sowie der beweglichen und automatisch gesteuerten Bühnenelemente. Diese Einteilung der Arbeitsbereiche ist vor allem für die jeweiligen Theateraufführungen notwendig. Der Seitenmeister organisiert den Ablauf der technischen Umbauten vor und während der Vorstellungen. Er bestimmt und überwacht die Arbeitsabläufe der ihm zugeteilten Bühnenarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Bühnenmeister zu werden, sind eine mehrjährige Bühnenerfahrung und eine zusätzliche Ausbildung mit anschließender Prüfung notwendig. Bis Mitte der 1990er Jahre wurde diese Prüfung von verschiedenen Regierungspräsidien in einzelnen Bundesländern abgenommen. Heute gibt es ordentliche Ausbildungsberufe nach dem [[Berufsbildungsgesetz (Deutschland)|Berufsbildungsgesetz]] mit der Möglichkeit der anschließenden [[Meisterprüfung]] z.&amp;amp;nbsp;B. als [[Meister für Veranstaltungstechnik|Gepr. Meister / Gepr. Meisterin für Veranstaltungstechnik]] Fachrichtung Bühne/Studio oder Beleuchtung (Kurzform: Veranstaltungsmeister /-in) nach mehrjähriger Berufserfahrung. Auch verschiedene Studiengänge zur Theatertechnik sind möglich. Diese fundierte Ausbildung umfasst ein vertieftes Wissen in den Bereichen der Statik, Bühnenelektronik und Sicherheitstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bühnenmeister werden zwischen dem Theater und Studiobereich unterschieden. Auch gibt es den Bühnenmeister für Lichtspieltheater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Berufe ==&lt;br /&gt;
* Bühnenmeister Studio&lt;br /&gt;
* [[Beleuchtungsmeister]] Theater&lt;br /&gt;
* Beleuchtungsmeister Studio&lt;br /&gt;
* [[Meister für Veranstaltungstechnik]] Fachrichtung Bühne/Studio, Beleuchtung oder Halle&lt;br /&gt;
* Technischer Leiter&lt;br /&gt;
* Technischer Direktor&lt;br /&gt;
* [[Inspizient (Theater)|Inspizient]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
* [[Bühnentechniker]]&lt;br /&gt;
* [[Theaterbeleuchtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Zur Berufsbeschreibung&lt;br /&gt;
* {{Berufenet|8510|Bühnenmeister/in}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bibb.de/de/berufeinfo.php/profile/apprenticeship/090114 Fachkraft für Veranstaltungstechnik (BiBB)]&lt;br /&gt;
* [http://www.darmstadt.ihk.de/linkableblob/498876/.7./data/PO_VAM_geaendert_am_25_08_2009-data.pdf Prüfungsordnung Veranstaltungsmeister der IHK Darmstadt (PDF, 154 kB)] Gepr. Meister / Gepr. Meisterin für Veranstaltungstechnik Fachrichtung Bühne/Studio oder Beleuchtung (Kurzform: Veranstaltungsmeister /-in)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Berufsfelder in der Veranstaltungstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stagenine</name></author>
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		<title>Bühnentechniker</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Stagenine: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{WP&lt;br /&gt;
| Artikel = Bühnentechniker&lt;br /&gt;
| Abruf = 22. Oktober 2026&lt;br /&gt;
| Änderungen = Der Text wurde gekürzt und umformuliert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bühnentechniker&#039;&#039;&#039; sind für die technischen Abläufe, also für die [[Bühnentechnik]], vor, während und nach den Aufführungen an einem [[Theater]] zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bühnenmeister]] verantwortet alle technischen Vorgänge, der [[Inspizient (Theater)|Inspizient]] sorgt für den organisatorischen Ablauf des Bühnengeschehens während der Vorstellung oder der Proben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezialaufgaben ==&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es verschiedene Aufgaben, die oft von unterschiedlichen Bühnentechnikern ausgeübt werden. An kleineren Theatern ist diese Differenzierung teilweise aufgehoben und alle Bühnentechniker beteiligen sich an allen bei Umbauten auftretenden Aufgaben.&lt;br /&gt;
*[[Schnürmeister]] bzw. Obermaschinisten sind zuständig für die Bewegungen der im [[Schnürboden (Theater)]] befindlichen Kulissen, Wände und Vorhänge&lt;br /&gt;
*[[Theatermaschinist]]en oder auch Untermaschinisten – zuständig für alle Wagen- und Podienbewegungen der [[Bühnenmaschinerie]]&lt;br /&gt;
*[[Raumausstatter|Dekorateure]] auch Möbler, die Bodenbeläge auf den Bühnenboden anbringen, Vorhänge, Möbel und kleinere Bühnenteile bewegen und stellen.&lt;br /&gt;
*Bühnentechniker, die [[Kulisse (Bühne)|Kulissen]] bewegen. Früher waren dies meist Schreiner oder Schlosser.&lt;br /&gt;
*[[Requisiteur]]e, zuständig für kleinere Teile ([[Requisit]]en), aber auch für Nebel, Schnee, Waffen oder [[Pyrotechnik]]. An einigen Theatern gibt es aber auch die eigene Abteilung der Rüstkammer, die nur für Waffen, Pyrotechnik, oder Spezialeffekte zuständig sind.&lt;br /&gt;
*die Beleuchtungsabteilung, die eine eigene Einheit bildet (siehe [[Theaterbeleuchtung]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Beleuchter]]&lt;br /&gt;
*[[Beleuchtungsmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Bühnenmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Bühnentechnik]]&lt;br /&gt;
*[[Inspizient (Theater)|Inspizient]]&lt;br /&gt;
*[[Requisiteur]]&lt;br /&gt;
*[[Schnürmeister]]&lt;br /&gt;
*[[Veranstaltungstechniker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Berufsfelder in der Veranstaltungstechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Veranstaltungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
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